Ehemaliger Flugplatz Augsburg-Haunstetten: Historische Pressechronik
Dokumentierte Entwicklung des 1968 geschlossenen Augsburger Flugplatzes von den Rumpler-Werken und dem frühen zivilen Luftverkehr über Messerschmitt, nationalsozialistische Rüstungsproduktion, Luftkrieg und US-Militärnutzung bis zur zivilen Nachkriegsfliegerei, Schließung, Überbauung und heutigen Flugplatzheide.
Der Flugplatz Augsburg-Haunstetten war der erste große Augsburger Flugplatz und zugleich Werksflugfeld einer bedeutenden Luftfahrtindustrie. Seine Geschichte begann 1916 mit den Bayerischen Rumpler-Werken. Nach 1919 diente das Gelände zeitweise dem zivilen Luftverkehr, später den Bayerischen Flugzeugwerken und der Messerschmitt AG. Während der nationalsozialistischen Rüstungsproduktion wurde der Standort Teil der Kriegswirtschaft und deshalb Ziel schwerer alliierter Luftangriffe.
Nach 1945 nutzten US-Streitkräfte das weitgehend zerstörte Areal als Augsburg beziehungsweise Haunstetten Airfield. Ab 1952 war im südlichen Teil wieder ziviler Segelflug möglich; später kamen Motorflug und Flugtage hinzu. Gleichzeitig führten Hubschrauberstationierung, Lärm, Sicherheitsfragen und kommunale Flächeninteressen zu erheblichen Konflikten. Nach dem Abzug des US-Militärs wurde der Flugbetrieb 1968 endgültig eingestellt.
Die frühere Kennung EDMA darf heute keinesfalls als Kennung Augsburg-Haunstettens verstanden werden. EDMA bezeichnet den seit 1968 betriebenen Flughafen Augsburg-Mühlhausen. Der alte Standort ist geschlossen, weitgehend überbaut und teilweise als ökologisch wertvolle Flugplatzheide erhalten. Diese Seite ist ausschließlich eine historische Chronik.
Quellenlage und redaktioneller Umfang
Ausgewertet wurden aktuelle kommunale und regionale Erinnerungsberichte, das Augsburger Stadtlexikon, das Bayerische Landesamt für Umwelt, das zeitgeschichtliche Projekt „Amerika in Augsburg“ sowie eine ausführliche Sekundärdarstellung zur Platzgeschichte. Primärbelege sind je nach Epoche ungleich verteilt. Militärische, nationalsozialistische und kriegsbezogene Vorgänge werden historisch eingeordnet und weder dem heutigen Flughafen Augsburg noch heutigen Unternehmen und Bewohnern zugerechnet.
Stadt würdigt Haunstetten weiterhin als Pionierstandort des deutschen Flugzeugbaus
Die aktualisierte Wirtschaftsseite der Stadt Augsburg bezeichnet Haunstetten wegen seiner mehr als hundertjährigen Luftfahrttradition als Pionierstandort des deutschen Flugzeugbaus. Heute stehen dort vor allem moderne Struktur- und Faserverbundtechnologien der Luftfahrtindustrie im Mittelpunkt.
Die kommunale Darstellung zeigt, dass die industrielle Kontinuität am Standort länger anhielt als der eigentliche Flugplatzbetrieb. Der historische Flugplatz ist geschlossen; die luftfahrtwirtschaftliche Prägung Haunstettens besteht in veränderter Form fort.
Regionalbeitrag verbindet technischen Fortschritt, Kriegsgeschichte und heutige Flugplatzheide
Radio Augsburg widmete dem „alten Flugplatz“ einen eigenen Geschichtsbeitrag. Im Mittelpunkt standen die ungewöhnlich dichte Überlagerung von früher Luftfahrtindustrie, zivilem Verkehr, Krieg, US-Nutzung und dem heutigen ökologisch wertvollen Magerrasen.
