Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik

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Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik (m/w/d)

Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik planen, installieren, prüfen, warten und reparieren ver- und entsorgungstechnische Anlagen. Sie montieren Trinkwasser-, Entwässerungs-, Heizungs-, Lüftungs- und Klimasysteme, nehmen Anlagen in Betrieb, stellen sie energetisch ein und weisen Kundinnen und Kunden in die Bedienung ein. Moderne Wärmepumpen, erneuerbare Energien, Trinkwasserhygiene, Regelungstechnik und digitale Gebäudemanagementsysteme gehören ebenfalls zum Berufsbild.

Staatlich anerkannter Ausbildungsberuf Ausbildungsdauer: 3,5 Jahre Ausbildungsbetrieb und Berufsschule Zuständigkeit: Handwerk oder Industrie Gestreckte Abschluss- oder Gesellenprüfung Informationsstand: Juli 2026
Ausbildungsart Duale Berufsausbildung im Handwerk oder in der Industrie
Regeldauer 3,5 Jahre beziehungsweise 42 Monate
Lernorte Ausbildungsbetrieb und Berufsschule
Schulischer Zugang Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben
Rahmenlehrplan 15 Lernfelder mit insgesamt 1.020 Unterrichtsstunden
Abschluss Gestreckte Abschluss- oder Gesellenprüfung in zwei Teilen
Berufsbild

Was machen Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker SHK?

Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker SHK bearbeiten Kundenaufträge von der Planung bis zur Übergabe. Sie werten Zeichnungen, Schemata und Herstellerunterlagen aus, montieren Rohrleitungen, Kanäle, Armaturen und Anlagenkomponenten und verbinden mechanische, hydraulische, elektrische sowie regelungstechnische Funktionen zu einem sicheren Gesamtsystem. Dabei beachten sie technische Regeln, Hygiene, Energieeffizienz, Arbeitsschutz, Qualität und die Anforderungen des jeweiligen Gebäudes.

Sanitär- und Leitungssysteme installieren

  • Trinkwasser- und Entwässerungsanlagen fachgerecht installieren
  • Rohre und Kanäle messen, bearbeiten, verbinden, befestigen und dämmen
  • Sanitärobjekte, Armaturen und Vorwandsysteme montieren
  • Hygiene-, Dichtheits-, Schall-, Brand- und Korrosionsschutz beachten

Heizungs-, Lüftungs- und Klimaanlagen errichten

  • Wärmeerzeuger, Wärmeverteilsysteme, Heizflächen und Speicher montieren
  • Wärmepumpen und weitere ressourcenschonende Systeme einbinden
  • Lüftungs- und raumlufttechnische Anlagen installieren
  • Elektrische Baugruppen sowie Mess-, Steuerungs- und Regelungstechnik anschließen und prüfen

In Betrieb nehmen, optimieren und instand halten

  • Anlagen prüfen, spülen, einstellen und sicher in Betrieb nehmen
  • Hydraulische und energetische Betriebswerte optimieren
  • Störungen systematisch eingrenzen und Bauteile instand setzen
  • Arbeiten dokumentieren, Anlagen übergeben und Kunden in die Bedienung einweisen
Wichtige Abgrenzung: Diese Seite beschreibt ausschließlich den Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik. Der industrielle Ausbildungsberuf Anlagenmechaniker/-in ist ein eigenständiger Metallberuf mit anderer Ausbildungsordnung, anderen Lernfeldern, anderen Einsatzgebieten und einer anderen Prüfungsregelung.
Einstieg

Welche Voraussetzungen sind wichtig?

