Presse- und Produktinformation · Autor Th. Mueller
SHK-Kundendienst: Wenn aus einer Störung eine fachliche Entscheidung wird
Kundendienstmonteure warten und beurteilen komplexe Heizungs-, Sanitär- und Lüftungssysteme. Die Handwerkskammer Cottbus hat 2026 die Fortbildungsprüfung neu geregelt. Ein Fragenkatalogtrainer von TPM-Media begleitet die systematische fachliche Vorbereitung.
Berufsprofil · Hintergrund
Berufsbild und Bedeutung im Gebäudebetrieb
Wenn eine Heizungsanlage ungewöhnliche Geräusche macht, die Warmwasserbereitung ausfällt oder eine Regelung wiederholt eine Störung meldet, beginnt für den SHK-Kundendienst eine Aufgabe, die weit über den Austausch eines Bauteils hinausgeht. Kundendienstmonteure müssen den Fehler systematisch eingrenzen, den technischen Zustand beurteilen, Sicherheitsrisiken erkennen und dem Kunden erklären, welche Schritte erforderlich sind. Häufig kommen mehrere Ursachen infrage: Ein Druckproblem kann etwa an einer undichten Stelle, einem Ausdehnungsgefäß, einer Pumpeneinstellung oder an der Regelung liegen.
Das Tätigkeitsfeld umfasst Servicearbeiten an Heizungs-, Sanitär- und lüftungstechnischen Einrichtungen sowie die Betreuung von Geräten und Gesamtsystemen. Zur Arbeit gehören Inspektion, Wartung, Instandsetzung, Inbetriebnahme und die Überprüfung von Funktionen. Der Beruf ist damit an der Schnittstelle zwischen handwerklicher Praxis, Mess- und Regelungstechnik und Kundenberatung angesiedelt. Das Berufsprofil der Handwerkskammer Cottbus nennt ausdrücklich qualifizierte Wartungs-, Inspektions- und Instandsetzungstätigkeiten sowie die Beratung und Betreuung von Kunden.
Die Anforderungen haben sich mit den Anlagen verändert. Neben klassischen Brennwertgeräten stehen zunehmend Wärmepumpen, kombinierte Heizsysteme, Speicher, Solarthermie und digital geregelte Komponenten im Mittelpunkt. Kundendienst muss diese Lösungen nicht nur einzeln kennen, sondern auch verstehen, wie hydraulische Kreisläufe, Sensoren, Wärmeerzeuger und die Gebäudenutzung zusammenwirken. Fehlersuche ist deshalb ein Vorgang des Messens, Vergleichens und begründeten Entscheidens, nicht bloß des Austauschs auf Verdacht.
Berufsprofil · Hintergrund
Vom Serviceanruf bis zur dokumentierten Übergabe
Ein typischer Auftrag beginnt mit der Aufnahme der Störung. Bereits am Telefon oder über ein digitales Ticketsystem wird geklärt, ob eine Anlage vollständig ausgefallen ist, ob ein sicherheitsrelevantes Problem vorliegt und welche Geräteinformationen verfügbar sind. Vor Ort überprüft die Fachkraft die Angaben, beachtet Herstellerdokumentation und Wartungshistorie und legt eine sichere Arbeitsfolge fest. Dabei können eine Sichtprüfung, die Kontrolle von Betriebsdruck und Temperaturen, die Auswertung von Fehlerspeichern oder Messungen an geeigneten Prüfstellen erforderlich werden.
In der eigentlichen Bearbeitung werden mögliche Fehlerursachen eingegrenzt. Der Anlagenzustand ist vor und nach einer Maßnahme nachvollziehbar zu dokumentieren. Bei Arbeiten an Wärmeerzeugern spielen unter anderem Dichtheit, Abgasführung, Pumpenförderung, hydraulische Verhältnisse und der Zustand sicherheitsrelevanter Einrichtungen eine Rolle. Nicht jeder festgestellte Mangel darf im selben Arbeitsschritt beseitigt werden. Die Fachkraft muss erkennen, wann eine zusätzliche Freigabe, eine andere Qualifikation oder eine Abstimmung mit dem verantwortlichen Fachbetrieb notwendig ist.
