Haus- und Familienpfleger/

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Haus- und Familienpfleger/-in (m/w/d)

Haus- und Familienpflegerinnen und -pfleger unterstützen Familien und Einzelpersonen, wenn die selbstständige Versorgung des Haushalts vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkt ist.

Schulische beziehungsweise landesrechtlich geregelte AusbildungDauer: je nach Bundesland und Bildungsgang meist 2 bis 3 JahreZuständigkeit: Bundesland, Schule oder zuständige staatliche StelleBerufsfachschule, Fachschule oder andere staatlich anerkannte Bildungseinrichtung und PraxisstellenInformationsstand: 1. August 2026
AusbildungsartSchulische beziehungsweise landesrechtlich geregelte Ausbildung
Dauerje nach Bundesland und Bildungsgang meist 2 bis 3 Jahre
LernorteBerufsfachschule, Fachschule oder andere staatlich anerkannte Bildungseinrichtung und Praxisstellen
ZugangAufnahmevoraussetzungen richten sich nach Landesrecht und Bildungseinrichtung
FinanzierungBei vollzeitschulischer Ausbildung wird regelmäßig keine Ausbildungsvergütung gezahlt; praxisintegrierte oder trägergebundene Modelle können abweichen
PrüfungStaatliche Abschlussprüfung nach der jeweiligen Landes-, Schul- oder Ausbildungsordnung
Berufsbild

Aufgaben und Tätigkeiten

Haus- und Familienpflegerinnen und -pfleger unterstützen Familien und Einzelpersonen, wenn die selbstständige Versorgung des Haushalts vorübergehend oder dauerhaft eingeschränkt ist.

Planen

Haushalte organisieren und versorgen

Durchführen

Mahlzeiten bedarfsgerecht zubereiten

Prüfen

Kinder betreuen und fördern

Dokumentieren

Kranke, ältere oder beeinträchtigte Menschen unterstützen

Sicherheit

Alltags- und Krisensituationen begleiten

Zusammenarbeit

Maßnahmen dokumentieren und abstimmen

Einstieg

Voraussetzungen und persönliche Stärken

Formaler Zugang

Aufnahmevoraussetzungen richten sich nach Landesrecht und Bildungseinrichtung

Wichtige Stärken

  • Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
  • Fachliches Interesse und Lernbereitschaft
  • Kommunikations- und Teamfähigkeit
  • Sicherheits- und Qualitätsbewusstsein
Verbindlich prüfen: Auswahlkriterien, gesundheitliche Anforderungen und notwendige Nachweise können je nach Betrieb, Schule, Träger oder Bundesland abweichen.
Struktur und Lernorte

Wie ist die Qualifizierung aufgebaut?

Schulische beziehungsweise landesrechtlich geregelte Ausbildung. Die Dauer beträgt je nach Bundesland und Bildungsgang meist 2 bis 3 Jahre. Lernorte sind Berufsfachschule, Fachschule oder andere staatlich anerkannte Bildungseinrichtung und Praxisstellen.

Praxis

  • Haushalte organisieren und versorgen
  • Mahlzeiten bedarfsgerecht zubereiten
  • Kinder betreuen und fördern
  • Kranke, ältere oder beeinträchtigte Menschen unterstützen
  • Alltags- und Krisensituationen begleiten

Theorie und Fachunterricht

  • Hauswirtschaft und Ernährung
  • Pflege und Gesundheitslehre
  • Pädagogik und Kinderbetreuung
  • Psychologie, Kommunikation und Beratung
  • Recht, Sozialwesen und Organisation
Rechtsstand beachten: Maßgeblich sind ausschließlich die aktuell geltende Ausbildungs-, Schul- oder Prüfungsordnung und die Vorgaben der zuständigen Stelle.
Berufliche Themenfelder

Welche Inhalte gehören dazu?

Die Übersicht ordnet die fachlichen Inhalte verständlich. Bei landesrechtlichen Bildungsgängen ersetzt sie keine Stundentafel; bei dualen Berufen bleiben Ausbildungsordnung und Rahmenlehrplan verbindlich.

Grundlagen und PlanungAufträge verstehen und vorbereiten
  1. 01Hauswirtschaft und Ernährung
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
  2. 02Pflege und Gesundheitslehre
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
  3. 03Pädagogik und Kinderbetreuung
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
  4. 04Psychologie, Kommunikation und Beratung
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
Berufliche FachpraxisVerfahren sicher anwenden
  1. 05Recht, Sozialwesen und Organisation
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
  2. 06Praxis in Familien und sozialen Einrichtungen
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
  3. 07Arbeitsschutz, Gesundheit und Umwelt
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
  4. 08Qualitätssicherung und Dokumentation
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
Qualität und VerantwortungErgebnisse prüfen und weiterentwickeln
  1. 09Digitale Arbeitsmittel und Kommunikation
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
  2. 10Wirtschafts- und Sozialkunde
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
  3. 11Kunden- und Auftragsorientierung
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
  4. 12Nachhaltigkeit und Prozessverbesserung
    Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
Leistungsnachweise und Abschluss

Prüfungen und Abschluss

Zuständigkeit: Bundesland, Schule oder zuständige staatliche Stelle

Prüfungsstruktur

Staatliche Abschlussprüfung nach der jeweiligen Landes-, Schul- oder Ausbildungsordnung

Fachpraxis

Berufliche Handlungsfähigkeit

Praktische Aufgaben beziehen sich auf berufstypische Planung, Durchführung, Prüfung und Dokumentation.