Schulischer und betrieblicher Zugang

Rechtlich ist für den Abschluss eines Ausbildungsvertrags kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Die Auswahl trifft der jeweilige Ausbildungsbetrieb. Für den erfolgreichen Einstieg sind besonders hilfreich:

  • Mathematik für Maße, Flächen, Volumen, Druck, Leistung und Anlagenberechnungen
  • Physik für Wärmelehre, Strömungstechnik, Hydraulik, Elektrik und Regelungstechnik
  • Werken und Technik für Rohrbearbeitung, Montage, Werkstoffe und technische Zeichnungen
  • Deutsch und Englisch für Kundenkontakt, Dokumentation, Herstellerunterlagen und Fachbegriffe

Persönliche Stärken

  • Handwerkliches Geschick und eine sichere Auge-Hand-Koordination
  • Technisches Verständnis und räumliches Vorstellungsvermögen
  • Sorgfalt, Verantwortungsbewusstsein und ausgeprägtes Sicherheitsdenken
  • Kundenorientierung, freundliches Auftreten und Verschwiegenheit in privaten Räumen
  • Teamfähigkeit bei Montage-, Inbetriebnahme- und Instandhaltungsarbeiten
  • Körperliche Belastbarkeit für Arbeiten auf Baustellen, in Technikräumen und beim Kunden
  • Systematische Fehlersuche und zuverlässige Dokumentation
Praktischer Tipp: Ein Praktikum in einem SHK-, Heizungsbau-, Sanitär-, Lüftungs- oder Gebäudetechnikbetrieb zeigt, wie Kundenaufträge, Rohrmontage, Anlageninstallation, Inbetriebnahme, Wartung und Arbeitsschutz im Berufsalltag zusammenspielen.
Betrieb und Berufsschule

Wie ist die Ausbildung aufgebaut?

Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf nach Berufsbildungsgesetz und Handwerksordnung. Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre. Die Ausbildung findet im Betrieb und in der Berufsschule statt. Berufsprofilgebende und integrativ zu vermittelnde Kompetenzen werden miteinander verbunden und mindestens in einem vom Ausbildungsbetrieb festgelegten Einsatzgebiet vertieft.

1. Ausbildungsjahr Metalltechnische und systemische Grundlagen · 320 Unterrichtsstunden
  1. LF 1 Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigen
  2. LF 2 Bauelemente mit Maschinen fertigen
  3. LF 3 Baugruppen herstellen und montieren
  4. LF 4 Technische Systeme instand halten
2. Ausbildungsjahr Wasser-, Entwässerungs-, Wärme- und Sanitärtechnik · 280 Unterrichtsstunden
  1. LF 5 Trinkwasseranlagen installieren
  2. LF 6 Entwässerungsanlagen installieren
  3. LF 7 Wärmeverteilanlagen installieren
  4. LF 8 Sanitärräume ausstatten
3. Ausbildungsjahr Wärmeerzeugung, Ressourcenschonung und Raumlufttechnik · 280 Unterrichtsstunden
  1. LF 9 Trinkwassererwärmungsanlagen installieren
  2. LF 10 Wärmeerzeugungsanlagen für gasförmige Brennstoffe installieren
  3. LF 11 Wärmeerzeugungsanlagen für flüssige und feste Brennstoffe installieren
  4. LF 12 Ressourcenschonende Anlagen installieren
  5. LF 13 Raumlufttechnische Anlagen installieren
4. Ausbildungsjahr Optimierung und Instandhaltung · 140 Unterrichtsstunden
  1. LF 14 Versorgungstechnische Anlagen einstellen und energetisch optimieren
  2. LF 15 Versorgungstechnische Anlagen instand halten
Vier typische Einsatzgebiete: Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien und Umwelttechnik. Andere Einsatzgebiete sind zulässig, wenn dort die vorgeschriebenen Kompetenzen vermittelt werden können. Der Ausbildungsbetrieb legt mindestens ein Einsatzgebiet fest.
Offizieller KMK-Rahmenlehrplan

Die 15 Lernfelder im Überblick

Die Bezeichnungen und Zeitrichtwerte entsprechen dem KMK-Rahmenlehrplan vom 29. Januar 2016. Insgesamt sind 1.020 berufsbezogene Unterrichtsstunden vorgesehen.

