Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

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Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten (m/w/d)

Fachkräfte für Holz- und Bautenschutzarbeiten erkennen Feuchte-, Salz-, Pilz- und Insektenschäden, führen Schutz-, Trocknungs- und Abdichtungsmaßnahmen aus und setzen geschädigte Holz- und Mauerwerksbereiche instand.

Anerkannter dualer AusbildungsberufRegeldauer: 24 MonateZuständigkeitsbereich: Handwerk sowie Industrie und HandelAusbildungsbetrieb und BerufsschuleBundesrechtlich geregelte AusbildungInformationsstand: 31. Juli 2026
AusbildungsartDuale Berufsausbildung
Regeldauer24 Monate
LernorteAusbildungsbetrieb, Berufsschule und gegebenenfalls überbetriebliche Unterweisung
ZugangRechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben
VergütungAusbildungsvergütung nach Vertrag, Branche, Region und Ausbildungsjahr
AbschlussAbschluss- oder Gesellenprüfung vor der zuständigen Stelle
Berufsbild

Was macht man als Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten?

Das Berufsprofil verbindet fachliche Planung, sichere Ausführung und nachvollziehbare Qualitätskontrolle. Die folgenden Aufgaben zeigen die berufstypischen Schwerpunkte.

Schäden untersuchen

  • Holz, Mauerwerk, Beton und Naturstein auf Schäden prüfen
  • Feuchte, Salze, Risse und biologischen Befall erfassen
  • Arbeitsverfahren, Schutzbereich und Materialeinsatz vorbereiten

Bauteile schützen

  • Vorbeugende und bekämpfende Holzschutzmaßnahmen ausführen
  • Bauwerke trocknen und Innen- oder Außenabdichtungen herstellen
  • Mauerwerk, Putz und geschädigte Bereiche instand setzen

Sanierung sichern

  • Wirksamkeit, Feuchte, Haftung und Ausführung kontrollieren
  • Arbeitsbereich dekontaminieren, reinigen und sicher räumen
  • Befund, Stoffe, Maßnahmen und Kundenhinweise dokumentieren
Wichtige Einordnung: Der zweijährige Beruf vermittelt ein gemeinsames Profil für Holz- und Bautenschutz; eine Fortsetzung in den dreijährigen Beruf Holz- und Bautenschützer/-in ist nach den geltenden Anrechnungsregeln möglich.
Einstieg

Welche Voraussetzungen sind wichtig?

Formaler Zugang

  • Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben
  • Ausbildungsvertrag mit einem geeigneten Ausbildungsbetrieb
  • Auswahlkriterien legt der Ausbildungsbetrieb fest
  • Gesundheitliche Eignung entsprechend den konkreten Tätigkeiten

Persönliche Stärken

  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
  • Praktisches beziehungsweise technisches Verständnis
  • Zuverlässige Team- und Kommunikationsfähigkeit
  • Planvolles Arbeiten und gute Beobachtung
  • Bereitschaft zum Lernen und Dokumentieren
  • Sicherheits- und Qualitätsbewusstsein
Vor der Anmeldung prüfen: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Betrieb und Berufsschule

Wie ist die duale Ausbildung aufgebaut?

Die Ausbildung dauert regulär 24 Monate. Betrieb und Berufsschule vermitteln die berufliche Handlungsfähigkeit anhand realer Aufträge; überbetriebliche Lehrgänge können die betriebliche Praxis ergänzen.

Im Ausbildungsbetrieb

  • Holz, Mauerwerk, Beton und Naturstein auf Schäden prüfen
  • Vorbeugende und bekämpfende Holzschutzmaßnahmen ausführen
  • Wirksamkeit, Feuchte, Haftung und Ausführung kontrollieren
  • Arbeitsaufträge planen, durchführen, dokumentieren und auswerten
  • Arbeitsschutz, Umwelt- und Qualitätsvorgaben anwenden

In der Berufsschule

  • Holz und Bauwerkstoffe
  • Bekämpfender Holzschutz
  • Mess- und Qualitätsprüfung
  • Wirtschafts- und Sozialkunde sowie berufsbezogene Kommunikation
  • Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Recht und Sicherheit einbeziehen
Landesrecht beachten: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Berufliche Themenfelder

Welche Inhalte gehören zur Ausbildung?

Die Themenfelder verdichten das aktuelle Berufsprofil und dienen der redaktionellen Orientierung. Reihenfolge und Benennung ersetzen keinen amtlichen Ausbildungs-, Rahmenlehr- oder Lehrplan.

