TPM-Media startet sein LMS ab Oktober 2026 in die Live-Testphase
Nicht schon wieder ein LMS? Hinter dem neuen TPM-Media LMS stehen mehr als 20 Jahre praktische Erfahrung mit digitalen Lern- und Schulungssystemen. Im Mittelpunkt steht deshalb nicht die Frage, wie viele Funktionen ein System besitzen kann, sondern wie einfach Schulen, Bildungsträger, Dozenten, Lehrer und Kursteilnehmer tatsächlich damit arbeiten können.
Nicht schon wieder ein LMS?
Diese Frage stand auch bei TPM-Media am Anfang. Der Markt bietet bereits zahlreiche leistungsfähige Learning-Management-Systeme. Viele davon sind technisch ausgereift, umfangreich und ohne Frage sehr gut.
Doch zwischen einem großen Funktionsumfang und einer einfachen täglichen Nutzung besteht häufig ein erheblicher Unterschied. Genau dort setzt das TPM-Media LMS an.
Wenn für das LMS zuerst ein Administrator benötigt wird
Ein wiederkehrendes Problem vieler komplexer Lernplattformen besteht nicht darin, dass wichtige Funktionen fehlen. Häufig ist vielmehr unklar, wo sie zu finden sind und wie sie richtig konfiguriert werden.
Aus einer eigentlich einfachen Änderung kann dadurch schnell ein Fall für einen fachkundigen Administrator, eine Agentur oder einen spezialisierten Dienstleister werden.
Ein Bildungsträger, eine Schule oder ein Dozent möchte sich jedoch in erster Linie mit Unterricht, Ausbildung und Lerninhalten beschäftigen und nicht mit der technischen Verwaltung eines komplizierten Systems.
Deshalb sollen Funktionen im TPM-Media LMS dort zu finden sein, wo sie im tatsächlichen Arbeitsablauf benötigt werden. Zusammenhänge zwischen Kursen, Modulen, Lektionen, Fragen, Prüfungen und Teilnehmern sollen nachvollziehbar bleiben.
Mehr als eine Million Euro Entwicklungsaufwand als langfristige Investition
Für die Entwicklung des Gesamtsystems kalkuliert TPM-Media mit einem Aufwand von mehr als einer Million Euro.
Diese Investition soll nicht über möglichst hohe laufende Gebühren oder unnötig komplizierte Lizenzmodelle kurzfristig zurückverdient werden. Das Konzept ist langfristig ausgerichtet.
Qualität, dauerhaft nutzbare Funktionen und langfristige Kundenbeziehungen sollen wichtiger sein als möglichst hohe laufende Kosten für den einzelnen Anwender.
Ein Schwerpunkt: die detaillierte Dokumentation des Lernverhaltens
Ein wesentliches Merkmal des TPM-Media LMS soll die detaillierte Dokumentation des Lernverlaufs eines Kursteilnehmers werden.
Viele Systeme reduzieren einen abgeschlossenen Kurs am Ende auf wenige Informationen: bestanden, nicht bestanden und gegebenenfalls ein Zertifikat.
In zahlreichen Bereichen ist jedoch wesentlich interessanter, was während der Ausbildung tatsächlich geschehen ist.
Gerade bei betrieblichen Schulungen, Fortbildungen oder umfangreichen Qualifizierungsmaßnahmen kann eine solche Dokumentation für Verantwortliche wesentlich aussagekräftiger sein als ein Zertifikat mit Kursname und Abschlussdatum.
Lernanalyse statt ausschließlich eines Abschlussdokuments
Zwei Teilnehmer können am Ende dasselbe Prüfungsergebnis erreichen und dennoch einen vollkommen unterschiedlichen Lernverlauf besitzen.
Ein Teilnehmer erreicht beispielsweise 80 Prozent beim ersten Versuch. Ein anderer erreicht dieselben 80 Prozent erst nach mehreren Wiederholungen.
Auf einem klassischen Zertifikat würde dieser Unterschied möglicherweise überhaupt nicht sichtbar.
Für Ausbilder, Dozenten oder Verantwortliche kann die Entwicklung des Teilnehmers während des gesamten Lernprozesses mindestens ebenso wichtig sein.
Zertifikate bleiben selbstverständlich Bestandteil eines LMS. Sie sollen jedoch nicht die einzige Grundlage zur Beurteilung eines Lernerfolgs bilden.
Der integrierte PowerPoint-Player
PowerPoint gehört weltweit zu den verbreitetsten Werkzeugen für Unterricht, Präsentationen und betriebliche Schulungen. Trotzdem ist die direkte Nutzung umfangreicher PowerPoint-Präsentationen innerhalb eines LMS häufig mit Einschränkungen verbunden.
