Beamter/Beamtin im feuerwehrtechnischen Dienst, mittlerer Dienst (m/w/d)

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Beamter/Beamtin im feuerwehrtechnischen Dienst, mittlerer Dienst (m/w/d)

Beamte im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst bekämpfen Brände, retten Menschen und Tiere, leisten technische Hilfe und wirken im vorbeugenden Brandschutz.

Beamtenausbildung im mittleren DienstVorbereitungsdienst: je nach Dienstherr etwa 12 bis 36 Monate; 18 Monate im Beispiel BundeswehrBerufs-, Werk- und BundeswehrfeuerwehrenFachtheorie und Praxis in DienststellenEinstellung im Beamtenverhältnis auf WiderrufInformationsstand: 31. Juli 2026
AusbildungsartVorbereitungsdienst mit Laufbahnprüfung
Dauerje nach Dienstherr etwa 12 bis 36 Monate; 18 Monate im Beispiel Bundeswehr
LernorteFeuerwehrschule, Wache und Einsatzdienststellen
ZugangIn der Regel mittlerer Schulabschluss und förderliche abgeschlossene Berufsausbildung; Details nach Dienstherr
BezügeAnwärterbezüge nach dem jeweils geltenden Besoldungsrecht
AbschlussLaufbahnprüfung für den mittleren Dienst
Berufsbild

Was kennzeichnet die Laufbahn feuerwehrtechnischen Dienst?

Die Laufbahn verbindet regelgebundene Sachbearbeitung beziehungsweise Einsatzaufgaben mit besonderer Verantwortung für Staat und Allgemeinheit.

Einsatz vorbereiten

  • Fahrzeuge, Geräte und persönliche Schutzausrüstung prüfen
  • Alarm- und Ausrückeordnung beherrschen
  • Lageinformationen aufnehmen und Aufgaben im Trupp abstimmen

Gefahren abwehren

  • Menschen retten und Brände bekämpfen
  • Bei Unfällen, Gefahrstoffen und Unwettern technische Hilfe leisten
  • Atemschutz, Leitern, Pumpen und Sondergerät sicher einsetzen

Wache und Technik sichern

  • Einsatzbereitschaft wiederherstellen
  • Übungen, Ausbildung und Wachaufgaben durchführen
  • Einsätze, Prüfungen und Mängel dokumentieren
Wichtige Einordnung: Dauer und Zugang unterscheiden sich erheblich zwischen Kommunen, Ländern, Bund und Werkfeuerwehren; eine förderliche Berufsausbildung ist häufig Voraussetzung.
Einstieg

Welche Voraussetzungen sind wichtig?

Formaler Zugang

  • In der Regel mittlerer Schulabschluss und förderliche abgeschlossene Berufsausbildung; Details nach Dienstherr
  • Beamtenrechtliche Voraussetzungen und persönliche Eignung
  • Erfolgreiches Auswahlverfahren der einstellenden Behörde
  • Feuerwehrdiensttauglichkeit, Sport- und Auswahltest, Fahrerlaubnisvorgaben, Atemschutztauglichkeit, Schichtdienst und beamtenrechtliche Eignung

Persönliche Stärken

  • Verantwortungsbewusstsein und Verfassungstreue
  • Sorgfalt bei Recht, Daten und Dokumentation
  • Verschwiegenheit
  • Klare mündliche und schriftliche Kommunikation
  • Belastbarkeit und zuverlässige Zusammenarbeit
  • Bereitschaft zur laufenden Fortbildung
Vor der Anmeldung prüfen: Feuerwehrlaufbahnen sind je nach Dienstherr unterschiedlich geregelt. Das 18-monatige Bundeswehrmodell ist ein offizielles Beispiel, keine bundesweite Einheitsdauer.
Vorbereitungsdienst

Wie ist die Laufbahnausbildung aufgebaut?

Der Vorbereitungsdienst dauert je nach Dienstherr etwa 12 bis 36 Monate; 18 Monate im Beispiel Bundeswehr und verbindet fachtheoretische Lehrgänge mit praktischen Ausbildungsabschnitten. Die Anwärterinnen und Anwärter wenden Rechts- und Verfahrenswissen unter Anleitung in Dienststellen an.

Fachtheorie

  • Brand-, Lösch- und Gefahrstofflehre
  • Baukunde, Einsatzrecht und Unfallverhütung
  • Fahrzeug-, Geräte- und Pumpenkunde
  • Taktik, Funk und Führung im Trupp
  • Sport, Atemschutz, Rettung und Einsatzmedizin

Berufspraxis

  • Wach- und Einsatzdienst durchlaufen
  • Brandbekämpfung und technische Hilfe trainieren
  • Atemschutz- und Rettungsübungen absolvieren
  • Fahrzeuge, Pumpen und Geräte bedienen
  • Praktische und sportliche Leistungsnachweise erbringen
Landesrecht beachten: Feuerwehrlaufbahnen sind je nach Dienstherr unterschiedlich geregelt. Das 18-monatige Bundeswehrmodell ist ein offizielles Beispiel, keine bundesweite Einheitsdauer.
Berufliche Themenfelder

Welche Inhalte gehören zur Ausbildung?