Mit dem technischen Abschluss endet der Kundenauftrag noch nicht. Messwerte, ausgetauschte Komponenten, Prüfergebnisse und Hinweise werden in einem Servicebericht festgehalten. Der Kunde erhält eine verständliche Erklärung über den Zustand, den Betrieb und gegebenenfalls empfohlene Folgemaßnahmen. Genau diese Verbindung aus Arbeit am Gerät, Beratung und Nachweisführung gehört zu den zentralen Anforderungen des aktuellen Cottbuser Fortbildungsprofils.
Berufsprofil · Hintergrund
Anlagen, Werkzeuge und digitale Hilfsmittel
Zu den technischen Arbeitsmitteln gehören Hand- und Montagewerkzeuge, Prüf- und Messgeräte sowie die Herstellerunterlagen der jeweiligen Anlage. Bei Heizsystemen sind zum Beispiel Temperatur-, Druck- und Durchflusswerte zu interpretieren; für feuerungstechnische Anlagen können Abgasmessungen Teil des Arbeitsauftrags sein. Hinzu kommen Multimeter und geeignete elektrotechnische Prüfmittel, wenn Art der Tätigkeit und vorhandene Fachkunde dies erlauben. Diagnosegeräte und herstellerspezifische Serviceprogramme liefern Zustandsinformationen, ersetzen aber nicht die Prüfung ihrer Plausibilität.
Die Bandbreite der Anlagen ist groß: Pumpen, Ventile, Mischerkreise, Membran-Ausdehnungsgefäße, Warmwasserspeicher, Zirkulationssysteme, Heizflächen und Sicherheitsarmaturen bilden miteinander verknüpfte Funktionsketten. In der Wärme- und Lüftungstechnik sind außerdem Sensoren, Stellglieder, Regler und zeit- oder temperaturgeführte Betriebsprogramme zu berücksichtigen. Durch die Kombination aus Mechanik, Hydraulik und Elektronik entstehen Fehlerbilder, die mehrere Gewerke berühren können.
Technische Dokumentation ist ein eigenes Arbeitsmittel. Schalt- und Hydraulikpläne, Betriebsanleitungen, Wartungsprotokolle, Anlagenkennzeichen und digitale Serviceakten helfen, Prüfungen reproduzierbar durchzuführen. Wer Messergebnisse ohne Bezug zum Betriebszustand bewertet, riskiert falsche Schlüsse. Ein Temperaturwert ist etwa nur sinnvoll einzuordnen, wenn Betriebsart, Außentemperatur, Sollwert und hydraulische Situation bekannt sind.
Berufsprofil · Hintergrund
Kundenkontakt, Qualität und Verantwortung
Kundendienstmonteure arbeiten häufig in bewohnten Gebäuden, Gewerberäumen und laufenden Betriebsstätten. Sie müssen sich in fremden Räumen orientieren, Arbeitsbereiche schützen, Termine abstimmen und die Auswirkungen ihrer Arbeiten verständlich erklären. Gerade bei teuren Reparaturen oder einer ausgefallenen Heizung ist das Gespräch häufig angespannt. Gefragt ist dann eine sachliche Darstellung des Befunds, keine vorschnelle Reparaturzusage.
Qualitätsanforderungen umfassen die fachgerechte Ausführung, Sicherheits- und Funktionsprüfungen, die Beachtung von Herstellerangaben sowie eine überprüfbare Dokumentation. Zur Qualität gehört auch, die Anlage nicht nur wieder in Betrieb zu nehmen, sondern den jeweiligen Betriebszustand zu beurteilen. Wiederholte Störungen, zu hohe Vorlauftemperaturen oder eine ungünstige Pumpeneinstellung können Hinweise auf strukturelle Probleme sein, die weiter untersucht werden müssen.
Wirtschaftlichkeit bedeutet nicht, die günstigste Ersatzkomponente zu wählen. Eine sachgerechte Empfehlung berücksichtigt Reparaturaufwand, Anlagenalter, Energieverbrauch, Wartungszustand und die verbleibende Nutzungsdauer. Die 2026 veröffentlichte Cottbuser Prüfungsregelung verlangt ausdrücklich auch überschlägige energetische Wirtschaftlichkeitsbetrachtungen und die Ableitung möglicher Modernisierungsmaßnahmen.