Der Beitrag verweist zugleich auf die museale und vereinsgetragene Erinnerungsarbeit in Augsburg. Damit bleibt der Standort öffentlich präsent, obwohl seit 1968 kein Flugplatz mehr besteht.
Flugplatzspuren und Kalkmagerrasen bilden eine besondere städtische Erinnerungslandschaft
Das Bayerische Landesamt für Umwelt beschreibt erhaltene Betonflächen, Fundamentreste und Vegetationsspuren des früheren Flugfelds. Nach dem Ende der militärischen Nutzung dienten Teile des Geländes als Schafweide; Fahrschulen nutzten verbliebene Betonpisten zeitweise als Übungsflächen.
Durch Wohnungsbau, Gewerbe und Universität wurde das Areal stark verändert. Verbliebene Magerrasen und Sukzessionsflächen besitzen heute einen eigenen ökologischen Wert und erinnern zugleich an die frühere Nutzung.
Universität, Wohngebiete und neuer Stadtteil ersetzen große Teile des Flugfelds
Ab 1972 entstanden auf Teilen des früheren Geländes Gebäude der Universität Augsburg. Hinzu kamen Wohn- und Gewerbeflächen; seit 1979 wird der neue Stadtteil als Universitätsviertel bezeichnet.
Die Umnutzung erklärt, warum eine Reaktivierung des historischen Flugplatzes weder vorgesehen noch räumlich möglich ist. Sichtbare Reste gehören heute zur Stadt- und Landschaftsgeschichte, nicht zu einer flugbetrieblichen Reserve.
Mit dem letzten Start endet der Flugbetrieb in Augsburg-Haunstetten
Am 21. Juli 1968 hob nach der überlieferten Platzgeschichte das letzte Flugzeug vom alten Augsburger Flugplatz ab. Einen Monat zuvor war der neue Flughafen Augsburg-Mühlhausen offiziell eröffnet worden.
Die Schließung beendete mehr als fünf Jahrzehnte Flugplatzbetrieb in Haunstetten. Die bisherige Kennung EDMA ging auf den neuen Standort über und darf deshalb in heutigen Verzeichnissen nicht dem alten Flugfeld zugeordnet werden.
US-Militär gibt Haunstetten Airfield nach neunzehn Jahren auf
Nach der zeitgeschichtlichen Darstellung endete im Frühjahr 1964 die amerikanische Flugplatznutzung. Stationierte Luftfahrzeuge waren bereits zuvor nach Gablingen verlegt worden; das Pachtverhältnis lief Ende April aus.
Damit wurden Flächen für den neuen außerhalb gelegenen Augsburger Flughafen, die spätere Universität und großräumige Wohnbebauung verfügbar. Ziviler Flugverkehr blieb noch bis 1968 bestehen.
Flugtage ziehen trotz Lärmkonflikten regelmäßig Tausende Besucher an
Die zeitgeschichtliche Dokumentation berichtet, dass bei Flugtagen zwischen 1959 und 1962 jährlich bis zu 10.000 Besucher kamen. Vorführungen amerikanischer Hubschrauber gehörten zu den besonderen Attraktionen; 1963 fand eines der letzten großen Flugplatzfeste statt.
Die öffentliche Begeisterung stand neben anhaltenden Beschwerden über Lärm und militärische Präsenz. Beide Perspektiven gehören zur Standortgeschichte und dürfen nicht gegeneinander ausgespielt werden.
Augsburger „Hubschrauberkrieg“ eskaliert zwischen Stadt und US-Kommandantur
Die geplante beziehungsweise informell begonnene Stationierung größerer US-Hubschrauber führte 1957 zu einer schweren politischen Auseinandersetzung. Stadt und Anwohner befürchteten Lärm, Sicherheitsrisiken und Einschränkungen der kommunalen Verfügung über das Gelände.
