Immobilienkaufmann/-frau (m/w/d)
Immobilienkaufleute steuern kaufmännische, rechtliche, technische und kundenbezogene Prozesse über den gesamten Lebenszyklus einer Immobilie. Sie vermieten und bewirtschaften Wohn- und Gewerbeobjekte, betreuen Miet- und Eigentumsverhältnisse, begleiten Erwerb, Verkauf, Finanzierung, Neubau, Sanierung und Modernisierung und werten Markt-, Objekt- und Unternehmensdaten aus. Dabei verbinden sie Immobilienwirtschaft, Rechnungswesen, Recht, Gebäudetechnik, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und adressatengerechte Beratung.
Was gilt für den Ausbildungsberuf im Jahr 2026?
Bei der Aktualitätsprüfung am 5. August 2026 wird der Beruf beim Bundesinstitut für Berufsbildung weiterhin als anerkannter Ausbildungsberuf im Zuständigkeitsbereich Industrie und Handel mit einer Ausbildungsdauer von 36 Monaten geführt. Grundlage bleibt die bundesweite Ausbildungsverordnung vom 14. Februar 2006. Der zugehörige KMK-Rahmenlehrplan umfasst unverändert 13 Lernfelder und 880 Unterrichtsstunden.
Ausbildungsverordnung vom 14. Februar 2006, in Kraft seit 1. August 2006.
36 Monate; Ausbildungsbereich Industrie und Handel, Prüfung bei der zuständigen IHK.
13 Lernfelder mit 880 Zeitrichtwertstunden, verteilt auf 320, 280 und 280 Stunden.
Zwei von fünf Wahlqualifikationseinheiten werden vertraglich festgelegt und vertieft.
Was machen Immobilienkaufleute?
Immobilienkaufleute bearbeiten kaufmännische, rechtliche und organisatorische Aufgaben rund um Grundstücke, Wohnhäuser und gewerbliche Objekte. Je nach Ausbildungsbetrieb liegt der Schwerpunkt etwa auf Vermietung, Verwaltung, Maklergeschäften, Projektentwicklung, Wohnungseigentum oder Gebäudemanagement.
Vermieten, bewirtschaften und verwalten
- Mietpreise kalkulieren und Mietverträge unterschriftsreif vorbereiten
- Besichtigungen, Übergaben, Kündigungen und Abrechnungen bearbeiten
- Mieter, Eigentümer und Kunden beraten sowie Instandsetzungen veranlassen
Erwerben, verkaufen und vermitteln
- Immobilienmärkte, Zielgruppen und Objektmerkmale analysieren
- Exposés und Marketingmaßnahmen erstellen sowie Besichtigungen organisieren
- Kauf-, Makler- und Grundstücksunterlagen vorbereiten und Vorgänge begleiten
Finanzieren, planen und steuern
- Finanzierungs-, Wirtschafts- und Investitionsberechnungen durchführen
- Neubau-, Modernisierungs- und Sanierungsvorhaben kaufmännisch begleiten
- Betriebs- und Baukosten, Budgets, Kennzahlen und Berichte bearbeiten
Wie läuft ein typischer Immobilienprozess ab?
Immobilienkaufleute bearbeiten selten nur einen isolierten Vorgang. Sie koordinieren Informationen, Fristen, Verträge, Kosten, technische Rückmeldungen und Kommunikation über mehrere Beteiligte hinweg. Ein Vermietungs-, Verwaltungs- oder Verkaufsprozess kann beispielsweise in folgenden Schritten ablaufen.
Auftrag und Objekt klären
Unterlagen, Eigentumsverhältnisse, Flächen, Ausstattung, Zustand, Zielgruppe, Budget und Fristen prüfen.
Daten bewerten
Markt-, Miet-, Kosten-, Finanzierungs- und Objektdaten vergleichen und Risiken oder fehlende Nachweise erkennen.
Vorgang vorbereiten
Exposé, Angebot, Vertrag, Abrechnung, Beschlussvorlage oder Maßnahmenplan fachgerecht erstellen.
Kommunizieren und abschließen
Kunden und Beteiligte beraten, Termine koordinieren, Ergebnisse dokumentieren und Folgeaufgaben überwachen.
- Vermietung: Interessentenmanagement, Bonitäts- und Unterlagenprüfung, Mietvertrag, Kaution, Übergabe, Mängel und Betriebskosten.
