Elektroniker für Geräte und Systeme

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Elektroniker/-in für Geräte und Systeme (m/w/d)

Elektronikerinnen und Elektroniker für Geräte und Systeme fertigen, programmieren und prüfen elektronische Baugruppen und Geräte, unterstützen Entwicklung und Produktion und bearbeiten Fehler bis zur qualitätsgesicherten Übergabe.

Anerkannter dualer AusbildungsberufRegeldauer: 42 MonateZuständigkeitsbereich: Industrie und HandelAusbildungsbetrieb und BerufsschuleBundesrechtlich geregelte AusbildungInformationsstand: 31. Juli 2026
AusbildungsartDuale Berufsausbildung
Regeldauer42 Monate
LernorteAusbildungsbetrieb, Berufsschule und gegebenenfalls überbetriebliche Unterweisung
ZugangRechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben
VergütungAusbildungsvergütung nach Vertrag, Branche, Region und Ausbildungsjahr
AbschlussAbschluss- oder Gesellenprüfung vor der zuständigen Stelle
Berufsbild

Was macht man als Elektroniker/-in für Geräte und Systeme?

Das Berufsprofil verbindet fachliche Planung, sichere Ausführung und nachvollziehbare Qualitätskontrolle. Die folgenden Aufgaben zeigen die berufstypischen Schwerpunkte.

Produkte vorbereiten

  • Schaltpläne, Stücklisten, Fertigungsunterlagen und Anforderungen analysieren
  • Bauteile, Leiterplatten, Prüfmittel und Software vorbereiten
  • Fertigungs- und Prüfabläufe planen

Geräte fertigen

  • Baugruppen bestücken, löten, montieren und verdrahten
  • Geräte konfigurieren, programmieren und kalibrieren
  • Fertigungsanlagen und Prüfplätze einrichten

Systeme prüfen

  • Elektrische, funktionale und sicherheitstechnische Prüfungen durchführen
  • Fehler auf Baugruppen- und Systemebene diagnostizieren
  • Prüfdaten, Änderungen, Reparaturen und Freigaben dokumentieren
Wichtige Einordnung: Der Beruf konzentriert sich auf elektronische Produkte und Baugruppen; Energieinstallationen und großtechnische Automation gehören zu anderen Elektronikerprofilen.
Einstieg

Welche Voraussetzungen sind wichtig?

Formaler Zugang

  • Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben
  • Ausbildungsvertrag mit einem geeigneten Ausbildungsbetrieb
  • Auswahlkriterien legt der Ausbildungsbetrieb fest
  • Gesundheitliche Eignung entsprechend den konkreten Tätigkeiten

Persönliche Stärken

  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
  • Praktisches beziehungsweise technisches Verständnis
  • Zuverlässige Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Planvolles Arbeiten und gute Beobachtung
  • Bereitschaft zum Lernen und Dokumentieren
  • Sicherheits- und Qualitätsbewusstsein
Vor der Anmeldung prüfen: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Betrieb und Berufsschule

Wie ist die duale Ausbildung aufgebaut?

Die Ausbildung dauert regulär 42 Monate. Betrieb und Berufsschule vermitteln die berufliche Handlungsfähigkeit anhand realer Aufträge; überbetriebliche Lehrgänge können die betriebliche Praxis ergänzen.

Im Ausbildungsbetrieb

  • Schaltpläne, Stücklisten, Fertigungsunterlagen und Anforderungen analysieren
  • Baugruppen bestücken, löten, montieren und verdrahten
  • Elektrische, funktionale und sicherheitstechnische Prüfungen durchführen
  • Arbeitsaufträge planen, durchführen, dokumentieren und auswerten
  • Arbeitsschutz, Umwelt- und Qualitätsvorgaben anwenden

In der Berufsschule

  • Analog- und Digitaltechnik
  • Gerätemontage
  • Elektrische Sicherheit
  • Wirtschafts- und Sozialkunde sowie berufsbezogene Kommunikation
  • Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Recht und Sicherheit einbeziehen
Landesrecht beachten: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Berufliche Themenfelder

Welche Inhalte gehören zur Ausbildung?

Die Themenfelder verdichten das aktuelle Berufsprofil und dienen der redaktionellen Orientierung. Reihenfolge und Benennung ersetzen keinen amtlichen Ausbildungs-, Rahmenlehr- oder Lehrplan.