Besonders schwierig wird es, wenn eine Präsentation Animationen, schrittweise Einblendungen oder audiovisuelle Moderationen enthält.
Häufig müssen bereits vorhandene Schulungsunterlagen deshalb noch einmal vollständig in einem zusätzlichen Autorensystem aufgebaut werden. Texte, Grafiken, Abläufe und Animationen werden damit praktisch ein zweites Mal produziert.
Damit kann sich der Aufwand für die Erstellung von digitalem Schulungscontent erheblich reduzieren. Bereits vorhandene Präsentationen müssen nicht zwangsläufig noch einmal vollständig als separate LMS-Lernstrecke entwickelt werden.
Vorhandener Content soll weiterverwendet werden können
Nicht jedes Unternehmen und nicht jedes Bildungsinstitut möchte bei der Einführung eines neuen LMS sämtliche bestehenden Lerninhalte neu produzieren.
Das TPM-Media LMS wird deshalb darauf ausgerichtet, bestehende Lerninhalte möglichst sinnvoll in die Plattform einzubinden.
Neben eigenen Kurs-, Präsentations- und Medienformaten ist auch die Verarbeitung von SCORM-Inhalten vorgesehen. Weitere Schnittstellen sollen entsprechend den praktischen Anforderungen ausgebaut werden.
Gerade die Live-Testphase soll zeigen, welche Formate und Integrationen im täglichen Schulungsbetrieb tatsächlich besonders häufig benötigt werden.
Unterschiedliche Anwender brauchen unterschiedliche Arbeitsbereiche
Eine Schule oder ein Bildungsinstitut hat andere Aufgaben als ein einzelner Dozent. Ein Lehrer benötigt wiederum andere Funktionen als ein Kursteilnehmer.
Diese Unterschiede sollen sich konsequent in der Benutzer-, Rollen- und Gruppenstruktur des TPM-Media LMS widerspiegeln.
S3-Anbindung für große Contentmengen
Digitale Bildung besteht längst nicht mehr nur aus einigen PDF-Dokumenten und wenigen Videos.
Umfangreiche Lernangebote können aus Tausenden Präsentationen, Bildern, Videos, Audiodateien, Dokumenten und weiteren Medien bestehen.
Deshalb ist für das TPM-Media LMS eine S3-Anbindung vorgesehen. Dadurch können große Datenbestände außerhalb des eigentlichen Webservers gespeichert und strukturiert mit Kursen, Modulen und Lektionen verbunden werden.
Eigener KI-Support für die tägliche Bedienung
Viele Supportfragen entstehen nicht aufgrund komplizierter technischer Fehler, sondern durch eine einfache Frage:
Ein integrierter KI-Support soll Anwender deshalb direkt innerhalb des Systems unterstützen und Fragen zur Bedienung möglichst konkret beantworten.
Der Anwender soll nicht erst ein umfangreiches Handbuch durchsuchen müssen, um eine bestimmte Einstellung oder Funktion zu finden.
Optionale Module sollen sich einfach zuschalten lassen
Nicht jeder Anwender benötigt denselben Funktionsumfang. Eine kleine Schule stellt andere Anforderungen als ein großer Bildungsträger mit zahlreichen Kursen und vielen Teilnehmern.
Das TPM-Media LMS setzt deshalb auf einen modularen Aufbau. Zusätzliche Funktionen sollen sich bei Bedarf aktivieren und anschließend automatisch in die vorhandene Systemstruktur integrieren lassen.
Damit muss ein Anwender nicht von Anfang an mit einem überladenen Gesamtsystem arbeiten. Gleichzeitig kann die Installation mit den Anforderungen des Unternehmens oder Bildungsanbieters wachsen.
Ab Oktober beginnt die entscheidende praktische Erprobung
Die Live-Testphase ist mehr als ein technischer Funktionstest. Jetzt soll sich zeigen, ob der zentrale Entwicklungsansatz auch im täglichen Einsatz trägt: ein umfangreiches und leistungsfähiges LMS zu schaffen, das für Schulen, Bildungsanbieter, Dozenten, Lehrer und Teilnehmer dennoch verständlich bleibt.
Dabei wird bewusst nicht davon ausgegangen, dass mit Beginn der Testphase bereits jede Funktion endgültig abgeschlossen ist. Erfahrungen und Rückmeldungen aus der praktischen Nutzung sollen unmittelbar in die weitere Entwicklung einfließen.
Der entscheidende Gedanke: Nicht der Anwender soll lernen müssen, sich einem komplizierten LMS anzupassen. Das LMS soll sich möglichst konsequent an den tatsächlichen Arbeitsabläufen seiner Anwender orientieren.
Nach mehr als 20 Jahren Erfahrung mit digitalen Lernsystemen bildet genau dieser Anspruch die Grundlage für die weitere Entwicklung des TPM-Media LMS.