Biologisch-technische/r Assistent/-in (m/w/d)

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Biologisch-technische/r Assistent/-in (m/w/d)

Biologisch-technische Assistentinnen und Assistenten arbeiten schulisch qualifiziert in Laboren, führen biologische und chemische Untersuchungen durch und dokumentieren Proben, Versuche und Messdaten.

Landesrechtlich geregelte schulische AusbildungRegeldauer beziehungsweise üblicher Rahmen: 2 bis 3 JahreZuständigkeit: Länder und SchulenSchule und fachpraktische LernorteAusgestaltung nach Rechtsgrundlage und BildungsträgerInformationsstand: 31. Juli 2026
AusbildungsartLandesrechtlich geregelte schulische Ausbildung
Dauer2 bis 3 Jahre
LernorteBerufsfachschule, Fachschule oder Akademie und Praxisstellen
ZugangJe nach Bildungsgang mittlerer Abschluss, Vorbildung oder Eignungsnachweis
VergütungJe nach Bildungsgang keine Vergütung; Praxis- oder PiA-Modelle können abweichen
AbschlussStaatlicher oder landesrechtlicher Abschluss nach Prüfungsordnung
Berufsbild

Was macht man als Biologisch-technische/r Assistent/-in?

Das Berufsprofil verbindet fachliche Planung, sichere Ausführung und nachvollziehbare Qualitätskontrolle. Die folgenden Aufgaben zeigen die berufstypischen Schwerpunkte.

Labor vorbereiten

  • Proben, Nährmedien, Reagenzien und Geräte vorbereiten
  • Arbeitspläne und methodische Vorgaben verstehen
  • Hygiene-, Bio- und Arbeitsschutzmaßnahmen umsetzen

Untersuchungen ausführen

  • Mikroskopische, mikrobiologische und biochemische Verfahren anwenden
  • Zell-, Pflanzen- oder Umweltproben bearbeiten
  • Messgeräte und Laborsoftware bedienen

Ergebnisse sichern

  • Messwerte auswerten und auf Plausibilität prüfen
  • Versuchsprotokolle und Qualitätsnachweise führen
  • Proben, Daten und Reststoffe sicher verwalten
Wichtige Einordnung: Die BTA-Qualifikation ist schulisch und landesrechtlich geregelt; sie ist nicht identisch mit der dualen Ausbildung Biologielaborant/-in.
Einstieg

Welche Voraussetzungen sind wichtig?

Formaler Zugang

  • In der Regel mittlerer Bildungsabschluss; verbindlich ist die Aufnahmeordnung
  • Bewerbung und Auswahl an der Berufsfachschule, Fachschule oder Akademie
  • Gesundheitliche oder künstlerische Eignungsnachweise können verlangt werden
  • Praktikumsplatz oder Vorpraxis können nach Bildungsgang erforderlich sein

Persönliche Stärken

  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
  • Praktisches beziehungsweise technisches Verständnis
  • Zuverlässige Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Planvolles Arbeiten und gute Beobachtung
  • Bereitschaft zum Lernen und Dokumentieren
  • Sicherheits- und Qualitätsbewusstsein
Vor der Anmeldung prüfen: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Schule und Praxis

Wie ist der Bildungsgang aufgebaut?

Der Bildungsgang umfasst üblicherweise 2 bis 3 Jahre. Fachtheorie, Übungen, Projekte und Praxisphasen werden nach der jeweils geltenden Schul- oder Ausbildungsordnung miteinander verbunden.

Unterricht und Fachpraxis

  • Proben, Nährmedien, Reagenzien und Geräte vorbereiten
  • Mikroskopische, mikrobiologische und biochemische Verfahren anwenden
  • Messwerte auswerten und auf Plausibilität prüfen
  • Fachliche Übungen, Projekte und Dokumentationen bearbeiten
  • Recht, Sicherheit, Qualität und Kommunikation einbeziehen

Praxisphasen

  • Berufliche Abläufe an realen Lernorten kennenlernen
  • Aufgaben unter Anleitung planen und durchführen
  • Erfahrungen reflektieren und mit Fachtheorie verbinden
  • Team- und Kundensituationen professionell gestalten
  • Umfang und Anerkennung nach der konkreten Prüfungsordnung
Landesrecht beachten: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Berufliche Themenfelder

Welche Inhalte gehören zur Ausbildung?

