Bühnentänzer/-in (m/w/d)

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Bühnentänzer/-in (m/w/d)

Bühnentänzerinnen und -tänzer trainieren klassische und zeitgenössische Tanztechniken, erarbeiten Rollen und Choreografien und gestalten Proben sowie Aufführungen körperlich, musikalisch und darstellerisch.

Landesrechtlich geregelte schulische AusbildungRegeldauer beziehungsweise üblicher Rahmen: 2 oder 3 JahreZuständigkeit: Länder und BildungseinrichtungenSchule und fachpraktische LernorteAusgestaltung nach Rechtsgrundlage und BildungsträgerInformationsstand: 31. Juli 2026
AusbildungsartLandesrechtlich geregelte schulische Ausbildung
Dauer2 oder 3 Jahre
LernorteBerufsfachschule, Fachschule oder Akademie und Praxisstellen
ZugangJe nach Schule mittlerer Bildungsabschluss sowie bestandene künstlerische und körperliche Eignungsprüfung
VergütungJe nach Bildungsgang keine Vergütung; Praxis- oder PiA-Modelle können abweichen
AbschlussStaatlicher oder landesrechtlicher Abschluss nach Prüfungsordnung
Berufsbild

Was macht man als Bühnentänzer/-in?

Das Berufsprofil verbindet fachliche Planung, sichere Ausführung und nachvollziehbare Qualitätskontrolle. Die folgenden Aufgaben zeigen die berufstypischen Schwerpunkte.

Technik entwickeln

  • Körpertechnik, Haltung, Kraft, Beweglichkeit und Koordination trainieren
  • Klassische, moderne und zeitgenössische Bewegungsformen üben
  • Musik, Rhythmus, Raum und Bewegungsqualität differenzieren

Rollen erarbeiten

  • Choreografien aufnehmen, wiederholen und interpretieren
  • Rollen, Ausdruck und partnerschaftliche Bewegungen erarbeiten
  • Probenpläne, Korrekturen und Ensembleabsprachen umsetzen

Aufführungen gestalten

  • Aufführungen konzentriert, präzise und präsent gestalten
  • Körper regenerieren, Verletzungen vorbeugen und Belastung steuern
  • Vorsprechen, Portfolio und berufliche Organisation vorbereiten
Wichtige Einordnung: Der Zugang erfolgt regelmäßig über künstlerische Eignungsprüfung. Ausbildungsname, Technikschwerpunkt und staatliche Anerkennung unterscheiden sich zwischen Ländern und Schulen.
Einstieg

Welche Voraussetzungen sind wichtig?

Formaler Zugang

  • Je nach Schule mittlerer Bildungsabschluss sowie bestandene künstlerische und körperliche Eignungsprüfung
  • Bewerbung und Auswahl an der Berufsfachschule, Fachschule oder Akademie
  • Gesundheitliche oder künstlerische Eignungsnachweise können verlangt werden
  • Praktikumsplatz oder Vorpraxis können nach Bildungsgang erforderlich sein

Persönliche Stärken

  • Sehr hohe körperliche Belastbarkeit und Disziplin
  • Musikalität, Bewegungsgedächtnis und Ausdruck
  • Koordination, Kraft, Beweglichkeit und Raumgefühl
  • Konstruktiver Umgang mit Korrekturen
  • Ensemblefähigkeit und Bühnenpräsenz
  • Verantwortlicher Umgang mit Gesundheit und Regeneration
Vor der Anmeldung prüfen: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Schule und Praxis

Wie ist der Bildungsgang aufgebaut?

Der Bildungsgang umfasst üblicherweise 2 oder 3 Jahre. Fachtheorie, Übungen, Projekte und Praxisphasen werden nach der jeweils geltenden Schul- oder Ausbildungsordnung miteinander verbunden.

Unterricht und Fachpraxis

  • Körpertechnik, Haltung, Kraft, Beweglichkeit und Koordination trainieren
  • Choreografien aufnehmen, wiederholen und interpretieren
  • Aufführungen konzentriert, präzise und präsent gestalten
  • Fachliche Übungen, Projekte und Dokumentationen bearbeiten
  • Recht, Sicherheit, Qualität und Kommunikation einbeziehen

Praxisphasen

  • Berufliche Abläufe an realen Lernorten kennenlernen
  • Aufgaben unter Anleitung planen und durchführen
  • Erfahrungen reflektieren und mit Fachtheorie verbinden
  • Team- und Kundensituationen professionell gestalten
  • Umfang und Anerkennung nach der konkreten Prüfungsordnung
Landesrecht beachten: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Berufliche Themenfelder

Welche Inhalte gehören zur Ausbildung?