- Bestandsverwaltung: Zahlungsüberwachung, Instandhaltung, Dienstleistersteuerung, Verkehrssicherung, Beschwerde- und Schadensmanagement.
- Wohnungseigentum: Wirtschaftsplan, Jahresabrechnung, Beschlussumsetzung, Eigentümerversammlung und Dokumentation.
- Vermittlung und Verkauf: Marktanalyse, Objektunterlagen, Exposé, Besichtigung, Verhandlung und Vorbereitung des Vertragsabschlusses.
- Bau und Modernisierung: Bedarf, Wirtschaftlichkeit, Finanzierung, Ausschreibung, Termin- und Kostenkontrolle sowie Abnahme begleiten.
- Unternehmenssteuerung: Buchungen, Kennzahlen, Budgets, Berichte, Versicherungen, Steuern und Investitionsrechnungen bearbeiten.
Welche Voraussetzungen sind wichtig?
Schulischer Zugang
Rechtlich ist für diesen anerkannten Ausbildungsberuf kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Ausbildungsbetriebe legen ihre Auswahlkriterien selbst fest. In der Praxis verfügen viele Auszubildende über einen mittleren Bildungsabschluss oder eine Hochschulreife. Entscheidend sind außerdem Motivation, Zuverlässigkeit und Interesse an wirtschaftlichen, rechtlichen und immobilienbezogenen Themen.
- Mathematik für Finanzierungspläne, Kalkulationen und Abrechnungen
- Wirtschaft für Rechnungswesen, Märkte und Unternehmenssteuerung
- Deutsch für Verträge, Anzeigen, Protokolle und Kundenkommunikation
Persönliche Stärken
- Kaufmännisches Denken und Verhandlungsgeschick
- Kommunikationsfähigkeit, Kunden- und Serviceorientierung
- Sorgfalt bei Verträgen, Abrechnungen, Fristen und personenbezogenen Daten
- Organisationsfähigkeit und Beobachtungsgabe bei Objekten und Projekten
- Durchsetzungsvermögen und konstruktiver Umgang mit Konflikten
- Interesse an Recht, Finanzierung, Technik und Immobilienmärkten
Wie ist die Ausbildung aufgebaut?
Die Ausbildung dauert regulär drei Jahre und findet im dualen System statt. Die betriebliche Ausbildung richtet sich nach der bundesweiten Ausbildungsverordnung und dem Ausbildungsrahmenplan. Der Unterricht an der Berufsschule folgt dem KMK-Rahmenlehrplan mit 13 Lernfeldern und insgesamt 880 Zeitrichtwertstunden. Im Ausbildungsvertrag werden zwei von fünf Wahlqualifikationseinheiten festgelegt.
Ausbildung im Betrieb
- Vermietung, Immobilienbewirtschaftung und Kundenbetreuung
- Erwerb, Veräußerung und Vermittlung von Immobilien
- Rechnungswesen, Controlling, Steuern und Versicherungen
- Marktanalyse, Marketing und kundenorientierte Kommunikation
- Begleitung von Baumaßnahmen und Finanzierung
Unterricht in der Berufsschule
- Vermietung und Verwaltung von Wohn- und Gewerbeimmobilien
- Grundstückserwerb, Entwicklung, Bauprojekte und Finanzierung
- Wohnungseigentum, Maklergeschäft und Immobilienhandel
- Werteströme, Jahresabschluss und Unternehmenssteuerung
- Gesamtwirtschaft, Recht, Digitalisierung und Nachhaltigkeit
Die fünf Wahlqualifikationseinheiten
Kennzahlen, Budget, Controlling, Berichtswesen und wirtschaftliche Unternehmensentscheidungen.
Technische und infrastrukturelle Leistungen, Betreiberpflichten, Kosten, Verträge und Qualität.
Akquise, Markt- und Objektanalyse, Vermarktung, Beratung, Verhandlung und Vermittlungsprozess.
Projektplanung, Ausschreibung, Vergabe, Kosten- und Terminsteuerung, Abnahme und Dokumentation.
Wirtschaftsplan, Jahresabrechnung, Versammlung, Beschlüsse, Gemeinschaftseigentum und Verwaltung.
Digitale, nachhaltige und rechtssichere Kompetenzen
Die formale Ausbildungsordnung stammt aus dem Jahr 2006. Der heutige Berufsalltag verlangt darüber hinaus einen sicheren Umgang mit digitalen Objekt- und Kundendaten, automatisierten Workflows, Energie- und Verbrauchsdaten, digitaler Kommunikation sowie steigenden Anforderungen an Nachhaltigkeit und Dokumentationsqualität.