Der Konflikt reichte bis zum Bundesverteidigungsministerium und zu amerikanischen Hauptquartieren. Als Kompromiss sollte Haunstetten vor allem Abstell-, Reparatur- und Wartungsfunktionen übernehmen, während Übungen nach Gablingen verlagert wurden. Die Darstellung stammt aus einem zeitgeschichtlichen Projekt und beruht auf mehreren damaligen Quellen.
Zivile Flughafengesellschaft und US-Armee nutzen den Standort parallel
Mit der Gründung der Augsburger Flughafen GmbH entstand eine formalisierte zivile Nutzung neben dem amerikanischen Militärbetrieb. Die damalige Zulassung umfasste nach der historischen Darstellung unter anderem Segelflug, Fallschirmspringen, Hubschrauber, Luftschiffe sowie gewerblichen und nicht gewerblichen Flugverkehr.
US-Einheiten blieben im Nordteil präsent und konnten den zivilen Betrieb bei militärischen Erfordernissen einschränken. Diese komplizierte Doppelstruktur prägte die letzten Jahre des Platzes.
Erster großer Nachkriegsflugtag lockt nach der Überlieferung 50.000 Menschen an
Ein gemeinsamer Flugtag mit amerikanischer Beteiligung zog 1953 nach der zeitgeschichtlichen Dokumentation rund 50.000 Besucher an. Das Ereignis steht für die rasche Rückkehr öffentlicher Flugbegeisterung wenige Jahre nach Krieg und Zerstörung.
Die Besucherzahl wird als Angabe der ausgewerteten historischen Quelle wiedergegeben. Eine eigenständige Prüfung anhand eines vollständigen damaligen Veranstaltungsarchivs war nicht möglich.
Ziviler Segel- und Kunstflug kehrt in den südlichen Platzbereich zurück
Die US-Verwaltung gestattete ab 1952 wieder zivilen Segelflug im südlichen Bereich des Flugplatzes. Später kamen Kunstflug und Motorflug hinzu.
Der zivile Wiederbeginn vollzog sich nicht auf einem vollständig freien kommunalen Flugplatz, sondern parallel zur amerikanischen Militärnutzung und unter deren Vorbehaltsrechten.
US-Streitkräfte übernehmen das zerstörte Flugfeld und richten einen Air Strip ein
Nach der Einnahme Augsburgs nutzten US-Streitkräfte das Gelände zunächst als Advanced Landing Ground und später als Haunstetten Airfield. Unterlagen der Militärregierung verzeichneten 1948 unter anderem eine Pilotenschule, einen Air Strip, Schießplatz und Munitionsdepot.
Die militärische Nachkriegsnutzung folgte unmittelbar auf die Zerstörung der Messerschmitt-Werke. Sie ist von der späteren zivilen Flughafengesellschaft und dem heutigen EDMA deutlich zu trennen.
Alliierte Luftangriffe zerstören große Teile des Messerschmitt-Standorts
Wegen seiner Bedeutung für die deutsche Rüstungsproduktion wurde das Werk mit dem Flugplatz wiederholt bombardiert. Bis Anfang 1945 lagen große Teile der Anlagen in Trümmern.
Die Angriffe gehören in den Zusammenhang des nationalsozialistischen Angriffskriegs, der Rüstungsproduktion und des Luftkriegs. Opfer, Zerstörung und Zwangsarbeit dürfen in einer Standortchronik nicht hinter technikgeschichtlicher Faszination verschwinden.
Rudolf Heß startet von Haunstetten zu seinem Flug nach Großbritannien
Rudolf Heß, damals Stellvertreter Adolf Hitlers, startete mit einer modifizierten Messerschmitt Bf 110 vom Werksflugplatz in Richtung Großbritannien. Er sprang später mit dem Fallschirm ab und geriet in britische Gefangenschaft.
Der Vorgang ist ein historisches Ereignis aus dem Machtzentrum des nationalsozialistischen Regimes. Er wird ohne Heroisierung dokumentiert und nicht als ziviler Langstreckenflug oder technische Pioniertat eingeordnet.