Die Themenfelder verdichten das aktuelle Berufsprofil und dienen der redaktionellen Orientierung. Reihenfolge und Benennung ersetzen keinen amtlichen Ausbildungs-, Rahmenlehr- oder Lehrplan.

Grundlagen und PlanungAufträge verstehen und vorbereiten
  1. 01 Klassischer Tanz
    Klassischer Tanz berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 02 Moderner und zeitgenössischer Tanz
    Moderner und zeitgenössischer Tanz berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 03 Improvisation
    Improvisation berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 04 Musik und Rhythmik
    Musik und Rhythmik berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Fachpraxis und VerfahrenBerufstypische Prozesse sicher ausführen
  1. 05 Partnerarbeit
    Partnerarbeit berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 06 Choreografie
    Choreografie berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 07 Darstellung und Bühnenpräsenz
    Darstellung und Bühnenpräsenz berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 08 Ensemblearbeit
    Ensemblearbeit berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Qualität und VerantwortungErgebnisse prüfen und weiterentwickeln
  1. 09 Anatomie und Trainingslehre
    Anatomie und Trainingslehre berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 10 Prävention und Regeneration
    Prävention und Regeneration berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 11 Bühnenpraxis
    Bühnenpraxis berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 12 Vorsprechen und Berufskunde
    Vorsprechen und Berufskunde berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Für die Schule verbindlich: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Leistungsnachweise und Abschluss

Wie kann die Abschlussprüfung aufgebaut sein?

Die Abschlussprüfung richtet sich nach Bundes- oder Landesrecht und der Prüfungsordnung des Bildungsgangs. Typisch ist eine Verbindung aus schriftlichen, praktischen und gegebenenfalls mündlichen Leistungen.

Bundes- oder LandesrechtSchriftlich

Schriftliche Leistungen

Berufsbezogene Fächer prüfen Fachwissen, Analyse, Planung und begründete Entscheidungen.

Bundes- oder LandesrechtPraktisch

Praktische Prüfung

Eine komplexe berufstypische Aufgabe wird vorbereitet, ausgeführt, dokumentiert und ausgewertet.

Bundes- oder LandesrechtErgänzend

Mündlich, Kolloquium oder Projekt

Je nach Prüfungsordnung kommen mündliche Ergänzung, Präsentation, Kolloquium oder Projektarbeit hinzu.

Prüfungsordnung prüfen: Prüfungsfächer, Zeiten, Gewichtung, Hilfsmittel und Bestehensregeln sind der für den Ausbildungsbeginn geltenden Prüfungsordnung zu entnehmen.
Finanzielle Rahmenbedingungen

Vergütung, Gebühren und Förderung

Bei schulischen Bildungsgängen wird häufig keine Ausbildungsvergütung gezahlt. Öffentliche, private und praxisintegrierte Angebote unterscheiden sich bei Schulgeld, Gebühren und Vergütung deutlich.

Mögliche Eigenkosten

  • Schulgeld, Aufnahme- oder Prüfungsgebühren je nach Träger
  • Fachkleidung, Arbeitsmaterial und persönliche Ausstattung
  • Fahrt-, Unterkunfts- und Verpflegungskosten in Praxisphasen
  • Fachliteratur, digitale Lernmittel und private Prüfungsvorbereitung

Mögliche Unterstützung

  • Schüler-BAföG bei erfüllten Voraussetzungen
  • Aufstiegs-BAföG nur bei förderfähigem Weiterbildungsgang
  • Vergütung in anerkannten Praxis- oder PiA-Modellen nach Vertragslage
  • Beratung durch Schule und zuständiges Förderamt
Angebot vollständig vergleichen: Vor der Anmeldung sollten Rechtsstatus, Anerkennung, Stundenumfang, Praxisanteile, Gesamtkosten, Kündigung und Förderfähigkeit schriftlich geklärt werden.
Beschäftigung

Wo kann man arbeiten?

Bühnentänzer/-in arbeiten in berufsspezifischen Betrieben und Einrichtungen. Einsatzgebiet und Arbeitsumgebung hängen von Arbeitgeber, Auftrag und individueller Vertiefung ab.