Digitalisierte Immobilienarbeit
- ERP-, CRM-, Dokumentenmanagement- und Hausverwaltungssoftware bedienen
- Digitale Akten, Workflows, Freigaben und revisionsfähige Nachweise pflegen
- Datenqualität, Zugriffsrechte, Datenschutz und Informationssicherheit beachten
- Digitale Besichtigungen, Portale, Ticketsysteme und Kundenkommunikation nutzen
- Kennzahlen und Bestandsdaten auswerten und plausibilisieren
Nachhaltigkeit und Gebäudebestand
- Energieverbräuche, Betriebskosten und technische Maßnahmen wirtschaftlich einordnen
- Modernisierungs-, Sanierungs- und Instandhaltungsmaßnahmen koordinieren
- Ökonomische, ökologische und soziale Folgen von Entscheidungen abwägen
- Barrierearmut, Wohnqualität, Quartiersentwicklung und Nutzerinteressen berücksichtigen
- Nachweise und Objektinformationen für Beratung und Verwaltung aktuell halten
Die 13 Lernfelder im Überblick
Der berufsbezogene Unterricht umfasst 13 Lernfelder mit insgesamt 880 Zeitrichtwertstunden. Nach dem KMK-Rahmenlehrplan entfallen 320 Stunden auf das erste sowie jeweils 280 Stunden auf das zweite und dritte Ausbildungsjahr. Allgemeinbildende Unterrichtsbereiche richten sich nach den Vorgaben des jeweiligen Bundeslandes.
- LF 1 Die Berufsausbildung selbstständig mitgestalten 60 Std.
- LF 2 Das Immobilienunternehmen repräsentieren 60 Std.
- LF 3 Werteströme und Werte erfassen und dokumentieren 40 Std.
- LF 4 Wohnräume vermieten 60 Std.
- LF 5 Wohnräume verwalten und Bestände pflegen 100 Std.
- LF 6 Gewerbliche Objekte bewirtschaften 40 Std.
- LF 7 Grundstücke erwerben und entwickeln 60 Std.
- LF 8 Bauprojekte entwickeln und begleiten 100 Std.
- LF 9 Wohnungseigentum begründen und verwalten 80 Std.
- LF 10 Immobilien vermitteln und mit Immobilien handeln 80 Std.
- LF 11 Immobilien finanzieren 60 Std.
- LF 12 Gesamtwirtschaftliche Einflüsse bei immobilienwirtschaftlichen Entscheidungen berücksichtigen 60 Std.
- LF 13 Jahresabschlussarbeiten vornehmen und Informationen zur Unternehmenssteuerung bereitstellen 80 Std.
So ist die IHK-Prüfung aufgebaut
Zur Ermittlung des Ausbildungsstandes findet in der Mitte des zweiten Ausbildungsjahres eine schriftliche Zwischenprüfung statt. Am Ende der Ausbildung folgt die IHK-Abschlussprüfung mit drei schriftlichen Bereichen und dem mündlichen Bereich Kundengespräch, Teambesprechung.
Zwischenprüfung
Anhand praxisbezogener Aufgaben oder Fälle werden die Gebiete Ausbildungsbetrieb und Immobilienmarkt, Mietobjekte und Immobilienvermittlung sowie Wirtschafts- und Sozialkunde geprüft. Das Ergebnis dient der Standortbestimmung und fließt nicht in die Abschlussnote ein.
Drei schriftliche Prüfungsbereiche
Für Immobilienwirtschaft stehen nach der Ausbildungsordnung höchstens 180 Minuten zur Verfügung. Kaufmännische Steuerung, Dokumentation und Wirtschafts- und Sozialkunde werden schriftlich geprüft; die Ausbildungsordnung nennt hierfür jeweils höchstens 90 Minuten. Der konkrete organisatorische Ablauf kann durch die zuständige IHK ausgestaltet werden. Immobilienwirtschaft erhält bei der Ermittlung des Gesamtergebnisses das doppelte Gewicht jedes anderen Bereichs.
Kundengespräch oder Teambesprechung
Der Prüfling wählt eine von zwei praxisbezogenen Aufgaben aus derselben Wahlqualifikationseinheit. Im Gespräch sind Lösungswege zu entwickeln und zu begründen. Bewertet werden außerdem wirtschaftliche, rechtliche, technische und ökologische Zusammenhänge sowie eine service- und situationsgerechte Kommunikation.
