Assistent/-in für Tourismus

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Assistent/-in für Tourismus (m/w/d)

Assistentinnen und Assistenten für Tourismus planen, koordinieren und verkaufen touristische Angebote. Sie beraten Gäste und Kundschaft, kalkulieren Leistungen, stimmen sich mit Hotels, Verkehrsunternehmen und Freizeitanbietern ab und unterstützen Marketing, Veranstaltungen und Service.

Landesrechtlich geregelte schulische AusbildungRegeldauer laut BERUFENET: 2 JahreBerufsfachschule und PraxisTouristische Produkte, Beratung und MarketingAufnahme und Prüfung nach LandesrechtInformationsstand: 31. Juli 2026
AusbildungsartSchulische Ausbildung nach Landesrecht
Regeldauer2 Jahre
LernorteBerufsfachschule und betriebliche Praxis
ZugangJe nach Schule meist mittlerer Bildungsabschluss
VergütungKeine Ausbildungsvergütung; Schulkosten können anfallen
AbschlussLandesrechtlicher Berufsabschluss
Berufsbild

Was machen Assistenten für Tourismus?

Das Berufsbild verbindet Reise- und Destinationswissen mit kaufmännischen, sprachlichen und serviceorientierten Aufgaben. Im Mittelpunkt stehen passende Angebote, verlässliche Organisation und professionelle Kommunikation.

Angebote entwickeln

  • Zielgruppen, Reisemotive und Destinationen analysieren
  • Reise-, Freizeit- oder Veranstaltungsbausteine kombinieren
  • Leistungen kalkulieren und Angebote verkaufsfähig aufbereiten

Kunden beraten

  • Über Reiseziele, Verkehr, Kultur und Leistungen informieren
  • Buchungswünsche aufnehmen und Alternativen vergleichen
  • Reservierungen, Unterlagen und Reklamationen serviceorientiert bearbeiten

Vermarktung organisieren

  • Touristische Produkte präsentieren und bewerben
  • Mit Leistungsträgern und regionalen Partnern zusammenarbeiten
  • Veranstaltungen, Gästeservice und digitale Informationsangebote unterstützen
Wichtige Einordnung: Der schulische Assistenzberuf ist nicht mit Tourismuskaufmann/-frau für Privat- und Geschäftsreisen gleichzusetzen. Letzterer ist dual und bundesrechtlich geregelt; die Tourismusassistenz folgt Landesrecht.
Einstieg

Welche Voraussetzungen sind wichtig?

Formaler Zugang

  • Zugang und Auswahl nach Bundesland und Berufsfachschule
  • Häufig mittlerer Bildungsabschluss; einzelne Bildungsgänge können höhere Anforderungen stellen
  • Gute Fremdsprachenkenntnisse oder Auswahlgespräche können verlangt werden
  • Praktikumsbedingungen und möglicher Zusatzabschluss vor der Bewerbung prüfen

Persönliche Stärken

  • Kommunikationsfreude und ausgeprägte Serviceorientierung
  • Organisationstalent und Zuverlässigkeit
  • Interesse an Geografie, Kultur und Sprachen
  • Kaufmännisches Denken für Kalkulation und Verkauf
  • Sicheres Auftreten und interkulturelle Sensibilität
  • Flexibilität bei saisonalen und veranstaltungsbezogenen Abläufen
Vor der Anmeldung prüfen: Da der Bildungsgang landesrechtlich geregelt ist, sind Zugang, Fremdsprachen, Praktikumsumfang und Abschlussbezeichnung nicht überall gleich.
Schule und Praxis

Wie ist der Bildungsgang aufgebaut?

BERUFENET nennt eine zweijährige schulische Ausbildung. Je nach Schule verbinden Unterricht und Praxis Tourismuswirtschaft, Produktentwicklung, Beratung, Marketing, Fremdsprachen, Recht und digitale Buchungssysteme.

Tourismus und Wirtschaft

  • Tourismusmärkte, Destinationen und Leistungsträger
  • Reise- und Freizeitprodukte
  • Kalkulation, Rechnungswesen und Controlling-Grundlagen
  • Marketing, Vertrieb und Veranstaltungsorganisation
  • Reise-, Vertrags- und Verbraucherrecht

Service und Praxis

  • Kundenberatung und Beschwerdemanagement
  • Englisch und gegebenenfalls weitere Fremdsprachen
  • Reservierungs-, Informations- und Buchungssysteme
  • Interkulturelle Kommunikation und Präsentation
  • Betriebspraktikum und touristische Projekte
Landesrecht beachten: Schwerpunkte wie Event, Freizeitwirtschaft, Hotel, Destination oder Food & Beverage können regional unterschiedlich sein. Die Seite behauptet daher keine bundesweit einheitliche Fächerliste.
Berufliche Themenfelder

Welche Inhalte gehören zur Ausbildung?