Berufsprofil · Hintergrund
Sicherheit, Trinkwasserhygiene und Umweltschutz
SHK-Service kann an Gas-, Wasser-, elektrischen und wärmetechnischen Systemen stattfinden. Damit bestehen Gefährdungen durch heiße Medien und Oberflächen, elektrischen Strom, Druck, Brennstoffe, Abgase, austretendes Wasser oder unzureichend gesicherte Arbeitsbereiche. Sichere Arbeitsverfahren beginnen mit der Gefährdungsbeurteilung und der Prüfung, ob die erforderliche Fachkunde und Berechtigung für die konkrete Tätigkeit vorliegen. Arbeiten an Gas-, Elektro- oder Kältemittelanlagen dürfen nicht allein aufgrund eines Lehrgangs oder eines Fragenkatalogtrainers ausgeführt werden.
Bei Trinkwasseranlagen sind hygienische Risiken wie Stagnation, unzureichende Temperaturführung oder Verunreinigungen zu beachten. Beim Austausch von Bauteilen und bei der Inbetriebnahme müssen geeignete hygienische Arbeitsweisen eingehalten werden. In lüftungstechnischen Anlagen betrifft die Qualität neben den technischen Funktionen auch den Zustand von Filtern und Luftwegen. Die einschlägigen technischen Regeln und Herstelleranweisungen sind jeweils in der aktuellen Fassung maßgeblich.
Umwelt- und Ressourcenschutz sind Teil der fachlichen Entscheidung. Dazu zählen angemessene Heiztemperaturen, funktionsfähige Regelungen, energieeffiziente Pumpen, die Auswahl geeigneter Ersatzteile und die sachgerechte Entsorgung ausgebauter Materialien. Bei Wärmepumpen oder anderen regenerativen Wärmeerzeugern muss das Gesamtsystem betrachtet werden. Ein einzelner hoher Messwert erlaubt keine pauschale Aussage über Energieeffizienz.
Berufsprofil · Hintergrund
Ausbildung, Zugang zur Fortbildung und Lernstruktur
Kundendienstmonteur/-in ist hier ein Fortbildungsprofil und keine eigenständige dreieinhalbjährige Erstausbildung. Ein häufiger fachlicher Ausgangspunkt ist die duale Ausbildung zum Anlagenmechaniker beziehungsweise zur Anlagenmechanikerin für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Nach Angaben des Bundesinstituts für Berufsbildung beträgt diese Ausbildungszeit 42 Monate. Im Betrieb und in der Berufsschule werden unter anderem Kundenaufträge, Montage und Instandhaltung, Rohrleitungs- und Anlagentechnik, Mess-, Steuer- und Regelungstechnik, Hygiene, nachhaltige Energienutzung und technische Dokumentation behandelt.
Die Fortbildung baut auf dieser beruflichen Basis auf. Die 2026 veröffentlichte Prüfungsregelung der Handwerkskammer Cottbus lässt Personen mit bestandener Gesellenprüfung als Anlagenmechaniker/-in SHK zu. Bei gleichgestelltem Abschluss ist eine mindestens zweijährige ununterbrochene einschlägige Berufspraxis vorgesehen. Weitere Zulassungswege können über glaubhaft nachgewiesene gleichwertige Kenntnisse und Erfahrungen bestehen. Diese Regelung ist kammerbezogen; für andere Standorte entscheidet die jeweils zuständige Stelle.
Auch die Lehrgangsdauer darf nicht mit der dreieinhalbjährigen dualen Ausbildung verwechselt werden. Die Handwerkskammer Cottbus beschreibt für ihr SHK-Kundendienstmonteur-Angebot 240 Unterrichtsstunden. Andere Fachverbände organisieren vergleichbare Weiterbildungen mit abweichenden Stundenumfängen und Zeitmodellen. Ein bundesweit einheitliches Zeitmodell für sämtliche ähnlich benannten Kundendienstqualifikationen lässt sich daraus nicht ableiten.
Die fachliche Vertiefung konzentriert sich auf Anlagen- und Gerätetechnik, Elektro- und Regelungstechnik, erneuerbare Energien, Wartung, Fehlersuche, wirtschaftliche Beurteilung, Kundendialog und Auftragsabwicklung. Lernende müssen Funktionszusammenhänge erklären und technische Unterlagen auf konkrete Situationen anwenden können. Ein reines Auswendiglernen von Bauteilnamen reicht hierfür nicht aus.