Grundlagen und PlanungAufträge verstehen und vorbereiten
  1. 01 Analog- und Digitaltechnik
    Analog- und Digitaltechnik berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 02 Schaltungsunterlagen
    Schaltungsunterlagen berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 03 Bauelemente und Leiterplatten
    Bauelemente und Leiterplatten berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 04 Bestückung und Löttechnik
    Bestückung und Löttechnik berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Fachpraxis und VerfahrenBerufstypische Prozesse sicher ausführen
  1. 05 Gerätemontage
    Gerätemontage berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 06 Programmierung und Konfiguration
    Programmierung und Konfiguration berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 07 Fertigungs- und Prüftechnik
    Fertigungs- und Prüftechnik berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 08 Messung und Kalibrierung
    Messung und Kalibrierung berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Qualität und VerantwortungErgebnisse prüfen und weiterentwickeln
  1. 09 Elektrische Sicherheit
    Elektrische Sicherheit berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 10 Fehlerdiagnose und Reparatur
    Fehlerdiagnose und Reparatur berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 11 Qualitätsmanagement
    Qualitätsmanagement berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 12 Produktdokumentation
    Produktdokumentation berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Für die Schule verbindlich: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Leistungsnachweise und Abschluss

Wie kann die Abschlussprüfung aufgebaut sein?

Die Prüfung verbindet berufstypische Arbeitsaufgaben mit schriftlichen Aufgaben und Wirtschafts- und Sozialkunde. Aufbau, Gewichtung und Zeiten richten sich nach der für den Ausbildungsbeginn geltenden Verordnung.

BBiG / HwOTeil 1

Teil 1 der Abschluss- oder Gesellenprüfung

Ein erster verbindlicher Prüfungsteil erfasst grundlegende berufliche Handlungskompetenz und geht in das Gesamtergebnis ein.

BBiG / HwOPraxis

Teil 2: berufstypischer Auftrag

Eine komplexe praktische Aufgabe wird geplant, ausgeführt, geprüft, dokumentiert und in einem Gespräch fachlich begründet.

BBiG / HwOTeil 2

Teil 2: schriftliche Bereiche

Weitere Prüfungsbereiche sowie Wirtschafts- und Sozialkunde prüfen Analyse, Planung und fachliche Begründung.

Prüfungsordnung prüfen: Prüfungsfächer, Zeiten, Gewichtung, Hilfsmittel und Bestehensregeln sind der für den Ausbildungsbeginn geltenden Prüfungsordnung zu entnehmen.
Finanzielle Rahmenbedingungen

Ausbildungsvergütung und laufende Kosten

Auszubildende erhalten eine vertraglich vereinbarte Vergütung. Ihre Höhe richtet sich nach Branche, Tarifbindung, Region und Ausbildungsjahr; deshalb werden hier keine pauschalen Eurobeträge genannt.

Mögliche Eigenkosten

  • Fahrtkosten zu Betrieb, Berufsschule und Lehrgängen
  • Persönliche Arbeitskleidung oder ergänzende Ausrüstung nach Vertragslage
  • Unterkunft oder Verpflegung bei Blockunterricht
  • Private Lernmittel oder Prüfungsvorbereitung

Mögliche Unterstützung

  • Ausbildungsvergütung des Betriebs
  • Berufsausbildungsbeihilfe bei erfüllten Voraussetzungen
  • Unterstützung für Fahrt oder Unterkunft nach den jeweils geltenden Regeln
  • Beratung durch Berufsberatung, Betrieb und zuständige Stelle
Vertrag und Tarif prüfen: Vergütung, Arbeitszeit, Urlaub, Lernmittel sowie Fahrt- und Unterbringungskosten sollten vor Vertragsabschluss schriftlich geklärt werden.
Beschäftigung

Wo kann man arbeiten?

Elektroniker/-in für Geräte und Systeme arbeiten in berufsspezifischen Betrieben und Einrichtungen. Einsatzgebiet und Arbeitsumgebung hängen von Arbeitgeber, Auftrag und individueller Vertiefung ab.