Die Themenfelder verdichten das aktuelle Berufsprofil und dienen der redaktionellen Orientierung. Reihenfolge und Benennung ersetzen keinen amtlichen Ausbildungs-, Rahmenlehr- oder Lehrplan.

Grundlagen und PlanungAufträge verstehen und vorbereiten
  1. 01 Allgemeine Biologie
    Allgemeine Biologie berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 02 Chemische Grundlagen
    Chemische Grundlagen berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 03 Labororganisation
    Labororganisation berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 04 Mikroskopie
    Mikroskopie berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Fachpraxis und VerfahrenBerufstypische Prozesse sicher ausführen
  1. 05 Mikrobiologie
    Mikrobiologie berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 06 Zellbiologie
    Zellbiologie berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 07 Biochemie
    Biochemie berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 08 Molekularbiologie
    Molekularbiologie berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Qualität und VerantwortungErgebnisse prüfen und weiterentwickeln
  1. 09 Instrumentelle Analytik
    Instrumentelle Analytik berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 10 Statistik und Dokumentation
    Statistik und Dokumentation berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 11 Qualitätsmanagement
    Qualitätsmanagement berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 12 Bio- und Arbeitssicherheit
    Bio- und Arbeitssicherheit berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Für die Schule verbindlich: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Leistungsnachweise und Abschluss

Wie kann die Abschlussprüfung aufgebaut sein?

Die Abschlussprüfung richtet sich nach Bundes- oder Landesrecht und der Prüfungsordnung des Bildungsgangs. Typisch ist eine Verbindung aus schriftlichen, praktischen und gegebenenfalls mündlichen Leistungen.

Bundes- oder LandesrechtSchriftlich

Schriftliche Leistungen

Berufsbezogene Fächer prüfen Fachwissen, Analyse, Planung und begründete Entscheidungen.

Bundes- oder LandesrechtPraktisch

Praktische Prüfung

Eine komplexe berufstypische Aufgabe wird vorbereitet, ausgeführt, dokumentiert und ausgewertet.

Bundes- oder LandesrechtErgänzend

Mündlich, Kolloquium oder Projekt

Je nach Prüfungsordnung kommen mündliche Ergänzung, Präsentation, Kolloquium oder Projektarbeit hinzu.

Prüfungsordnung prüfen: Prüfungsfächer, Zeiten, Gewichtung, Hilfsmittel und Bestehensregeln sind der für den Ausbildungsbeginn geltenden Prüfungsordnung zu entnehmen.
Finanzielle Rahmenbedingungen

Vergütung, Gebühren und Förderung

Bei schulischen Bildungsgängen wird häufig keine Ausbildungsvergütung gezahlt. Öffentliche, private und praxisintegrierte Angebote unterscheiden sich bei Schulgeld, Gebühren und Vergütung deutlich.

Mögliche Eigenkosten

  • Schulgeld, Aufnahme- oder Prüfungsgebühren je nach Träger
  • Fachkleidung, Arbeitsmaterial und persönliche Ausstattung
  • Fahrt-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten in Praxisphasen
  • Fachliteratur, digitale Lernmittel und private Prüfungsvorbereitung

Mögliche Unterstützung

  • Schüler-BAföG bei erfüllten Voraussetzungen
  • Aufstiegs-BAföG nur bei förderfähigem Weiterbildungsgang
  • Vergütung in anerkannten Praxis- oder PiA-Modellen nach Vertragslage
  • Beratung durch Schule und zuständiges Förderamt
Angebot vollständig vergleichen: Vor der Anmeldung sollten Rechtsstatus, Anerkennung, Stundenumfang, Praxisanteile, Gesamtkosten, Kündigung und Förderfähigkeit schriftlich geklärt werden.
Beschäftigung

Wo kann man arbeiten?

Biologisch-technische/r Assistent/-in arbeiten in berufsspezifischen Betrieben und Einrichtungen. Einsatzgebiet und Arbeitsumgebung hängen von Arbeitgeber, Auftrag und individueller Vertiefung ab.