Berufsprofil · Hintergrund
Prüfungsaufbau: die aktuelle Cottbuser Fortbildungsregelung 2026
Seit dem 1. Juli 2026 gelten bei der Handwerkskammer Cottbus besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung zum Kundendienstmonteur beziehungsweise zur Kundendienstmonteurin im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk. Die amtliche Bekanntmachung vom 30. Juni 2026 löste dort die frühere SHK-Regelung von 1997 ab. Die Regelung der jeweiligen zuständigen Kammer ist entscheidend; die nachfolgenden Prüfungsdetails beziehen sich ausdrücklich auf Cottbus.
Die theoretische Prüfung umfasst 300 Minuten und vier Handlungsfelder: Anlagen- und Gerätetechnik mit 120 Minuten und 40 Prozent Gewichtung; Elektro- und Regelungstechnik mit 90 Minuten und 30 Prozent; erneuerbare Energien und Umweltschutz mit 45 Minuten und 15 Prozent; Auftragsabwicklung und Kommunikation ebenfalls mit 45 Minuten und 15 Prozent. Die Aufgaben verlangen die Beurteilung von Anlagenfunktionen, Störungen, technischen Regeln, nachhaltigen Versorgungskonzepten und Kundenaufträgen.
Die praktische Prüfung dauert insgesamt 300 Minuten. Im Prüfungsbereich Kundenauftrag werden zwei Arbeitsaufgaben von jeweils 90 Minuten verlangt. Dazu können Inbetriebnahme, Fehlereingrenzung, Einstellarbeiten und Abgasmessung ebenso gehören wie die Programmierung und Überprüfung einer Regelungsanlage. Während der ersten Arbeitsaufgabe ist ein situatives Fachgespräch von insgesamt 30 Minuten vorgesehen. Der weitere Prüfungsbereich Arbeitsauftrag umfasst 120 Minuten mit Wartung und Inspektion alternativer Wärmeerzeuger, darunter mindestens ein regenerativer Wärmeerzeuger.
Für den praktischen Teil werden der Kundenauftrag mit 70 Prozent und der Arbeitsauftrag mit 30 Prozent gewichtet. Besonders wichtig: Sicherheitsrelevante Fehler, die Menschen gefährden oder gefährden könnten, führen nach dieser Prüfungsregelung für die betroffene Arbeitsaufgabe oder den betreffenden Prüfungsbereich zu null Punkten. Damit wird deutlich, weshalb Arbeitssicherheit nicht lediglich eine Nebenfrage der Prüfung ist, sondern bei jedem praktischen Schritt mitgedacht werden muss.
Wer sich auf diese Prüfung vorbereitet, sollte technische Sachverhalte nicht nur beschreiben, sondern Entscheidungen begründen können: Warum wird eine Messung in dieser Reihenfolge durchgeführt? Welche Schutzmaßnahme ist vor dem Öffnen einer Baugruppe notwendig? Woran lässt sich erkennen, dass ein Wärmeerzeuger nach der Wartung wieder sicher betrieben werden kann? Die amtliche Regelung und der konkrete Prüfungsausschuss bestimmen dabei die verbindlichen Prüfungsanforderungen.
Berufsprofil · Hintergrund
Eignung, Arbeitsorte und berufliche Entwicklung
Für den SHK-Kundendienst sind technisches Verständnis, Geduld bei der Fehlereingrenzung, ein sorgfältiger Umgang mit Messwerten und die Fähigkeit zur klaren Dokumentation wichtig. Ebenso zählen ein verantwortungsbewusster Umgang mit Sicherheitsanforderungen, selbstständige Arbeitsplanung, Zuverlässigkeit und Gesprächssicherheit. Häufig ist auch körperliche Beweglichkeit gefragt, etwa bei beengten Technikräumen oder Arbeiten an schwer zugänglichen Anlagen. Die konkrete gesundheitliche Eignung richtet sich nach der Tätigkeit und den betrieblichen Anforderungen.
Einsatzbereiche sind SHK-Handwerksbetriebe, Gebäudetechnik- und Serviceunternehmen, Wartungsorganisationen, Wohnungswirtschaft und technische Dienstleistungen für private oder gewerbliche Gebäude. Die Arbeit erfolgt überwiegend an wechselnden Kundenstandorten. Abhängig vom Arbeitgeber können Bereitschaftsdienste und zeitkritische Störungsaufträge dazugehören. Büroarbeit ist dennoch Bestandteil des Alltags, vor allem für Ersatzteilbestellung, digitale Serviceberichte und die Abstimmung weiterer Maßnahmen.
