Bachelor Professional in Dentalhygiene

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Bachelor Professional in Dentalhygiene (m/w/d)

Die Fortbildung baut auf zahnmedizinischer Assistenz auf und qualifiziert für komplexe Aufgaben in Prävention, nichtchirurgischer Parodontaltherapie, Patientenführung, Qualitätssicherung und Praxisorganisation.

Fortbildungsprüfung nach Regelung einer ZahnärztekammerZahnärztekammer Westfalen-Lippe, Regelung vom 13. November 2021Zahnärztekammer nach der jeweiligen FortbildungsregelungBachelor Professional in DentalhygieneÜberprüft am 3. August 2026
FortbildungsartKammerrechtlich geregelte berufliche Fortbildung
DauerJe nach Vollzeit-, Teilzeit- oder Modulmodell; die Rechtsgrundlage legt meist keine Lehrgangsdauer fest
LernorteVorbereitungslehrgang, Selbststudium und beruflicher Praxistransfer
ZugangZahnmedizinische Berufsausbildung, einschlägige Aufstiegsqualifikation und Praxis nach der Regelung der Zahnärztekammer
Prüfende StelleZahnärztekammer nach der jeweiligen Fortbildungsregelung
AbschlussBachelor Professional in Dentalhygiene
Berufsbild

Welche Aufgaben prägen diese Qualifikation?

Die Fortbildung baut auf zahnmedizinischer Assistenz auf und qualifiziert für komplexe Aufgaben in Prävention, nichtchirurgischer Parodontaltherapie, Patientenführung, Qualitätssicherung und Praxisorganisation.

Mundgesundheit beurteilen

  • Anamnesen und Befunde im delegierbaren Rahmen erheben
  • Individuelle Risiken für Karies und Parodontitis einordnen
  • Präventions- und Betreuungskonzepte vorbereiten

Dentalhygienische Maßnahmen durchführen

  • Professionelle Prophylaxe und Biofilmmanagement anwenden
  • Patientinnen und Patienten instruieren und motivieren
  • Behandlungsergebnisse kontrollieren und dokumentieren

Qualität und Zusammenarbeit sichern

  • Hygiene und Medizinproduktevorgaben beachten
  • Delegationsgrenzen und zahnärztliche Verantwortung einhalten
  • Praxisabläufe und Recall-Systeme weiterentwickeln
Wichtige Einordnung: Die Qualifikation beruht auf einer Regelung einer zuständigen Stelle und ist deshalb nicht automatisch bundesweit einheitlich. Der aktuelle Bestand der Regelung, Prüfungsangebote und Übergänge zu neueren Abschlüssen müssen vor einer Anmeldung direkt bestätigt werden. Die Bezeichnung Bachelor Professional beziehungsweise Master Professional ist ein beruflicher Fortbildungsabschluss und kein akademischer Hochschulgrad.
Einstieg

Welche Voraussetzungen sind wichtig?

Formaler Zugang

  • Zahnmedizinische Berufsausbildung, einschlägige Aufstiegsqualifikation und Praxis nach der Regelung der Zahnärztekammer
  • Alternative Zugangswege können über eine andere Berufsausbildung oder einschlägige Berufspraxis eröffnet sein
  • Lehrgangsanbieter können zusätzliche Aufnahme- oder Modulvoraussetzungen festlegen
  • Verbindlich entscheidet nur die in der jeweiligen Kammerregelung bezeichnete zuständige Stelle

Persönliche und fachliche Stärken

  • Sehr genaue und hygienebewusste Arbeitsweise
  • Medizinisches Verständnis und sichere Instrumentenhandhabung
  • Empathische Patientenkommunikation
  • Kenntnis von Delegationsgrenzen und Dokumentationspflichten
Vor der Anmeldung: Die prüfende Stelle entscheidet verbindlich über die Zulassung. Lehrgangsanbieter können zusätzliche Aufnahmebedingungen festlegen.
Vorbereitung und Berufspraxis

Wie ist die Fortbildung aufgebaut?