Die Themenfelder bilden die berufstypischen Kompetenzbereiche der Laufbahn ab. Verbindlich sind ausschließlich die jeweilige Ausbildungs- und Prüfungsverordnung sowie der Ausbildungsplan des Dienstherrn.

Grundlagen und PlanungAufträge verstehen und vorbereiten
  1. 01 Brand- und Löschlehre
    Brandverlauf, Löschmittel und taktische Wirkung verstehen
  2. 02 Baukunde
    Bauteile, Brandabschnitte und Einsturzgefahren beurteilen
  3. 03 Gefahrstoffe
    Kennzeichnung, Ausbreitung und Schutzstufen einordnen
  4. 04 Einsatzrecht
    Befugnisse, Verantwortung und Unfallverhütung beachten
FachpraxisBerufstypische Verfahren beherrschen
  1. 05 Löscheinsatz
    Wasserförderung, Strahlrohre und Innenangriff beherrschen
  2. 06 Technische Hilfe
    Sichern, Trennen, Heben und Stabilisieren durchführen
  3. 07 Atemschutz
    Geräte, Überwachung und Notfallverfahren anwenden
  4. 08 Rettung
    Leitern, Absturzsicherung und patientengerechte Rettung einsetzen
Qualität und VerantwortungErgebnisse prüfen und weiterentwickeln
  1. 09 Fahrzeug und Gerät
    Beladung, Pumpen und Sondertechnik prüfen
  2. 10 Funk und Führung
    Meldungen, Befehle und Einsatzabschnitte klar kommunizieren
  3. 11 Vorbeugender Brandschutz
    Brandschutzpläne und betriebliche Kontrollen unterstützen
  4. 12 Fitness und Hygiene
    Leistungsfähigkeit, Einsatzhygiene und Regeneration sichern
Für die Schule verbindlich: Feuerwehrlaufbahnen sind je nach Dienstherr unterschiedlich geregelt. Das 18-monatige Bundeswehrmodell ist ein offizielles Beispiel, keine bundesweite Einheitsdauer.
Leistungsnachweise und Abschluss

Wie kann die Abschlussprüfung aufgebaut sein?

Leistungsnachweise während der Ausbildung und eine Laufbahnprüfung weisen die fachliche und praktische Befähigung für den mittleren Dienst nach.

LaufbahnrechtLehrgänge

Lehrgangsleistungen

Klausuren, Tests oder andere Leistungsnachweise prüfen Rechts-, Fach- und Verfahrenswissen.

LaufbahnrechtPraxis

Praxisbeurteilungen

Ausbildungsstellen bewerten die sichere, sorgfältige und adressatengerechte Bearbeitung realer Aufgaben.

LaufbahnrechtLaufbahnprüfung

Laufbahnprüfung

Schriftliche und mündliche beziehungsweise praktische Bestandteile richten sich nach der maßgeblichen Prüfungsverordnung.

Prüfungsordnung prüfen: Zahl, Form, Dauer, Gewichtung und Wiederholung der Prüfungen ergeben sich aus der maßgeblichen Laufbahn-, Ausbildungs- und Prüfungsverordnung.
Finanzielle Rahmenbedingungen

Anwärterbezüge und dienstbedingte Aufwendungen

Während des Vorbereitungsdienstes werden Anwärterbezüge gezahlt. Deren Höhe hängt von Bund oder Land, Familienstand, Zulagen und geltendem Besoldungsrecht ab; pauschale Beträge wären deshalb missverständlich.

Mögliche Aufwendungen

  • Fahrt- oder Umzugskosten je nach Ausbildungsorten
  • Unterkunft während auswärtiger Ausbildungsabschnitte
  • Dienstkleidung oder Ausrüstung nur nach Vorgabe des Dienstherrn
  • Kranken- und Pflegeversicherung nach beamtenrechtlicher Ausgestaltung

Leistungen im Vorbereitungsdienst

  • Anwärterbezüge nach geltendem Besoldungsrecht
  • Beihilfe beziehungsweise dienstherrenspezifische Krankenfürsorge
  • Reisekosten- oder Trennungsgeld nach den jeweiligen Vorschriften
  • Unterbringung oder Verpflegung nur, wenn die Behörde dies vorsieht
Ausschreibung prüfen: Verbindlich sind die aktuelle Stellenausschreibung und die für den Einstellungstermin geltenden Besoldungs- und Reisekostenregelungen.
Beschäftigung

Wo kann man arbeiten?

Beschäftigungsmöglichkeiten liegen vor allem bei Berufs-, Werk- und Bundeswehrfeuerwehren.