Mit wachsender Berufserfahrung eröffnen sich Tätigkeiten in spezialisierter Wärmepumpen- oder Regelungstechnik, in der Servicekoordination, in der Kundenberatung oder im technischen Kundendienst eines Herstellers. Weitere Qualifizierungen können zum Beispiel den Installateur- und Heizungsbauermeister, einen staatlich geprüften Techniker mit einschlägigem Schwerpunkt oder fachbezogene Hersteller- und Regelwerksschulungen umfassen. Welche Weiterbildung zugänglich ist, hängt von Vorbildung, Zulassungsvoraussetzungen und dem gewählten Bildungsträger ab.
Kompetenzprofil im Überblick
Technisches Können, Kundenberatung und Sicherheit gehören zusammen
Wartung ist mehr als Teiletausch
Eine Störung wird fachlich eingeordnet, mit geeigneten Messungen geprüft und erst danach mit einer begründeten Maßnahme bearbeitet. Anschließend müssen Funktion, Sicherheit und Dokumentation stimmen.
Die Fortbildungsprüfung prüft Handlungskompetenz
Die Cottbuser Rechtsvorschrift von 2026 verbindet vier schriftliche Handlungsfelder mit zwei praktischen Prüfungsbereichen. Arbeiten an Anlagen, Fachgespräch und Kundenübergabe stehen neben technischer Theorie.
Wissen gezielt und wiederholt üben
Der TPM-Media-Trainer nennt über 10.000 Multiple-Choice-Fragen, Erklärtexte, Quicktest, Zufallsauswahl, Wiederholung unsicherer Antworten und eine Lernfortschrittsstatistik. Quelle ist die öffentlich zugängliche konkrete Produktseite.
TPM-Media · Lernprodukt
Der konkrete TPM-Fragenkatalogtrainer
Der TPM-Media Verlag bietet für das Fortbildungsprofil Kundendienstmonteur/-in im SHK-Handwerk einen deutschsprachigen Fragenkatalogtrainer als Windows-Download an. Die öffentlich zugängliche Produktseite weist über 10.000 Multiple-Choice-Lern- und Prüfungsfragen aus. Der Trainer ist als digitale Lernhilfe für Selbststudium, fachliche Wiederholung und Prüfungsvorbereitung beschrieben. Er ersetzt weder die praktische Ausbildung noch eine behördliche oder handwerksrechtliche Berechtigung.
Für diesen Trainer dokumentiert TPM-Media fachliche Inhalte rund um Heizungs- und Feuerungstechnik, Solarthermie, Pumpen, Armaturen, Warmwasserbereitung, Lüftung, Mess- und Regelungstechnik, Inspektion, Fehlersuche, Kundenkommunikation und Serviceberichte. Die Produktseite führt dazu 20 einzeln benannte Lernfelder auf. Die Gliederung ist eine Struktur des Lernprodukts und darf nicht mit dem verbindlichen Prüfungsrahmen sämtlicher Handwerkskammern gleichgesetzt werden.
Die fachliche Breite ist insbesondere für Kundendienstaufträge relevant. Ein Prüfling oder Mitarbeiter kann die Funktion von Wärmeerzeuger und Wärmeverteilung zunächst getrennt wiederholen und später ihr Zusammenwirken betrachten. Auch die Beurteilung einer Störungsmeldung benötigt Kenntnisse aus mehreren Bereichen: Geräteaufbau, Sensoren, Schaltplan, Hydraulik, Sicherheitsfunktionen und Kundenauftrag. Der Fragenkatalog kann diese Zusammenhänge zur wiederholten Wissensüberprüfung anbieten; das praktische Messen und Arbeiten an einer realen Anlage bleibt eine eigene Lernaufgabe.
TPM-Media · Lernprodukt
Erklärtexte, Quicktest und gezieltes Wiederholen
Nach der Produktbeschreibung enthält jede Multiple-Choice-Frage einen fachlichen Erklärtext. Dadurch erhalten Lernende nicht nur eine Auswertung richtig oder falsch, sondern können die fachliche Einordnung der Antwort nachvollziehen. Beim SHK-Service kann dies helfen, ähnliche Begriffe auseinanderzuhalten, etwa Steuerung und Regelung, Inspektion und Wartung oder Sicherheitsbauteil und Komfortfunktion.