Die Fortbildung baut auf beruflicher Vorbildung und Praxis auf. Vorbereitungslehrgänge unterstützen die Prüfungsvorbereitung, ersetzen aber nicht die formale Zulassungsentscheidung der zuständigen Stelle.

Orale MedizinFachliche Grundlagen und Anwendung
  1. 01Anatomie und Pathologie
  2. 02Kariologie
  3. 03Parodontologie
  4. 04Risikodiagnostik
DentalhygieneVertiefung und betrieblicher Transfer
  1. 01Präventionskonzepte
  2. 02Instrumentierung
  3. 03Ernährungs- und Mundhygieneberatung
  4. 04Nachsorge und Recall
Praxis und VerantwortungSteuerung, Qualität und Verantwortung
  1. 01Hygiene
  2. 02Recht und Delegation
  3. 03Kommunikation
  4. 04Qualität und Dokumentation
Rechtsgrundlage beachten: Inhalte eines Lehrgangs müssen zur aktuell geltenden Fortbildungs- oder Prüfungsregelung passen.
Berufsbezogene Fachinhalte

Welche Themen gehören zur Fortbildung?

Die folgenden Themenfelder verdichten das fachliche Profil. Sie ersetzen keine amtliche Prüfungsordnung und keine verbindliche Stoffgliederung der zuständigen Stelle.

Orale Medizin

  • Anatomie und Pathologie
  • Kariologie
  • Parodontologie
  • Risikodiagnostik

Dentalhygiene

  • Präventionskonzepte
  • Instrumentierung
  • Ernährungs- und Mundhygieneberatung
  • Nachsorge und Recall

Praxis und Verantwortung

  • Hygiene
  • Recht und Delegation
  • Kommunikation
  • Qualität und Dokumentation
Leistungsnachweise und Abschluss

Wie kann die Prüfung aufgebaut sein?

Maßgeblich sind ausschließlich die für den Prüfungszeitpunkt geltende Rechtsgrundlage, die Prüfungsordnung und die Ladung der zuständigen Stelle.

Entscheidung nach Kammerregelung

Zulassung

Die zuständige Stelle prüft Berufsabschluss, Berufspraxis und gegebenenfalls weitere Nachweise nach ihrer Fortbildungsprüfungsregelung.

Fach- und fallbezogene Aufgaben

Schriftliche Leistungen

Prüfungsbereiche, Bearbeitungszeiten und Hilfsmittel richten sich ausschließlich nach der konkreten Kammerregelung.

Nur soweit von der Regelung vorgesehen

Praxisbezogene Leistung

Projektarbeit, Arbeitsprobe, Präsentation oder Fachgespräch dürfen erst nach Prüfung der aktuell geltenden Regelung konkret angesetzt werden.

Vor Anmeldung schriftlich bestätigen

Aktuelle Durchführung

Ein Eintrag in der BIBB-Datenbank dokumentiert eine Regelung, belegt aber nicht automatisch einen aktuell angebotenen Lehrgang oder Prüfungstermin.

Keine Übertragung aus ähnlichen Abschlüssen: Prüfungsbereiche, Zeiten und Bestehensregeln dürfen nicht aus einem ähnlich bezeichneten Fortbildungsberuf übernommen werden.
Finanzielle Rahmenbedingungen

Welche Kosten und Fördermöglichkeiten sind zu beachten?

Eine Fortbildung ist kein Ausbildungsverhältnis. Daher besteht grundsätzlich kein Anspruch auf Ausbildungsvergütung. Bei berufsbegleitender Teilnahme kann das Arbeitsentgelt nach dem bestehenden Beschäftigungsverhältnis weiterlaufen.

Mögliche Kosten

  • Lehrgangs-, Lernmittel- und Prüfungsgebühren sind möglich
  • Fahrt-, Übernachtungs- und Freistellungskosten können hinzukommen
  • Verbindliche Beträge vor der Anmeldung beim Anbieter und der prüfenden Stelle erfragen

Mögliche Finanzierung

  • Betriebliche Kostenübernahme oder Bildungsbudget prüfen
  • Steuerliche Berücksichtigung beruflich veranlasster Weiterbildung klären
  • Bei anerkannten Aufstiegsfortbildungen Förderfähigkeit nach AFBG individuell prüfen
Schriftlich kalkulieren: Lehrgang, Prüfung, Lernmittel, Reise, Freistellung und mögliche Wiederholungsgebühren sollten vor Vertragsabschluss vollständig erfasst werden.
Beschäftigung

Wo kann man mit dieser Qualifikation arbeiten?