Die Themenfelder orientieren sich am DQR-Berufsprofil und an berufstypischen Tourismusprozessen. Verbindlich ist der Landeslehrplan.

Touristisches ProduktAngebote entwickeln
  1. 01 Destination und Zielgruppe
    Geografie, Kultur, Infrastruktur und Reisemotive für die Angebotsplanung bewerten
  2. 02 Leistungsträger
    Transport, Unterkunft, Gastronomie, Freizeit und Veranstaltungen sinnvoll kombinieren
  3. 03 Kalkulation
    Preise, Kontingente, Provisionen und wirtschaftliche Rahmenbedingungen berücksichtigen
  4. 04 Nachhaltigkeit
    Ökologische, soziale und regionale Wirkungen touristischer Angebote reflektieren
Beratung und VerkaufKunden sicher begleiten
  1. 05 Bedarfsermittlung
    Wünsche, Budget, Reiseform und besondere Anforderungen systematisch klären
  2. 06 Buchung und Unterlagen
    Reservierungen, Bestätigungen, Reiseinformationen und Daten sorgfältig bearbeiten
  3. 07 Fremdsprachen
    Mit internationalen Gästen und Partnern situationsgerecht kommunizieren
  4. 08 Recht und Reklamation
    Verträge, Verbraucherinformationen und Beschwerden sachgerecht einordnen
Marketing und BetriebNachfrage gestalten
  1. 09 Tourismusmarketing
    Zielgruppen, Kanäle, Inhalte und Maßnahmen für Angebote entwickeln
  2. 10 Digitaler Vertrieb
    Webseiten, Plattformen, Buchungssysteme und soziale Medien fachlich nutzen
  3. 11 Veranstaltung und Gästeservice
    Abläufe, Partner, Sicherheit und Servicequalität koordinieren
  4. 12 Tourismusprojekt
    Ein Angebot im Team planen, kalkulieren, präsentieren und auswerten
Für die Schule verbindlich: Konkrete Fächer, Fremdsprachen, Praxisstunden und regionale Schwerpunkte müssen bei der gewählten Schule geprüft werden.
Leistungsnachweise und Abschluss

Wie kann die Abschlussprüfung aufgebaut sein?

Die Abschlussprüfung richtet sich nach Landesrecht. Möglich sind schriftliche kaufmännisch-touristische Prüfungen, praktische Beratungs- oder Projektaufgaben und mündliche beziehungsweise fremdsprachliche Anteile.

LandesrechtSchriftlich

Schriftliche Fachprüfung

Geprüft werden können Tourismuswirtschaft, Marketing, Kalkulation, Recht, Geografie oder Fremdsprachen.

LandesrechtPraktisch

Praktische Aufgabe

Ein touristisches Angebot kann geplant, kalkuliert, dokumentiert, verkauft oder in einem Beratungsgespräch präsentiert werden.

LandesrechtErgänzend

Mündliche oder fremdsprachliche Prüfung

Je nach Landesordnung sind Fachgespräch, Präsentation oder Kommunikation in einer Fremdsprache möglich.

Prüfungsordnung prüfen: Prüfungsfächer, Fremdsprachen, Zeiten und Bewertung werden ausschließlich durch Landes- und Schulordnung festgelegt.
Finanzielle Rahmenbedingungen

Vergütung, Schulgeld und Förderung

Während der schulischen Ausbildung wird keine Ausbildungsvergütung gezahlt. Gebühren sowie Kosten für Exkursionen, Lernmittel und Praktika können entstehen.

Mögliche Kosten

  • Fachliteratur, digitale Buchungs- und Lernsysteme
  • Exkursionen, Studienfahrten oder Veranstaltungen
  • Fahrt, Unterkunft oder Verpflegung im Praktikum
  • Schulgeld sowie Aufnahme- oder Prüfungsgebühren je nach Träger

Mögliche Förderung

  • Schüler-BAföG bei erfüllten persönlichen und schulischen Voraussetzungen
  • Förderangebote des Bundeslandes oder des Schulträgers
  • Unterstützung für Lernmittel oder Fahrtkosten nach regionalen Regeln
  • Beratung durch Schule und zuständiges Amt für Ausbildungsförderung
Kosten schriftlich klären: Vor der Anmeldung sollten Schulgeld, Prüfungsgebühren, Ausstattung und Praxisaufwendungen vollständig bei der Schule erfragt werden.
Beschäftigung

Wo kann man arbeiten?

Typische Einsatzfelder sind Reiseveranstalter, Reisebüros, Tourist-Informationen, Destinationen, Verkehrsunternehmen, Freizeit- und Veranstaltungsbetriebe sowie tourismusnahe Dienstleister.