Der Quicktest erlaubt die freie Wahl der Fragenanzahl. Die Aufgaben werden zufällig zusammengestellt, wodurch sich sowohl kurze Lernphasen als auch längere Wiederholungen gestalten lassen. Eine feste Reihenfolge, in der Antworten lediglich wiedererkannt werden, muss so nicht den gesamten Lernprozess bestimmen. Die Produktseite weist außerdem die Möglichkeit aus, falsch beantwortete oder als unsicher markierte Fragen gezielt erneut zu bearbeiten.
Eine Ergebnis- und Lernfortschrittsstatistik zeigt laut TPM-Media, welche Bereiche bereits sicher beantwortet werden und wo weiterer Übungsbedarf besteht. Im Arbeitsalltag kann dies einen klaren Lernrhythmus unterstützen: Technikthema bearbeiten, Erklärtext lesen, Fehlerthemen wiederholen und später mit neuer Zufallsauswahl kontrollieren. Die Statistik ist eine Lernhilfe, kein amtlicher Nachweis einer bestandenen Fachprüfung.
TPM-Media · Lernprodukt
Bereitstellung, Registrierung und Aktualisierung
Der Trainer wird als eine Lizenz für ein digitales Downloadprodukt angeboten; eine Lieferung auf CD, DVD oder USB-Stick ist nicht vorgesehen. Die Produktseite bezeichnet ihn als aktuelle Windows-Version. Ergänzend weist TPM-Media auf die redaktionelle Überprüfung des Fragenbestands mehrmals im Jahr und auf die Anpassung betroffener Fragen und Erklärtexte bei relevanten Änderungen hin.
Bei ordnungsgemäßer Registrierung informiert der Verlag nach eigenen Angaben über verfügbare Software- und Inhaltsaktualisierungen. Das ist bei einem technischen Fortbildungsfeld mit fortentwickelten Regelwerken und Gerätegenerationen besonders bedeutsam. Gleichwohl ist für konkrete Prüfungen und Tätigkeiten immer die jeweils aktuelle Prüfungsordnung beziehungsweise technische Regel maßgeblich. Aus dem Update-Angebot folgt keine Zusage, dass jede denkbare Kammerfrage identisch im Trainer vorkommt.
Die ausführliche Produktbeschreibung mit Fragenumfang, Lernfeldern, Lernfunktionen und Lieferbedingungen ist direkt beim TPM-Mediashop abrufbar. Als veröffentlichte Produktinformation ist sie die maßgebliche Quelle für die in diesem Pressebericht beschriebenen Eigenschaften des konkreten Trainers.
Nachweise · Redaktionelle Transparenz
Quellen zum Beruf und zum konkreten Lernprodukt
Die berufsbezogenen Angaben beruhen auf den angegebenen offiziellen Berufs- und Kammerquellen. Die Aussagen über Funktionsumfang und Lieferform sind der konkreten Produktseite des TPM-Media Verlags entnommen. Regionale Prüfungsordnungen und Zulassungsbedingungen müssen vor einer Prüfungsanmeldung bei der zuständigen Stelle geprüft werden.
- TPM-Media Verlag: Kundendienstmonteur/-in SHK-Handwerk, Produktseite, eingesehen am 28.10.2026
- Handwerkskammer Cottbus: Besondere Rechtsvorschriften für die Fortbildungsprüfung Kundendienstmonteur/-in im IHB-Handwerk, Erlass 04/2026 vom 30.06.2026 (PDF)
- Handwerkskammer Cottbus: Amtliche Bekanntmachung der Beschlüsse der 75. Vollversammlung, 30.06.2026
- Bundesinstitut für Berufsbildung: Kundendienstmonteur/-in im Installateur- und Heizungsbauer-Handwerk, Kammerregelungen
- Handwerkskammer Cottbus: Fortbildungsangebot Kundendienstmonteur/-in im SHK-Handwerk, 240 Unterrichtsstunden
- Bundesinstitut für Berufsbildung: Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik, 42 Monate duale Ausbildung
- Bundesinstitut für Berufsbildung: Umsetzungshilfe zur Ausbildung Anlagenmechaniker/-in SHK, Ausbildungsordnung 2016
- Fachverband Sanitär Heizung Klima Pfalz: SHK-Kundendiensttechniker, modularer Kurs und berufliche Anforderungen