Grundlagen und PlanungAufträge verstehen und vorbereiten
  1. 01 Holz und Bauwerkstoffe
    Holz und Bauwerkstoffe berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 02 Feuchte- und Schadensdiagnose
    Feuchte- und Schadensdiagnose berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 03 Pilze, Insekten und Salze
    Pilze, Insekten und Salze berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 04 Vorbeugender Holzschutz
    Vorbeugender Holzschutz berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Fachpraxis und VerfahrenBerufstypische Prozesse sicher ausführen
  1. 05 Bekämpfender Holzschutz
    Bekämpfender Holzschutz berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 06 Bautrocknung
    Bautrocknung berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 07 Innen- und Außenabdichtung
    Innen- und Außenabdichtung berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 08 Horizontalsperren und Sanierputz
    Horizontalsperren und Sanierputz berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Qualität und VerantwortungErgebnisse prüfen und weiterentwickeln
  1. 09 Mess- und Qualitätsprüfung
    Mess- und Qualitätsprüfung berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  2. 10 Gefahrstoffe und persönliche Schutzausrüstung
    Gefahrstoffe und persönliche Schutzausrüstung berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  3. 11 Umwelt- und Entsorgungsschutz
    Umwelt- und Entsorgungsschutz berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
  4. 12 Dokumentation und Kundenauftrag
    Dokumentation und Kundenauftrag berufstypisch verstehen, praktisch anwenden und Ergebnisse fachgerecht prüfen
Für die Schule verbindlich: Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.
Leistungsnachweise und Abschluss

Wie kann die Abschlussprüfung aufgebaut sein?

Die Prüfung verbindet berufstypische Arbeitsaufgaben mit schriftlichen Aufgaben und Wirtschafts- und Sozialkunde. Aufbau, Gewichtung und Zeiten richten sich nach der für den Ausbildungsbeginn geltenden Verordnung.

BBiG / HwOLernstand

Zwischenprüfung oder Lernstand

Während der Ausbildung wird der erreichte Stand nach der einschlägigen Ausbildungsordnung festgestellt.

BBiG / HwOPraxis

Praktischer Prüfungsbereich

Eine berufstypische Aufgabe verbindet Planung, Ausführung, Kontrolle, Dokumentation und Fachgespräch.

BBiG / HwOAbschluss

Schriftliche Prüfungsbereiche

Fachtheorie sowie Wirtschafts- und Sozialkunde werden anhand anwendungsbezogener Aufgaben geprüft.

Prüfungsordnung prüfen: Prüfungsfächer, Zeiten, Gewichtung, Hilfsmittel und Bestehensregeln sind der für den Ausbildungsbeginn geltenden Prüfungsordnung zu entnehmen.
Finanzielle Rahmenbedingungen

Ausbildungsvergütung und laufende Kosten

Auszubildende erhalten eine vertraglich vereinbarte Vergütung. Ihre Höhe richtet sich nach Branche, Tarifbindung, Region und Ausbildungsjahr; deshalb werden hier keine pauschalen Eurobeträge genannt.

Mögliche Eigenkosten

  • Fahrtkosten zu Betrieb, Berufsschule und Lehrgängen
  • Persönliche Arbeitskleidung oder ergänzende Ausrüstung nach Vertragslage
  • Unterkunft oder Verpflegung bei Blockunterricht
  • Private Lernmittel oder Prüfungsvorbereitung

Mögliche Unterstützung

  • Ausbildungsvergütung des Betriebs
  • Berufsausbildungsbeihilfe bei erfüllten Voraussetzungen
  • Unterstützung für Fahrt oder Unterkunft nach den jeweils geltenden Regeln
  • Beratung durch Berufsberatung, Betrieb und zuständige Stelle
Vertrag und Tarif prüfen: Vergütung, Arbeitszeit, Urlaub, Lernmittel sowie Fahrt- und Unterbringungskosten sollten vor Vertragsabschluss schriftlich geklärt werden.
Beschäftigung

Wo kann man arbeiten?

Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten arbeiten in berufsspezifischen Betrieben und Einrichtungen. Einsatzgebiet und Arbeitsumgebung hängen von Arbeitgeber, Auftrag und individueller Vertiefung ab.