Reise und Vermittlung

  • Reiseveranstalter und Reisebüros
  • Bus-, Bahn-, Flug- oder Schifffahrtsunternehmen
  • Reservierung, Kundenberatung und Produktservice

Destination und Freizeit

  • Tourist-Informationen und Tourismusverbände
  • Freizeit-, Kultur- und Veranstaltungsanbieter
  • Regionalmarketing und Gästeservice

Typische Arbeitsumgebungen

  • Büro und Kundenbereich
  • Messe, Veranstaltung oder Reiseziel
  • Telefonischer und digitaler Service
Nach dem Abschluss

Berufseinstieg und Weiterbildung

Einstiege sind in Beratung, Reservierung, Produktassistenz, Destinationsservice, Marketing oder Veranstaltung möglich. Fremdsprachen, Buchungssysteme und Praxiserfahrung erhöhen die Einsatzbreite.

Fachliche Vertiefung

  • Reiseveranstaltung und Produktmanagement
  • Destination und Gästeservice
  • Event- und Freizeitwirtschaft

Weiterbildung

  • Tourismusfachwirt/-in
  • Marketing, Verkauf oder Veranstaltungsmanagement
  • Fremdsprachen und digitale Vertriebssysteme

Studium bei Hochschulzugang

  • Tourismusmanagement
  • Internationales Management
  • Event-, Hotel- oder Destinationsmanagement
Berufliche Entwicklung: Direktvertrieb, dynamische Pakete, Nachhaltigkeit und datenbasierte Personalisierung verändern touristische Angebote. Persönliche Beratung, Krisenfestigkeit und verlässliche Partnerkoordination bleiben wichtige Qualitätsmerkmale.
Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Bildungsgang

Ist dies eine duale Ausbildung?

Nein. Es handelt sich um eine schulische Ausbildung nach Landesrecht mit Praxisanteilen.

Wie lange dauert die Ausbildung?

BERUFENET nennt zwei Jahre.

Welcher Schulabschluss wird benötigt?

Das legt die Schule fest; häufig wird ein mittlerer Bildungsabschluss erwartet.

Sind Fremdsprachen wichtig?

Ja. Englisch und je nach Schule weitere Fremdsprachen sind für internationale Gäste, Partner und Fachsysteme wichtig.

Muss man viel reisen?

Nicht zwingend. Viele Aufgaben finden im Büro oder Kundenservice statt; Exkursionen, Veranstaltungen und Termine vor Ort können hinzukommen.

Gibt es eine Vergütung?

Nein. Je nach Schule können Gebühren, Exkursions- und Praktikumskosten entstehen.

Was unterscheidet den Beruf von Tourismuskaufmann/-frau?

Tourismuskaufmann/-frau ist dual und bundesrechtlich geregelt; die Tourismusassistenz ist schulisch und landesrechtlich geregelt.

Wie wird geprüft?

Nach Landesrecht mit schriftlichen, praktischen und gegebenenfalls mündlichen oder fremdsprachlichen Anteilen.

Geprüfte Grundlagen

Quellen zum Nachlesen

Redaktionell geprüft am 31. Juli 2026. Dauer und Berufsstatus wurden mit BERUFENET abgeglichen; Kompetenzfelder folgen der amtlichen DQR-Qualifikationsbeschreibung.

Praxispartner und Werbepartner

Tourismuspartner, Veranstalter und Bildungseinrichtungen

Reiseveranstalter, Destinationen, Verkehrsunternehmen, Freizeitbetriebe und Schulen können hier künftig ihre Praxis-, Einstiegs- und Bildungsangebote präsentieren.

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Alle acht Werbeplätze sind einzeln im Script enthalten. Da kein berufsspezifischer Buchungslink vorgegeben wurde, bleiben sämtliche Schaltflächen ohne Link und tragen den Hinweis „In Kürze möglich“.

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Berufsspezifischer Fragenkatalog

Für diesen Bildungsgang ist ein berufsspezifischer Fragenkatalog vorgesehen. Da mit der Berufsliste weder Fragenzahl noch Seitenumfang oder Produktlink übermittelt wurden, enthält das Script keine geschätzten Produktangaben.

Lern- und PrüfungskonzeptSchule, Wiederholung und Prüfungsvorbereitung

Fragenkatalog Assistent/-in für Tourismus

Der geplante Fragenkatalog soll Destinationen, touristische Produkte, Kalkulation, Beratung, Fremdsprachen, Marketing, Recht und Nachhaltigkeit verbinden. Die endgültige Gliederung wird am Landeslehrplan ausgerichtet.

Tourismuswirtschaft, Beratung, Kalkulation, Marketing und RechtUmfang wird nach Produktplanung ergänztLösungen und Kurzerklärungen vorgesehenKein bestätigter Produktlink vorgegeben
Produktseite wird ergänzt

Produkt- und Buchungsstatus geprüft am 31. Juli 2026.