Was verdient man während der Ausbildung?
Auszubildende erhalten eine monatliche Vergütung vom Ausbildungsbetrieb. Die Bundesagentur für Arbeit nennt in dem bei der Prüfung am 5. August 2026 erreichbaren Berufssteckbrief die folgenden beispielhaften Beträge. Die tatsächliche Höhe richtet sich nach Ausbildungsvertrag, Tarifbindung und Ausbildungsbetrieb.
| Ausbildungsjahr | Beispielhafte monatliche Vergütung | Einordnung |
|---|---|---|
| 1. Ausbildungsjahr | 1.230 € | Beispielangabe der Bundesagentur für Arbeit; geprüft am 5. August 2026. |
| 2. Ausbildungsjahr | 1.340 € | Die Ausbildungsvergütung steigt mit dem Ausbildungsjahr. |
| 3. Ausbildungsjahr | 1.450 € | Maßgeblich bleiben Vertrag und gegebenenfalls Tarifbindung. |
Wo arbeiten Immobilienkaufleute?
Beschäftigungsmöglichkeiten bestehen in nahezu allen Bereichen der Immobilienwirtschaft. Gearbeitet wird überwiegend im Büro und im Außendienst, zum Beispiel bei Objektbesichtigungen, Wohnungsübergaben, Eigentümerversammlungen und Bauprojekten.
Wohnungswirtschaft und Verwaltung
Wohnungsunternehmen, Wohnungsgesellschaften und Genossenschaften, Grundstücks-, Vermögens- und Wohnungseigentumsverwaltungen.
Vermittlung und Entwicklung
Immobilienmakler, Bauträger, Immobilien- und Projektentwickler sowie Unternehmen des Bau- und Facility-Managements.
Weitere Arbeitgeber
Immobilienabteilungen von Banken, Bausparkassen, Versicherungen, Industrieunternehmen sowie Stadt- und Kommunalverwaltungen.
Berufseinstieg, Spezialisierung und Weiterbildung
Nach der IHK-Abschlussprüfung ist ein Einstieg in Vermietung, Verwaltung, Maklergeschäft, Wohnungseigentum, Projektentwicklung oder kaufmännische Steuerung möglich. Mit Berufserfahrung und Weiterbildung können spezialisierte Fachaufgaben sowie Objekt-, Projekt-, Team- und Führungsverantwortung übernommen werden.
Fachliche Spezialisierung
- Vermietung und Bestandsmanagement
- Wohnungseigentumsverwaltung
- Maklergeschäft und Immobilienvertrieb
- Bauprojekte, Finanzierung oder Gebäudemanagement
Aufstiegsweiterbildung
- Geprüfte/-r Immobilienfachwirt/-in
- Fachwirt/-in für Finanzberatung
- Staatlich geprüfte/-r Betriebswirt/-in
- Weiterbildungen in Bewertung, Finanzierung oder Projektmanagement
Studium
- Immobilienwirtschaft oder Immobilienmanagement
- Betriebswirtschaftslehre
- Facility Management
- Bau- und Immobilienmanagement
Häufige Fragen zur Ausbildung
Ist Immobilienkaufmann/-frau eine duale Ausbildung?
Ja. Die dreijährige Ausbildung findet im Ausbildungsbetrieb und in der Berufsschule statt. Sie ist durch eine bundesweite Ausbildungsverordnung geregelt. Zuständige Stelle für die Abschlussprüfung ist in der Regel die Industrie- und Handelskammer.
Welcher Schulabschluss wird benötigt?
Rechtlich ist kein bestimmter Schulabschluss vorgeschrieben. Ausbildungsbetriebe entscheiden selbst über ihre Anforderungen. Gute Grundlagen in Mathematik, Wirtschaft und Deutsch sind hilfreich.
Erhält man während der Ausbildung eine Vergütung?
Ja. Auszubildende erhalten eine monatliche Vergütung. Deren Höhe richtet sich nach Ausbildungsbetrieb und gegebenenfalls einem Tarifvertrag. Die Bundesagentur für Arbeit nennt derzeit 1.230, 1.340 und 1.450 Euro für die drei Ausbildungsjahre.
Wie ist der Berufsschulunterricht gegliedert?
Der KMK-Rahmenlehrplan umfasst 13 Lernfelder mit insgesamt 880 Zeitrichtwertstunden. Davon entfallen 320 Stunden auf das erste und jeweils 280 Stunden auf das zweite und dritte Ausbildungsjahr.
