Industriemechaniker/-in (m/w/d)
Industriemechanikerinnen und -mechaniker stellen Bauteile und Baugruppen her, montieren Produktionsanlagen und halten technische Systeme instand.
Aufgaben und Tätigkeiten
Industriemechanikerinnen und -mechaniker stellen Bauteile und Baugruppen her, montieren Produktionsanlagen und halten technische Systeme instand.
Planen
Werkstücke fertigen und bearbeiten
Durchführen
Baugruppen montieren
Prüfen
Maschinen in Betrieb nehmen
Dokumentieren
Anlagen warten und inspizieren
Sicherheit
Störungen diagnostizieren
Zusammenarbeit
Produktionsprozesse optimieren
Voraussetzungen und persönliche Stärken
Formaler Zugang
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben; Ausbildungsbetriebe legen ihre Auswahlkriterien fest
Wichtige Stärken
- Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein
- Fachliches Interesse und Lernbereitschaft
- Kommunikations- und Teamfähigkeit
- Sicherheits- und Qualitätsbewusstsein
Wie ist die Qualifizierung aufgebaut?
Anerkannter dualer Ausbildungsberuf. Die Dauer beträgt 42 Monate. Lernorte sind Ausbildungsbetrieb und Berufsschule.
Praxis
- Werkstücke fertigen und bearbeiten
- Baugruppen montieren
- Maschinen in Betrieb nehmen
- Anlagen warten und inspizieren
- Störungen diagnostizieren
Theorie und Fachunterricht
- Metallbearbeitung und Fertigungstechnik
- Montage und Maschinenelemente
- Pneumatik, Hydraulik und Steuerungstechnik
- Instandhaltung und Diagnose
- Technische Kommunikation
Welche Inhalte gehören dazu?
Die Übersicht ordnet die fachlichen Inhalte verständlich. Bei landesrechtlichen Bildungsgängen ersetzt sie keine Stundentafel; bei dualen Berufen bleiben Ausbildungsordnung und Rahmenlehrplan verbindlich.
-
01Metallbearbeitung und Fertigungstechnik
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung -
02Montage und Maschinenelemente
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung -
03Pneumatik, Hydraulik und Steuerungstechnik
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung -
04Instandhaltung und Diagnose
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
-
05Technische Kommunikation
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung -
06Qualität, Digitalisierung und Sicherheit
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung -
07Arbeitsschutz, Gesundheit und Umwelt
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung -
08Qualitätssicherung und Dokumentation
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
-
09Digitale Arbeitsmittel und Kommunikation
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung -
10Wirtschafts- und Sozialkunde
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung -
11Kunden- und Auftragsorientierung
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung -
12Nachhaltigkeit und Prozessverbesserung
Berufsspezifische Kenntnisse und sichere praktische Anwendung
Prüfungen und Abschluss
Prüfungsstruktur
Gestreckte Abschlussprüfung mit Teil 1 und Teil 2
Berufliche Handlungsfähigkeit
Praktische Aufgaben beziehen sich auf berufstypische Planung, Durchführung, Prüfung und Dokumentation.
Vergütung, Kosten und Förderung
Vertragliche Ausbildungsvergütung; Höhe nach Branche, Tarifbindung, Region und Ausbildungsjahr
Mögliche Kosten
Fahrten, private Lernmittel und gegebenenfalls auswärtige Unterbringung
Mögliche Unterstützung
Ausbildungsvergütung, Berufsausbildungsbeihilfe bei erfüllten Voraussetzungen und betriebliche Leistungen
Typische Arbeitgeber und Arbeitsorte
Arbeitgeber
Maschinen- und Anlagenbau
Einsatzfeld
Automobil-, Metall- und Elektroindustrie
Arbeitsumgebung
Produktions- und Instandhaltungsbetriebe
Berufseinstieg und Weiterbildung
Fachliche Vertiefung
Spezialisierungen ergeben sich aus Tätigkeitsfeld, Technik, Zielgruppe und Qualitätsanforderungen.
Aufstiegsweiterbildung
Meister-, Techniker-, Fachwirt- oder pädagogische Fortbildungen sind abhängig vom Ausgangsberuf und den Zulassungsvoraussetzungen.
Studium
Bei entsprechendem Hochschulzugang kommen fachverwandte Studiengänge in Betracht.
Häufige Fragen
Ist dies eine duale Ausbildung?
Ja. Die Ausbildung findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt.
Wie lange dauert die Qualifizierung?
Die reguläre beziehungsweise typische Dauer beträgt 42 Monate. Abweichungen durch Teilzeit, Verkürzung, Vorbildung oder Landesrecht sind möglich.
Welcher Schulabschluss wird benötigt?
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben; Ausbildungsbetriebe legen ihre Auswahlkriterien fest
Wird eine Vergütung gezahlt?
Vertragliche Ausbildungsvergütung; Höhe nach Branche, Tarifbindung, Region und Ausbildungsjahr
Wer ist für die Prüfung zuständig?
Gestreckte Abschlussprüfung mit Teil 1 und Teil 2
Wo bestehen Beschäftigungsmöglichkeiten?
Maschinen- und Anlagenbau, Automobil-, Metall- und Elektroindustrie, Produktions- und Instandhaltungsbetriebe.
Welche Inhalte sind besonders wichtig?
Metallbearbeitung und Fertigungstechnik, Montage und Maschinenelemente, Pneumatik, Hydraulik und Steuerungstechnik, Instandhaltung und Diagnose, Technische Kommunikation, Qualität, Digitalisierung und Sicherheit.
Was sollte vor Beginn geprüft werden?
Verbindlich zu prüfen sind die aktuelle Ausbildungs- oder Schulordnung, der konkrete Bildungsgang, die zuständige Stelle, Kosten, Vergütung und Prüfungsanforderungen.
Quellen und Prüfvermerk
- BIBB: Berufesuche und Ausbildungsprofil
- Bundesagentur für Arbeit: BERUFENET
- BIBB: Verzeichnis der anerkannten Ausbildungsberufe 2026
Redaktionell geprüft am 1. August 2026. Berufsstatus, Ausbildungsart und Dauer wurden anhand der zuständigen amtlichen Berufsbildungs- und Berufsinformationsangebote eingeordnet. Bei landesrechtlichen Berufen sind konkrete Zugangs-, Stunden- und Prüfungsregelungen am vorgesehenen Schul- oder Beschäftigungsort zusätzlich zu prüfen.
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Fragenkatalog Industriemechaniker/-in
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Produktstatus geprüft am 1. August 2026.