Typische Arbeitgeber

  • Elektronik- und Gerätehersteller
  • Medizin-, Mess-, Kommunikations- und Fahrzeugtechnik
  • Entwicklungs-, Fertigungs- und Servicedienstleister

Berufliche Einsatzfelder

  • Elektronikfertigung
  • Prüfung und Kalibrierung
  • Entwicklungsmuster und Service

Arbeitsumgebung

  • Elektronikwerkstatt
  • Produktionslinie und Prüffeld
  • Labor und Servicebereich
Nach dem Abschluss

Berufseinstieg und Weiterbildung

Nach dem Abschluss sind fachliche Spezialisierung, geregelte Aufstiegsfortbildungen und bei vorhandenem Hochschulzugang ein Studium möglich.

Fachliche Vertiefung

  • Prüf- und Messtechnik
  • Embedded-Geräte
  • Elektronikfertigung

Aufstieg und Weiterbildung

  • Industriemeister/-in Elektrotechnik
  • Techniker/-in Elektrotechnik
  • Fertigungs- und Qualitätskoordination

Studium bei Hochschulzugang

  • Elektrotechnik
  • Technische Informatik
  • Medizintechnik
Berufliche Entwicklung: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftesicherung und steigende Qualitätsanforderungen verändern Arbeitsmittel und Prozesse. Fachwissen, sichere Praxis und dokumentierte Qualität bleiben entscheidend.
Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Bildungsgang

Ist dies eine duale Ausbildung?

Ja, Betrieb und Berufsschule.

Wie lange dauert die Ausbildung?

42 Monate

Welcher Schulabschluss wird benötigt?

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben

Wird eine Vergütung gezahlt?

Ja, nach Ausbildungsvertrag und gegebenenfalls Tarifvertrag.

Welche Inhalte sind besonders berufstypisch?

Analog- und Digitaltechnik, Schaltungsunterlagen, Bauelemente und Leiterplatten, Bestückung und Löttechnik.

Wo arbeitet man später?

Elektronik- und Gerätehersteller, Medizin-, Mess-, Kommunikations- und Fahrzeugtechnik, Entwicklungs-, Fertigungs- und Servicedienstleister.

Welche Regeln sind verbindlich?

Die aktuelle Ausbildungs-, Schul- und Prüfungsordnung sowie die Vorgaben der zuständigen Stelle.

Welche Weiterbildung ist möglich?

Industriemeister/-in Elektrotechnik, Techniker/-in Elektrotechnik, Fertigungs- und Qualitätskoordination.

Geprüfte Grundlagen

Quellen zum Nachlesen

Redaktionell geprüft am 31. Juli 2026. Berufsstatus, Dauer, Aufgaben und Ausbildungsstruktur wurden mit den angegebenen amtlichen beziehungsweise offiziellen Quellen abgeglichen. Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.

Praxispartner und Werbepartner

Ausbildungsbetriebe und Praxispartner für Elektroniker/-in für Geräte und Systeme

Betriebe, Schulen und fachnahe Praxispartner können hier transparent Ausbildungsplätze, Praktika und Einstiegsmöglichkeiten vorstellen.

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Alle acht Werbeplätze sind einzeln im Script enthalten. Da kein berufsspezifischer Buchungslink vorgegeben wurde, bleiben sämtliche Schaltflächen ohne Link und tragen den Hinweis „In Kürze möglich“.

TPM-Media Lernangebote

Berufsspezifischer Fragenkatalog

Für diesen Bildungsgang ist ein berufsspezifischer Fragenkatalog vorgesehen. Da mit der Berufsliste weder Fragenzahl noch Seitenumfang oder Produktlink übermittelt wurden, enthält das Script keine geschätzten Produktangaben.

Lern- und PrüfungskonzeptSchule, Wiederholung und Prüfungsvorbereitung

Fragenkatalog Elektroniker/-in für Geräte und Systeme

Der geplante Fragenkatalog soll die dargestellten Aufgaben, Fachthemen, Sicherheitsregeln und Prüfungsanforderungen abdecken. Fragenzahl, Seitenumfang und Produktlink werden erst nach abgeschlossener Produktplanung ergänzt.

Analog- und Digitaltechnik, Schaltungsunterlagen, Bauelemente und Leiterplatten, Bestückung und Löttechnik, Gerätemontage, Programmierung und Konfiguration, Fertigungs- und PrüftechnikUmfang wird nach Produktplanung ergänztLösungen und Kurzerklärungen vorgesehenKein bestätigter Produktlink vorgegeben
Produktseite wird ergänzt

Produkt- und Buchungsstatus geprüft am 31. Juli 2026.