Welche Wahlqualifikationen gibt es?
Zur Auswahl stehen Steuerung und Kontrolle im Unternehmen, Gebäudemanagement, Maklergeschäfte, Bauprojektmanagement und Wohnungseigentumsverwaltung. Zwei Wahlqualifikationseinheiten werden im Ausbildungsvertrag festgelegt und im dritten Ausbildungsjahr vertieft.
Wie ist die Abschlussprüfung aufgebaut?
Nach einer schriftlichen Zwischenprüfung im zweiten Ausbildungsjahr folgt am Ausbildungsende die IHK-Abschlussprüfung. Sie umfasst Immobilienwirtschaft, Kaufmännische Steuerung, Dokumentation, Wirtschafts- und Sozialkunde sowie ein Kundengespräch oder eine Teambesprechung.
Gab es 2026 eine neue Ausbildungsordnung für Immobilienkaufleute?
Bei der Prüfung am 5. August 2026 wurde weiterhin die Ausbildungsordnung vom 14. Februar 2006 als geltende Rechtsgrundlage geführt. Ausbildungsdauer, Wahlqualifikationen und Prüfungsstruktur bleiben danach unverändert. Moderne Digitalisierungs- und Nachhaltigkeitsthemen werden in der Ausbildungspraxis ergänzend und integrativ vermittelt.
Welche digitalen Systeme begegnen Auszubildenden typischerweise?
Je nach Betrieb arbeiten Auszubildende mit Hausverwaltungs- oder ERP-Systemen, CRM, Dokumentenmanagement, Immobilienportalen, digitalen Akten, Ticketsystemen, Tabellenkalkulation und Werkzeugen für Kommunikation, Abrechnung und Reporting. Entscheidend sind Datenqualität, Datenschutz, Zugriffsrechte und nachvollziehbare Dokumentation.
Arbeitet man in diesem Beruf nur als Makler oder Maklerin?
Nein. Maklergeschäfte sind nur ein mögliches Tätigkeitsfeld. Immobilienkaufleute arbeiten auch in Vermietung, Bestands- und WEG-Verwaltung, Finanzierung, Projektentwicklung, Gebäudemanagement oder Unternehmenssteuerung.
Offizielle Quellen zum Nachlesen
- Bundesinstitut für Berufsbildung: Immobilienkaufmann/-frau
- Ausbildungsordnung für Immobilienkaufleute vom 14. Februar 2006
- KMK-Rahmenlehrplan mit 13 Lernfeldern und Zeitrichtwerten
- Bundesagentur für Arbeit: Berufssteckbrief Immobilienkaufmann/-frau
- IHK München: Ausbildungsberuf Immobilienkaufmann/-frau
- Bundesministerium der Justiz: geltende Ausbildungsverordnung im Volltext
- BIBB: modernisierte Standardberufsbildpositionen zu Recht, Sicherheit, Nachhaltigkeit und digitalisierter Arbeitswelt
Redaktionell und auf Aktualität geprüft am 5. August 2026. Auswahlverfahren, Vergütung, Unterrichtsorganisation, Berufsschulstandort, Wahlqualifikationen und betriebliche Einsatzplanung können je nach Bundesland, Schule, Tarifgebiet und Ausbildungsbetrieb abweichen.
Passende Lernangebote für Immobilienkaufleute
Die folgenden Angebote waren bei der redaktionellen Prüfung am 5. August 2026 im TPM-Mediashop erreichbar und dem Ausbildungsberuf Immobilienkaufmann/-frau eindeutig zugeordnet. Die Schaltflächen führen direkt zum jeweiligen Angebot.
PowerPoint-Komplettpaket Immobilienkaufmann/-frau
Editierbare Unterrichts- und Schulungsfolien für Berufsschulen, Immobilienunternehmen, Bildungsträger, Umschulungen und Prüfungsvorbereitung. Das Paket ist am Rahmenlehrplan mit 13 Lernfeldern ausgerichtet.
Kostenloser Trainer für Immobilienkaufleute
Der browserbasierte Trainer unterstützt Auszubildende und Prüfungsteilnehmende bei der Wiederholung wichtiger Ausbildungs- und Prüfungsinhalte der Immobilienwirtschaft.
Produktumfang, Preis, Lieferbarkeit und Nutzungsbedingungen richten sich nach den jeweils aktuellen Angaben auf der verlinkten Angebotsseite.