Grundlagen

  • LF 1 · 80 Std.: Bauelemente mit handgeführten Werkzeugen fertigen
  • LF 2 · 80 Std.: Bauelemente mit Maschinen fertigen
  • LF 3 · 80 Std.: Baugruppen herstellen und montieren
  • LF 4 · 80 Std.: Technische Systeme instand halten

Wasser, Entwässerung und Wärme

  • LF 5 · 80 Std.: Trinkwasseranlagen installieren
  • LF 6 · 60 Std.: Entwässerungsanlagen installieren
  • LF 7 · 80 Std.: Wärmeverteilanlagen installieren
  • LF 8 · 60 Std.: Sanitärräume ausstatten

Wärmeerzeugung und Systemtechnik

  • LF 9 · 80 Std.: Trinkwassererwärmungsanlagen installieren
  • LF 10 · 60 Std.: Wärmeerzeugungsanlagen für gasförmige Brennstoffe installieren
  • LF 11 · 40 Std.: Wärmeerzeugungsanlagen für flüssige und feste Brennstoffe installieren
  • LF 12 · 40 Std.: Ressourcenschonende Anlagen installieren
  • LF 13 · 60 Std.: Raumlufttechnische Anlagen installieren
  • LF 14 · 80 Std.: Versorgungstechnische Anlagen einstellen und energetisch optimieren
  • LF 15 · 60 Std.: Versorgungstechnische Anlagen instand halten
Integrative Inhalte: Fremdsprachliche Kompetenzen sind mit 40 Stunden und die fachtheoretischen Inhalte für die Ausbildung zur Elektrofachkraft für festgelegte Tätigkeiten mit insgesamt 120 Stunden in die Lernfelder integriert. Die Lernfelder 1 bis 6 sind mit den Qualifikationen für Teil 1 der Abschluss- oder Gesellenprüfung abgestimmt.
Gestreckte Abschluss- oder Gesellenprüfung

Wie wird die Ausbildung geprüft?

Die Abschluss- oder Gesellenprüfung besteht aus zwei zeitlich auseinanderfallenden Teilen. Es gibt keine zusätzliche klassische Zwischenprüfung. Der Prüfungsbereich Versorgungstechnik aus Teil 1 zählt 30 Prozent zum Gesamtergebnis. Die vier Prüfungsbereiche aus Teil 2 ergeben zusammen 70 Prozent.

Teil 1 Vor Ende des 2. Ausbildungsjahres 30 Prozent des Gesamtergebnisses

Prüfungsbereich Versorgungstechnik

Teil 1 umfasst das Anfertigen und Prüfen eines versorgungstechnischen Bauteils oder einer Baugruppe nach Unterlagen. Der Prüfling führt eine Arbeitsaufgabe aus, führt ein situatives Fachgespräch und bearbeitet auf die Arbeitsaufgabe bezogene schriftliche Aufgaben. Die gesamte Prüfungszeit beträgt sieben Stunden. Das Fachgespräch dauert höchstens zehn Minuten, auf die schriftlichen Aufgaben entfallen 60 Minuten.

Teil 2 · Kundenauftrag 35 Prozent des Gesamtergebnisses

Praktische Arbeitsaufgabe mit Dokumentation

Im Prüfungsbereich Kundenauftrag wird ein versorgungstechnisches System, eine Anlage oder eine Baugruppe eingerichtet, geändert oder instand gehalten und in Betrieb genommen. Die Arbeitsaufgabe wird mit praxisbezogenen Unterlagen dokumentiert. Das betriebliche Einsatzgebiet ist zu berücksichtigen. Die Prüfungszeit beträgt insgesamt 15 Stunden, das situative Fachgespräch höchstens 20 Minuten.

Teil 2 · Schriftlich Arbeitsplanung Systemanalyse und Instandhaltung WISO

Drei schriftliche Prüfungsbereiche

Arbeitsplanung: 150 Minuten und 15 Prozent des Gesamtergebnisses. Systemanalyse und Instandhaltung: 90 Minuten und 10 Prozent. Wirtschafts- und Sozialkunde: 60 Minuten und 10 Prozent. Zusammen mit dem Kundenauftrag bilden diese Bereiche Teil 2 der Prüfung.

Bestehensregelung Gesamtergebnis und Sperrfächer beachten

Mindestanforderungen

Mindestens ausreichende Leistungen sind im Gesamtergebnis aus Teil 1 und Teil 2, im Ergebnis von Teil 2 sowie im Prüfungsbereich Kundenauftrag erforderlich. In mindestens zwei der übrigen Prüfungsbereiche von Teil 2 muss ebenfalls mindestens „ausreichend“ erreicht werden. Kein Prüfungsbereich von Teil 2 darf mit „ungenügend“ bewertet sein. Unter den gesetzlichen Voraussetzungen ist in einem der drei schriftlichen Bereiche eine 15-minütige mündliche Ergänzungsprüfung möglich.