Tätigkeitsfelder liegen vor allem in Zahnarztpraxen, parodontologischen Schwerpunktpraxen, Zahnkliniken und präventionsorientierten Versorgungsstrukturen.

Zahnarztpraxis

  • Prophylaxe
  • Parodontale Nachsorge
  • Patientenberatung

Spezialisierte Versorgung

  • Parodontologie
  • Implantatnachsorge
  • Risikopatienten

Praxisentwicklung

  • Recall
  • Qualitätsmanagement
  • Teamfortbildung
Berufliche Entwicklung

Welche Perspektiven eröffnet die Fortbildung?

Die Fortbildung erweitert die berufliche Handlungsfähigkeit, garantiert aber weder eine bestimmte Position noch ein bestimmtes Einkommen. Entwicklungsmöglichkeiten hängen von Vorbildung, Berufspraxis, Betrieb und regionalem Arbeitsmarkt ab.

Fachliche Vertiefung

  • Parodontale Prävention
  • Alterszahnmedizin
  • Implantatprophylaxe

Koordination

  • Prophylaxeleitung
  • Qualitätsmanagement
  • Fortbildungsorganisation

Weitere Bildung

  • Gesundheitsmanagement
  • Pädagogik
  • Hochschulstudium bei Zugang
Kurz beantwortet

Häufige Fragen zur Fortbildung

Ist dies eine Erstausbildung?

Nein. Es handelt sich um eine berufliche Fortbildung, Zusatzqualifikation oder Eignungsprüfung. Die genaue Einordnung steht im Statusbereich dieser Seite.

Wie lange dauert die Fortbildung?

Je nach Vollzeit-, Teilzeit- oder Modulmodell; die Rechtsgrundlage legt meist keine Lehrgangsdauer fest. Vorbereitungsdauer und rechtliche Prüfungszulassung sind voneinander zu unterscheiden.

Welche Voraussetzungen gelten?

Zahnmedizinische Berufsausbildung, einschlägige Aufstiegsqualifikation und Praxis nach der Regelung der Zahnärztekammer. Verbindlich entscheidet die zuständige Stelle anhand der maßgeblichen Regelung.

Wird eine Ausbildungsvergütung gezahlt?

Nein. Es besteht kein Ausbildungsverhältnis. Möglich sind Arbeitsentgelt aus einem bestehenden Beschäftigungsverhältnis oder eine individuelle Kostenübernahme.

Wer nimmt die Prüfung ab?

Zahnärztekammer nach der jeweiligen Fortbildungsregelung.

Ist ein Vorbereitungslehrgang zwingend?

Nicht automatisch. Bei öffentlich-rechtlichen Fortbildungsprüfungen ist häufig die Prüfungszulassung entscheidend. Einzelne Kammer- oder Programmmodelle können jedoch Lehrgangs- oder Modulnachweise verlangen.

Ist bereits ein Produkt im TPM-Mediashop verlinkt?

Nein. Für diese Seite wurden keine bestätigten Fragenzahlen, Seitenzahlen oder Produktlinks übermittelt. Daher wird bewusst kein Produkt geschätzt oder fachfremd verlinkt.

Geprüfte Grundlagen

Offizielle und unmittelbar zuständige Quellen

Redaktionell überprüft am 3. August 2026. Bei kammer- oder anbieterbezogenen Regelungen müssen aktueller Status, Zulassung und Prüfungstermine vor einer Anmeldung direkt bestätigt werden.

Bildungspartner und Werbepartner

Zahnarztpraxen, Zahnkliniken, Dentalverbände und Anbieter zahnmedizinischer Präventionsprodukte

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