Typische Arbeitgeber

  • Holz- und Bautenschutzbetriebe
  • Sanierungs- und Abdichtungsunternehmen
  • Bauwerksdiagnostik und Schädlingsbekämpfungsnahe Betriebe

Berufliche Einsatzfelder

  • Holzschutz
  • Feuchte- und Bauwerkssanierung
  • Abdichtung und Bautrocknung

Arbeitsumgebung

  • Gebäude, Keller und Baustelle
  • Werkstatt und Materiallager
  • Teilweise belastete und enge Arbeitsbereiche
Nach dem Abschluss

Berufseinstieg und Weiterbildung

Nach dem Abschluss sind fachliche Spezialisierung, geregelte Aufstiegsfortbildungen und bei vorhandenem Hochschulzugang ein Studium möglich.

Fachliche Vertiefung

  • Holzschutz
  • Bauwerksabdichtung
  • Feuchte- und Schimmeldiagnostik

Aufstieg und Weiterbildung

  • Anschlussausbildung Holz- und Bautenschützer/-in
  • Techniker/-in Bautechnik
  • Sanierungs- und Projektkoordination

Studium bei Hochschulzugang

  • Bauingenieurwesen
  • Bausanierung
  • Holztechnik
Berufliche Entwicklung: Digitalisierung, Nachhaltigkeit, Fachkräftesicherung und steigende Qualitätsanforderungen verändern Arbeitsmittel und Prozesse. Fachwissen, sichere Praxis und dokumentierte Qualität bleiben entscheidend.
Kurz beantwortet

Häufige Fragen zum Bildungsgang

Ist dies eine duale Ausbildung?

Ja, Betrieb und Berufsschule.

Wie lange dauert die Ausbildung?

24 Monate

Welcher Schulabschluss wird benötigt?

Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben

Wird eine Vergütung gezahlt?

Ja, nach Ausbildungsvertrag und gegebenenfalls Tarifvertrag.

Welche Inhalte sind besonders berufstypisch?

Holz und Bauwerkstoffe, Feuchte- und Schadensdiagnose, Pilze, Insekten und Salze, Vorbeugender Holzschutz.

Wo arbeitet man später?

Holz- und Bautenschutzbetriebe, Sanierungs- und Abdichtungsunternehmen, Bauwerksdiagnostik und Schädlingsbekämpfungsnahe Betriebe.

Welche Regeln sind verbindlich?

Die aktuelle Ausbildungs-, Schul- und Prüfungsordnung sowie die Vorgaben der zuständigen Stelle.

Welche Weiterbildung ist möglich?

Anschlussausbildung Holz- und Bautenschützer/-in, Techniker/-in Bautechnik, Sanierungs- und Projektkoordination.

Geprüfte Grundlagen

Quellen zum Nachlesen

Redaktionell geprüft am 31. Juli 2026. Berufsstatus, Dauer, Aufgaben und Ausbildungsstruktur wurden mit den angegebenen amtlichen beziehungsweise offiziellen Quellen abgeglichen. Maßgeblich sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, die Prüfungsordnung und die verbindlichen Angaben des konkreten Anbieters.

Praxispartner und Werbepartner

Ausbildungsbetriebe und Praxispartner für Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Betriebe, Schulen und fachnahe Praxispartner können hier transparent Ausbildungsplätze, Praktika und Einstiegsmöglichkeiten vorstellen.

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Alle acht Werbeplätze sind einzeln im Script enthalten. Da kein berufsspezifischer Buchungslink vorgegeben wurde, bleiben sämtliche Schaltflächen ohne Link und tragen den Hinweis „In Kürze möglich“.

TPM-Media Lernangebote

Berufsspezifischer Fragenkatalog

Für diesen Bildungsgang ist ein berufsspezifischer Fragenkatalog vorgesehen. Da mit der Berufsliste weder Fragenzahl noch Seitenumfang oder Produktlink übermittelt wurden, enthält das Script keine geschätzten Produktangaben.

Lern- und PrüfungskonzeptSchule, Wiederholung und Prüfungsvorbereitung

Fragenkatalog Fachkraft für Holz- und Bautenschutzarbeiten

Der geplante Fragenkatalog soll die dargestellten Aufgaben, Fachthemen, Sicherheitsregeln und Prüfungsanforderungen abdecken. Fragenzahl, Seitenumfang und Produktlink werden erst nach abgeschlossener Produktplanung ergänzt.

Holz und Bauwerkstoffe, Feuchte- und Schadensdiagnose, Pilze, Insekten und Salze, Vorbeugender Holzschutz, Bekämpfender Holzschutz, Bautrocknung, Innen- und AußenabdichtungUmfang wird nach Produktplanung ergänztLösungen und Kurzerklärungen vorgesehenKein bestätigter Produktlink vorgegeben
Produktseite wird ergänzt

Produkt- und Buchungsstatus geprüft am 31. Juli 2026.