Ausbildungsvergütung und Förderung

Welche finanziellen Rahmenbedingungen gelten?

Auszubildende erhalten eine monatliche Ausbildungsvergütung. Ihre tatsächliche Höhe richtet sich insbesondere nach Region, Branche, Tarifbindung und Ausbildungsbetrieb. Im SHK-Handwerk sowie in tarifgebundenen Industrie- oder Gebäudetechnikbetrieben können unterschiedliche Vergütungssätze gelten. Für Berufsausbildungen, die 2026 beginnen, gelten grundsätzlich folgende Mindestbeträge:

Ausbildungsjahr Gesetzliche Mindestvergütung bei Ausbildungsbeginn 2026
1. Ausbildungsjahr 724 Euro brutto monatlich
2. Ausbildungsjahr 854 Euro brutto monatlich
3. Ausbildungsjahr 977 Euro brutto monatlich
4. Ausbildungsjahr 1.014 Euro brutto monatlich
Mögliche Förderung Berufsausbildungsbeihilfe und weitere Hilfen individuell bei der Arbeitsagentur prüfen
Wichtig: Die genannten Mindestbeträge gelten für Ausbildungen, die zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember 2026 beginnen. Maßgeblich bleiben der konkrete Ausbildungsvertrag, ein anwendbarer Tarifvertrag und die gesetzlichen Angemessenheitsregeln.
Beschäftigung

Wo arbeiten Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker SHK?

Anlagenmechanikerinnen und Anlagenmechaniker SHK arbeiten überwiegend beim Kunden vor Ort. Typische Arbeitsorte sind Wohngebäude, Gewerbeobjekte, Baustellen, Heizungszentralen, Technikräume, Werkstätten und Anlagen der technischen Gebäudeausrüstung. Beschäftigung bieten vor allem Installationsbetriebe, Heizungs- und Klimaanlagenbauer, Unternehmen der Gebäudetechnik sowie Wartungs- und Kundendienstbetriebe.

Sanitär- und Installationsbetriebe

Installation, Modernisierung und Instandhaltung von Trinkwasser-, Entwässerungs- und Sanitäranlagen in Neu- und Bestandsgebäuden.

Heizungs-, Energie- und Umwelttechnik

Montage, Inbetriebnahme und Optimierung von Wärmeerzeugern, Wärmeverteilung, Wärmepumpen und ressourcenschonenden Versorgungssystemen.

Lüftungs-, Klima- und Gebäudetechnik

Errichtung, Prüfung, Wartung und Störungsbeseitigung an Lüftungs-, raumlufttechnischen, regelungstechnischen und vernetzten Gebäudesystemen.

Nach dem Abschluss

Berufseinstieg und Weiterbildung

Nach der Abschluss- oder Gesellenprüfung ist ein Einstieg in Sanitärtechnik, Heizungsbau, Lüftungs- und Klimatechnik, Kundendienst, Gebäudetechnik sowie erneuerbare Energien möglich. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung können Fach-, Beratungs-, Planungs- und Führungsaufgaben übernommen werden.

Fachliche Spezialisierung

  • Kundendienst, Wartung und systematische Störungsdiagnose
  • Wärmepumpen, Solarthermie und hybride Wärmesysteme
  • Trinkwasserhygiene und ressourcenschonende Wassernutzung
  • Lüftungs-, Klima-, Regelungs- und Gebäudemanagementtechnik

Aufstiegsfortbildung

  • Installateur- und Heizungsbauermeister/-in
  • Geprüfte/-r Netzmeister/-in
  • Staatlich geprüfte/-r Techniker/-in in einer passenden Fachrichtung
  • Weitere Fortbildungen in Energie-, Gebäude- und Versorgungstechnik