Messerschmitt AG macht den Werksflugplatz zum Zentrum militärischer Flugzeugerprobung
Aus den Bayerischen Flugzeugwerken ging 1938 die Messerschmitt AG hervor. Der Standort produzierte zunehmend Militärflugzeuge; vom Werksflugplatz starteten Erst- und Erprobungsflüge neuer Muster.
Die technische Bedeutung des Unternehmens war untrennbar mit nationalsozialistischer Aufrüstung und Kriegswirtschaft verbunden. Diese politische und ethische Einordnung gehört zwingend zur Industriegeschichte des Platzes.
Bayerische Flugzeugwerke übernehmen die ehemaligen Rumpler-Hallen
Die Bayerischen Flugzeugwerke erwarben die Hallen der früheren Rumpler-Werke und nahmen die Flugzeugproduktion auf. Unter dem Einfluss Willy Messerschmitts entstanden zunächst auch zivile Muster; später verlagerte sich der Schwerpunkt auf militärische Aufträge.
Der Eigentums- und Produktionswechsel begründete die langfristige Verbindung des Standorts mit dem Namen Messerschmitt.
Erste zivile Linienmaschine verbindet Augsburg mit dem innerdeutschen Luftverkehr
Nach dem Ersten Weltkrieg nahm Rumpler Luftverkehr eine Strecke über Augsburg, München, Nürnberg, Leipzig und Berlin auf. Am 13. März 1919 traf die erste Maschine in Augsburg ein.
Die Verbindung transportierte Passagiere und Post und gehört zu den frühesten Kapiteln des zivilen Luftverkehrs in Bayern. Wirtschaftlich blieb die Entwicklung zunächst instabil.
Bayerische Rumpler-Werke fertigen rund 350 Flugzeuge in Haunstetten
Das Augsburger Stadtlexikon nennt für die Jahre 1917 bis 1919 insgesamt 350 produzierte Maschinen. Die Zweigniederlassung war zur Versorgung des bayerischen Fliegerkorps gegründet worden.
Damit begann die industrielle Luftfahrtgeschichte des Standorts unter den Bedingungen des Ersten Weltkriegs. Die Produktion war militärisch motiviert und nicht mit späterer ziviler Luftfahrt gleichzusetzen.
Rumpler gründet das Augsburger Werk – erstes Flugzeug startet vom neuen Werksflugplatz
Am 24. Oktober 1916 wurde die Augsburger Zweigniederlassung der Rumpler-Werke gegründet. Ab Ende November entstanden Hallen und das zugehörige Flugfeld an der Haunstetter Straße.
Am 1. Juli 1917 startete nach der überlieferten Platzgeschichte die erste Rumpler C.I vom neuen Werksflugplatz. Dieser Vorgang markiert den eigentlichen Beginn des Flugplatzbetriebs in Haunstetten.
Redaktionelle Einordnung
Augsburg-Haunstetten ist kein aktueller Flugplatz, sondern ein historischer Ort mit mehreren übereinanderliegenden Bedeutungen: früher Flugzeugbau, ziviler Verkehr, nationalsozialistische Rüstungsindustrie, Luftkrieg, amerikanische Besatzungs- und Militärgeschichte, Nachkriegsflugsport und städtische Umnutzung.
Besonders wichtig ist die Kennungsfrage. Das frühere EDMA Haunstetten wurde 1968 geschlossen. Die Kennung EDMA bezeichnet heute ausschließlich den Flughafen Augsburg-Mühlhausen. Eine moderne Flugplatzdatenbank muss diese Trennung unübersehbar machen.
Die technische Pioniergeschichte darf nicht von ihren politischen Bedingungen gelöst werden. Rumpler produzierte im Ersten Weltkrieg für das Militär; Messerschmitt war in die nationalsozialistische Aufrüstung und Kriegswirtschaft eingebunden. Der Standort wurde deshalb zum Ziel schwerer Bombenangriffe.