Typische Arbeitgeber

  • Kommunale Berufsfeuerwehren
  • Bundeswehr- und Flughafenfeuerwehren
  • Werk- und Industriefeuerwehren

Berufliche Einsatzfelder

  • Brandbekämpfung
  • Technische Hilfe und Gefahrstoffeinsatz
  • Vorbeugender Brandschutz und Gerätewartung

Arbeitsumgebung

  • Feuerwache und Leitstelle
  • Einsatzstelle im Innen- und Außenbereich
  • 24-Stunden- oder Wechselschicht
Nach dem Abschluss

Berufseinstieg und Weiterbildung

Nach bestandener Laufbahnprüfung sind Einsatz, Bewährung und Übernahme vom Bedarf sowie den beamtenrechtlichen Voraussetzungen abhängig.

Fachliche Vertiefung

  • Atemschutz oder Gefahrstoff
  • Maschinisten- und Fahrzeugfunktion
  • Leitstelle oder vorbeugender Brandschutz

Aufstiegsfortbildung

  • Gruppenführer- und Fachlehrgänge
  • Rettungs- oder Höhenrettungsqualifikation
  • Aufstieg bei erfüllten Voraussetzungen

Studium bei Hochschulzugang

  • Gefahrenabwehr
  • Brandschutzingenieurwesen
  • Rettungs- oder Sicherheitsmanagement
Berufliche Entwicklung: Extremwetter, Vegetationsbrände, Lithium-Ionen-Batterien, neue Antriebe und digitale Einsatzführung erweitern die Gefahrenlagen.
Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Bildungsgang

Handelt es sich um eine normale Berufsausbildung?

Nein. Es ist ein öffentlich-rechtlicher Vorbereitungsdienst für eine Beamtenlaufbahn.

Wie lange dauert der Vorbereitungsdienst?

Der reguläre Vorbereitungsdienst dauert je nach Dienstherr etwa 12 bis 36 Monate; 18 Monate im Beispiel Bundeswehr. Maßgeblich ist die konkrete Ausschreibung.

Welcher Schulabschluss wird benötigt?

In der Regel mittlerer Schulabschluss und förderliche abgeschlossene Berufsausbildung; Details nach Dienstherr

Werden Bezüge gezahlt?

Ja. Anwärterbezüge richten sich nach dem jeweils geltenden Besoldungsrecht.

Welche weiteren Voraussetzungen gelten?

Feuerwehrdiensttauglichkeit, Sport- und Auswahltest, Fahrerlaubnisvorgaben, Atemschutztauglichkeit, Schichtdienst und beamtenrechtliche Eignung

Wie wird geprüft?

Durch Lehrgangsleistungen, Praxisbeurteilungen und eine Laufbahnprüfung nach der einschlägigen Prüfungsverordnung.

Ist die Ausbildung bundesweit gleich?

Feuerwehrlaufbahnen sind je nach Dienstherr unterschiedlich geregelt. Das 18-monatige Bundeswehrmodell ist ein offizielles Beispiel, keine bundesweite Einheitsdauer.

Welche Entwicklung ist möglich?

Fortbildungen, Beförderungen nach Eignung, Befähigung und Leistung sowie bei erfüllten Voraussetzungen ein Aufstieg in den gehobenen Dienst sind möglich.

Geprüfte Grundlagen

Quellen zum Nachlesen

Redaktionell geprüft am 31. Juli 2026. Das Berufsprofil wurde mit BERUFENET und der offiziellen Karriereinformation des genannten Dienstherrn abgeglichen. Feuerwehrlaufbahnen sind je nach Dienstherr unterschiedlich geregelt. Das 18-monatige Bundeswehrmodell ist ein offizielles Beispiel, keine bundesweite Einheitsdauer.

Praxispartner und Werbepartner

Ausbildungsbehörden für feuerwehrtechnischen Dienst

Behörden und öffentliche Bildungseinrichtungen können hier künftig ihre Laufbahn- und Ausbildungsangebote vorstellen.

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Alle acht Werbeplätze sind einzeln im Script enthalten. Da kein berufsspezifischer Buchungslink vorgegeben wurde, bleiben sämtliche Schaltflächen ohne Link und tragen den Hinweis „In Kürze möglich“.

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Berufsspezifischer Fragenkatalog

Für diesen Bildungsgang ist ein berufsspezifischer Fragenkatalog vorgesehen. Da mit der Berufsliste weder Fragenzahl noch Seitenumfang oder Produktlink übermittelt wurden, enthält das Script keine geschätzten Produktangaben.

Lern- und PrüfungskonzeptSchule, Wiederholung und Prüfungsvorbereitung

Fragenkatalog Beamter/Beamtin im mittleren feuerwehrtechnischen Dienst

Der geplante Fragenkatalog soll Brand- und Löschlehre, Baukunde, technische Hilfe, Gefahrstoffe, Atemschutz, Taktik und Einsatzrecht abdecken. Die endgültige Gliederung wird an der jeweils maßgeblichen Ausbildungs- und Prüfungsverordnung ausgerichtet.

Brand- und Löschlehre, Baukunde, technische Hilfe, Gefahrstoffe, Atemschutz, Taktik und EinsatzrechtUmfang wird nach Produktplanung ergänztLösungen und Kurzerklärungen vorgesehenKein bestätigter Produktlink vorgegeben
Produktseite wird ergänzt

Produkt- und Buchungsstatus geprüft am 31. Juli 2026.