Planung, Beratung und Studium

  • Energieberatung und energetische Anlagenoptimierung
  • Technische Gebäudeausrüstung und Projektkoordination
  • Versorgungs-, Gebäude- oder Energietechnik
  • Studium nach den jeweiligen Hochschulzugangsvoraussetzungen
Fortbildungen haben unterschiedliche Zulassungsvoraussetzungen: Berufspraxis, zuständige Stelle und Fortbildungsordnung bestimmen, welcher Weg infrage kommt. Das BIBB nennt insbesondere den Abschluss Installateur- und Heizungsbauermeister/-in sowie Geprüfte/-r Netzmeister/-in als anschließende Fortbildungsmöglichkeiten.
Kurz beantwortet

Häufige Fragen zur Ausbildung

Ist Anlagenmechaniker/-in SHK eine duale Ausbildung?

Ja. Die Ausbildung findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Je nach Ausbildungsbetrieb ist die Handwerkskammer oder die Industrie- und Handelskammer zuständig.

Wie lange dauert die Ausbildung?

Die reguläre Ausbildungsdauer beträgt dreieinhalb Jahre beziehungsweise 42 Monate. Eine Verkürzung oder Verlängerung ist nur unter den gesetzlichen Voraussetzungen und mit Entscheidung der zuständigen Stelle möglich.

Welcher Schulabschluss wird benötigt?

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Ausbildungsbetriebe legen ihre Auswahlkriterien selbst fest. Gute Kenntnisse in Mathematik, Physik, Technik und Deutsch sind besonders hilfreich.

Ist Anlagenmechaniker/-in SHK dasselbe wie Anlagenmechaniker/-in?

Nein. Anlagenmechaniker/-in für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik ist ein eigenständiger Ausbildungsberuf für ver- und entsorgungstechnische Anlagen in Gebäuden. Der industrielle Anlagenmechaniker bearbeitet dagegen insbesondere Aufgaben im Anlagen-, Apparate-, Behälter- und Rohrleitungsbau. Beide Berufe haben eigene Ausbildungsordnungen, Lernfelder und Prüfungen.

Gibt es eine Zwischenprüfung?

Nein. Statt einer klassischen Zwischenprüfung wird eine gestreckte Abschluss- oder Gesellenprüfung durchgeführt. Teil 1 findet vor Ende des zweiten Ausbildungsjahres statt. Der Prüfungsbereich Versorgungstechnik zählt 30 Prozent zum Gesamtergebnis.

Welche Einsatzgebiete gibt es?

Die Ausbildungsordnung nennt Sanitärtechnik, Heizungstechnik, Lüftungs- und Klimatechnik sowie erneuerbare Energien und Umwelttechnik. Der Betrieb legt mindestens ein Einsatzgebiet für die Vertiefung fest.

Gibt es ein passendes Produkt im TPM-Mediashop?

Ja. Verfügbar ist ein ausführlicher Fachlehrplan für Anlagenmechaniker/-innen für Sanitär-, Heizungs- und Klimatechnik als digitaler eBook-/PDF-Download mit rund 250 Seiten.

Geprüfte Grundlagen

Offizielle Quellen zum Nachlesen

Redaktionell geprüft im Juli 2026. Ausbildungsdauer, Zuständigkeit, Einsatzgebiete, Berufsprofil, Lernfelder, Zeitrichtwerte, integrierte Elektroqualifikation und Prüfungsanforderungen wurden mit der geltenden Ausbildungsordnung, dem KMK-Rahmenlehrplan und dem aktuellen BIBB-Berufsprofil abgeglichen.

Ausbildungsbetriebe und Werbepartner

SHK-, Heizungs-, Sanitär- und Gebäudetechnikbetriebe

Unternehmen aus Sanitärtechnik, Heizungsbau, Lüftungs- und Klimatechnik, erneuerbaren Energien, technischer Gebäudeausrüstung und Kundendienst können sich hier künftig mit Standort, Kurzprofil, Logo, Ausbildungs- oder Beschäftigungsangebot und direkter Verlinkung vorstellen. Eine berufsspezifische Buchungsseite ist derzeit nicht bestätigt; deshalb bleiben alle acht Werbeboxen ohne Link.

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