Vor Prüfungsterminen prüfen: Bereiche, Zeiten, Gewichtungen, Zulassung und Bestehensregeln können nur der aktuell geltenden Regelung entnommen werden.
Finanzielle Rahmenbedingungen

Vergütung, Kosten und Förderung

Bei vollzeitschulischer Ausbildung wird regelmäßig keine Ausbildungsvergütung gezahlt; praxisintegrierte oder trägergebundene Modelle können abweichen

Mögliche Kosten

Je nach Schule können Schulgeld, Gebühren, Lernmittel, Fahrten und Unterkunft anfallen

Mögliche Unterstützung

Schüler-BAföG oder Aufstiegs-BAföG und weitere Förderungen bei erfüllten Voraussetzungen

Vor Beginn schriftlich klären: Vergütung, Schulgeld, Prüfungsgebühren, Lernmittel, Schutzkleidung, Fahrt und Unterkunft.
Beschäftigung

Typische Arbeitgeber und Arbeitsorte

Arbeitgeber

Familienpflegedienste und Sozialstationen

Einsatzfeld

Wohlfahrtsverbände und ambulante Dienste

Arbeitsumgebung

Einrichtungen der Kinder-, Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe

Nach dem Abschluss

Berufseinstieg und Weiterbildung

Fachliche Vertiefung

Spezialisierungen ergeben sich aus Tätigkeitsfeld, Technik, Zielgruppe und Qualitätsanforderungen.

Aufstiegsweiterbildung

Meister-, Techniker-, Fachwirt- oder pädagogische Fortbildungen sind abhängig vom Ausgangsberuf und den Zulassungsvoraussetzungen.

Studium

Bei entsprechendem Hochschulzugang kommen fachverwandte Studiengänge in Betracht.

Kurz beantwortet

Häufige Fragen

Ist dies eine duale Ausbildung?

Nein beziehungsweise nicht bundeseinheitlich dual. Die konkrete Form richtet sich nach der für diesen Beruf geltenden Schul-, Lehrgangs- oder Landesregelung.

Wie lange dauert die Qualifizierung?

Die reguläre beziehungsweise typische Dauer beträgt je nach Bundesland und Bildungsgang meist 2 bis 3 Jahre. Abweichungen durch Teilzeit, Verkürzung, Vorbildung oder Landesrecht sind möglich.

Welcher Schulabschluss wird benötigt?

Aufnahmevoraussetzungen richten sich nach Landesrecht und Bildungseinrichtung

Wird eine Vergütung gezahlt?

Bei vollzeitschulischer Ausbildung wird regelmäßig keine Ausbildungsvergütung gezahlt; praxisintegrierte oder trägergebundene Modelle können abweichen

Wer ist für die Prüfung zuständig?

Staatliche Abschlussprüfung nach der jeweiligen Landes-, Schul- oder Ausbildungsordnung

Wo bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten?

Familienpflegedienste und Sozialstationen, Wohlfahrtsverbände und ambulante Dienste, Einrichtungen der Kinder-, Jugend-, Alten- und Behindertenhilfe.

Welche Inhalte sind besonders wichtig?

Hauswirtschaft und Ernährung, Pflege und Gesundheitslehre, Pädagogik und Kinderbetreuung, Psychologie, Kommunikation und Beratung, Recht, Sozialwesen und Organisation, Praxis in Familien und sozialen Einrichtungen.

Was sollte vor Beginn geprüft werden?

Verbindlich zu prüfen sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, der konkrete Bildungsgang, die zuständige Stelle, Kosten, Vergütung und Prüfungsanforderungen.

Geprüfte Grundlagen

Quellen und Prüfvermerk

Redaktionell geprüft am 1. August 2026. Berufsstatus, Ausbildungsart und Dauer wurden anhand der zuständigen amtlichen Berufsbildungs- und Berufsinformationsangebote eingeordnet. Bei landesrechtlichen Berufen sind konkrete Zugangs-, Stunden- und Prüfungsregelungen am vorgesehenen Schul- oder Beschäftigungsort zusätzlich zu prüfen.

Praxispartner und Werbepartner

Ausbildungsbetriebe, Schulen und Praxispartner

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Berufsspezifischer Fragenkatalog

Für diesen Beruf ist ein Fragenkatalog vorgesehen. Da keine Fragenzahl, kein Seitenumfang und kein Produktlink übermittelt wurden, enthält die Seite keine geschätzten Produktangaben.

Lern- und PrüfungskonzeptLernen, Wiederholung und Prüfungsvorbereitung

Fragenkatalog Haus- und Familienpfleger/-in

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