Typische Arbeitgeber

  • Forschungs- und Hochschullabore
  • Pharma-, Biotechnologie- und Lebensmittelunternehmen
  • Umwelt-, Diagnostik- und Qualitätslabore

Berufliche Einsatzfelder

  • Probenvorbereitung und Analytik
  • Forschung und Entwicklung
  • Qualitätskontrolle

Arbeitsumgebung

  • Labor und Messraum
  • Hygiene- oder Sicherheitsbereich
  • Dokumentationsarbeitsplatz
Nach dem Abschluss

Berufseinstieg und Weiterbildung

Nach dem Abschluss sind fachliche Spezialisierung, geregelte Aufstiegsfortbildungen und bei vorhandenem Hochschulzugang ein Studium möglich.

Fachliche Vertiefung

  • Mikrobiologie
  • Molekularbiologie
  • Umweltanalytik

Aufstieg und Weiterbildung

  • Labor- und Qualitätsmanagement
  • Fachschulische Weiterbildung nach Landesrecht
  • Spezialisierte Geräteschulungen

Studium bei Hochschulzugang

  • Biologie
  • Biotechnologie
  • Umweltwissenschaften
Berufliche Entwicklung: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftesicherung und steigende Qualitätsanforderungen verändern Arbeitsmittel und Prozesse. Fachwissen, sichere Praxis und dokumentierte Qualität bleiben entscheidend.
Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Bildungsgang

Ist dies eine duale Ausbildung?

Nein. Es handelt sich um einen schulischen beziehungsweise landesrechtlich geregelten Bildungsgang mit Praxisanteilen.

Wie lange dauert die Ausbildung?

2 bis 3 Jahre

Welcher Schulabschluss wird benötigt?

In der Regel mittlerer Bildungsabschluss; verbindlich ist die Aufnahmeordnung

Wird eine Vergütung gezahlt?

Das hängt vom Modell ab; rein schulische Angebote sind häufig unvergütet, während vertraglich geregelte Praxis- oder PiA-Modelle abweichen können.

Welche Inhalte sind besonders berufstypisch?

Allgemeine Biologie, Chemische Grundlagen, Labororganisation, Mikroskopie.

Wo arbeitet man später?

Forschungs- und Hochschullabore, Pharma-, Biotechnologie- und Lebensmittelunternehmen, Umwelt-, Diagnostik- und Qualitätslabore.

Welche Regeln sind verbindlich?

Die aktuelle Ausbildungs-, Schul- und Prüfungsordnung sowie die Vorgaben der zuständigen Stelle.

Welche Weiterbildung ist möglich?

Labor- und Qualitätsmanagement, Fachschulische Weiterbildung nach Landesrecht, Spezialisierte Geräteschulungen.

Geprüfte Grundlagen

Quellen zum Nachlesen

Redaktionell geprüft am 31. Juli 2026. Berufsstatus, Dauer, Aufgaben und Ausbildungsstruktur wurden mit den angegebenen amtlichen beziehungsweise offiziellen Quellen abgeglichen. Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.

Praxispartner und Werbepartner

Ausbildungsbetriebe und Praxispartner für Biologisch-technische/r Assistent/-in

Betriebe, Schulen und fachnahe Praxispartner können hier transparent Ausbildungsplätze, Praktika und Einstiegsmöglichkeiten vorstellen.

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Alle acht Werbeplätze sind einzeln im Script enthalten. Da kein berufsspezifischer Buchungslink vorgegeben wurde, bleiben sämtliche Schaltflächen ohne Link und tragen den Hinweis „In Kürze möglich“.

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Berufsspezifischer Fragenkatalog

Für diesen Bildungsgang ist ein berufsspezifischer Fragenkatalog vorgesehen. Da mit der Berufsliste weder Fragenzahl noch Seitenumfang oder Produktlink übermittelt wurden, enthält das Script keine geschätzten Produktangaben.

Lern- und PrüfungskonzeptSchule, Wiederholung und Prüfungsvorbereitung

Fragenkatalog Biologisch-technische/r Assistent/-in

Der geplante Fragenkatalog soll die dargestellten Aufgaben, Fachthemen, Sicherheitsregeln und Prüfungsanforderungen abdecken. Fragenzahl, Seitenumfang und Produktlink werden erst nach abgeschlossener Produktplanung ergänzt.

Allgemeine Biologie, Chemische Grundlagen, Labororganisation, Mikroskopie, Mikrobiologie, Zellbiologie, BiochemieUmfang wird nach Produktplanung ergänztLösungen und Kurzerklärungen vorgesehenKein bestätigter Produktlink vorgegeben
Produktseite wird ergänzt

Produkt- und Buchungsstatus geprüft am 31. Juli 2026.