Typische Arbeitgeber

  • Ballett- und Tanzkompanien
  • Musiktheater, Oper und Schauspiel
  • Freie Tanz-, Film- und Eventproduktionen

Berufliche Einsatzfelder

  • Ensemble und Solorollen
  • Musical und spartenübergreifende Produktion
  • Choreografische Projekte

Arbeitsumgebung

  • Tanzsaal und Probebühne
  • Theater- und Studiobühne
  • Tournee und wechselnde Spielorte
Nach dem Abschluss

Berufseinstieg und Weiterbildung

Nach dem Abschluss sind fachliche Spezialisierung, geregelte Aufstiegsfortbildungen und bei vorhandenem Hochschulzugang ein Studium möglich.

Fachliche Vertiefung

  • Klassisches Repertoire
  • Zeitgenössischer Tanz
  • Musical und Performance

Aufstieg und Weiterbildung

  • Choreografie und Probenassistenz
  • Tanzpädagogik mit geeigneter Qualifikation
  • Körper- und Präventionstraining

Studium bei Hochschulzugang

  • Tanz
  • Choreografie
  • Tanzpädagogik
Berufliche Entwicklung: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftesicherung und steigende Qualitätsanforderungen verändern Arbeitsmittel und Prozesse. Fachwissen, sichere Praxis und dokumentierte Qualität bleiben entscheidend.
Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Bildungsgang

Ist dies eine duale Ausbildung?

Nein. Es handelt sich um einen schulischen beziehungsweise landesrechtlich geregelten Bildungsgang mit Praxisanteilen.

Wie lange dauert die Ausbildung?

2 oder 3 Jahre

Welcher Schulabschluss wird benötigt?

Je nach Schule mittlerer Bildungsabschluss sowie bestandene künstlerische und körperliche Eignungsprüfung

Wird eine Vergütung gezahlt?

Das hängt vom Modell ab; rein schulische Angebote sind häufig unvergütet, während vertraglich geregelte Praxis- oder PiA-Modelle abweichen können.

Welche Inhalte sind besonders berufstypisch?

Klassischer Tanz, Moderner und zeitgenössischer Tanz, Improvisation, Musik und Rhythmik.

Wo arbeitet man später?

Ballett- und Tanzkompanien, Musiktheater, Oper und Schauspiel, Freie Tanz-, Film- und Eventproduktionen.

Welche Regeln sind verbindlich?

Die aktuelle Ausbildungs-, Schul- und Prüfungsordnung sowie die Vorgaben der zuständigen Stelle.

Welche Weiterbildung ist möglich?

Choreografie und Probenassistenz, Tanzpädagogik mit geeigneter Qualifikation, Körper- und Präventionstraining.

Geprüfte Grundlagen

Quellen zum Nachlesen

Redaktionell geprüft am 31. Juli 2026. Berufsstatus, Dauer, Aufgaben und Ausbildungsstruktur wurden mit den angegebenen amtlichen beziehungsweise offiziellen Quellen abgeglichen. Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.

Praxispartner und Werbepartner

Ausbildungsbetriebe und Praxispartner für Bühnentänzer/-in

Betriebe, Schulen und fachnahe Praxispartner können hier transparent Ausbildungsplätze, Praktika und Einstiegsmöglichkeiten vorstellen.

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Alle acht Werbeplätze sind einzeln im Script enthalten. Da kein berufsspezifischer Buchungslink vorgegeben wurde, bleiben sämtliche Schaltflächen ohne Link und tragen den Hinweis „In Kürze möglich“.

TPM-Media Lernangebote

Berufsspezifischer Fragenkatalog

Für diesen Bildungsgang ist ein berufsspezifischer Fragenkatalog vorgesehen. Da mit der Berufsliste weder Fragenzahl noch Seitenumfang oder Produktlink übermittelt wurden, enthält das Script keine geschätzten Produktangaben.

Lern- und PrüfungskonzeptSchule, Wiederholung und Prüfungsvorbereitung

Fragenkatalog Bühnentänzer/-in

Der geplante Fragenkatalog soll die dargestellten Aufgaben, Fachthemen, Sicherheitsregeln und Prüfungsanforderungen abdecken. Fragenzahl, Seitenumfang und Produktlink werden erst nach abgeschlossener Produktplanung ergänzt.

Klassischer Tanz, Moderner und zeitgenössischer Tanz, Improvisation, Musik und Rhythmik, Partnerarbeit, Choreografie, Darstellung und BühnenpräsenzUmfang wird nach Produktplanung ergänztLösungen und Kurzerklärungen vorgesehenKein bestätigter Produktlink vorgegeben
Produktseite wird ergänzt

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