Die amerikanische Nachkriegsnutzung brachte einerseits Wiederaufbau und die spätere Rückkehr des Luftsports, andererseits Lärm-, Sicherheits- und Souveränitätskonflikte. Der sogenannte Hubschrauberkrieg von 1957 zeigt, wie stark lokale Stadtpolitik und Kalter Krieg auf dem Flugfeld zusammentrafen.
Die heutige Flugplatzheide verbindet Industrie- und Militärspuren mit Naturschutz. Gerade diese Mehrdeutigkeit macht den Standort zu einem wichtigen Gegenstand redaktioneller und historischer Vermittlung.
Rechtliche Grundlage der redaktionellen Veröffentlichung und Quellenbenennung
Diese Pressechronik ist als eigenständige redaktionelle Berichterstattung über öffentlich dokumentierte Vorgänge zu dem ehemaligen Flugplatz Augsburg-Haunstetten angelegt. Presseartikel, Behördeninformationen, Betreiber- und Vereinsmitteilungen sowie historische Darstellungen werden nicht vollständig übernommen, sondern recherchiert, eingeordnet und in eigener redaktioneller Sprache zusammengefasst.
Die Presse-, Meinungs- und Informationsfreiheit ist in Deutschland durch Artikel 5 Absatz 1 des Grundgesetzes geschützt. Gleichzeitig sind Urheberrecht, journalistische Sorgfalt, Persönlichkeitsrechte und das Gebot einer sachgerechten Trennung zwischen Tatsachen, Verdachtslagen, Planungen und Bewertungen zu beachten.
Der Flugplatz Augsburg-Haunstetten ist seit dem 21. Juli 1968 geschlossen. Historische Kennungen, Pistenangaben, Koordinaten oder Karten dürfen nicht für Navigation oder Flugplanung verwendet werden. Die heutige Kennung EDMA gehört ausschließlich zum Flughafen Augsburg-Mühlhausen. Historische NS- und Kriegsvorgänge werden dokumentiert, ohne Propaganda, Verherrlichung oder Gleichsetzung mit heutigen Einrichtungen.
- Quelleninhalte werden in eigener Sprache zusammengefasst und unmittelbar beim jeweiligen Chronikeintrag verlinkt.
- Betreiberangaben, Vereinschroniken, Behördenmeldungen und journalistische Berichte werden als unterschiedliche Quellengattungen behandelt.
- Ungeklärte Unfallursachen werden nicht als erwiesene Ursachen dargestellt; Zwischenberichte werden nicht mit Abschlussberichten gleichgesetzt.
- Planungen, Ankündigungen und Förderabsichten werden nicht als bereits vollzogene Maßnahmen ausgegeben.
- Eine eigenständige persönliche Schuldzuweisung findet nicht statt; nicht erforderliche personenbezogene Angaben werden zurückhaltend behandelt.
- Ereignisse außerhalb des Flugplatz- oder Heliportgeländes werden nur bei nachvollziehbarem Bezug aufgenommen und deutlich abgegrenzt.
- Historische militärische oder politische Vorgänge werden nicht heutigen zivilen Betreibern, Vereinen oder Beschäftigten zugerechnet.
- Flugbetriebliche Kurzangaben dienen ausschließlich der redaktionellen Orientierung und niemals der Flugvorbereitung. Maßgeblich sind AIP, NOTAM, aktuelle Betreiberinformationen und behördliche Veröffentlichungen.
- Spätere Korrekturen, neue Presseberichte und amtliche Untersuchungsergebnisse können redaktionell ergänzt werden.
Rechtlicher und redaktioneller Informationsstand: 22. August 2026. Dieser Abschnitt beschreibt allgemeine Grundsätze der redaktionellen Arbeitsweise und stellt keine rechtliche Einzelfallprüfung eines konkreten Beitrags dar.
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