Tischler/-in (m/w/d)
Tischlerinnen und Tischler fertigen Möbel, Innenausbauten, Türen und Fenster aus Holz und Holzwerkstoffen und verbinden Entwurf, Maschinenarbeit, Montage und Kundenservice.
Was macht man in diesem Beruf?
Tischlerinnen und Tischler fertigen Möbel, Innenausbauten, Türen und Fenster aus Holz und Holzwerkstoffen und verbinden Entwurf, Maschinenarbeit, Montage und Kundenservice. Im Berufsalltag werden fachliche Ausführung, Sicherheit, Qualität, Kommunikation und eine nachvollziehbare Dokumentation miteinander verbunden.
Vorbereiten und planen
- Kunden beraten und Aufträge planen
- Zeichnungen und Stücklisten erstellen
- Holz und Werkstoffe zuschneiden
- Maschinen und CNC-Anlagen bedienen
Fachaufgaben ausführen
- Verbindungen und Oberflächen herstellen
- Möbel und Bauelemente montieren
- Beschläge einbauen
- Qualität und Funktion prüfen
Prüfen, sichern und dokumentieren
- Holz und Holzwerkstoffe
- Technisches Zeichnen und Aufmaß
- Hand- und Maschinenbearbeitung
- Verbindungen und Montage
Ein typischer Arbeitsauftrag – vom Eingang bis zur Übergabe
1. Auftrag und Ausgangslage klären
- Anforderungen für Tischler/-in (m/w/d) erfassen
- Kunden beraten und Aufträge planen
- Unterlagen, Material und Rahmenbedingungen prüfen
- Risiken, Termine und Zuständigkeiten abstimmen
2. Arbeit fachgerecht durchführen
- Zeichnungen und Stücklisten erstellen
- Holz und Werkstoffe zuschneiden
- Maschinen und CNC-Anlagen bedienen
- Verbindungen und Oberflächen herstellen
3. Ergebnis kontrollieren und übergeben
- Möbel und Bauelemente montieren
- Beschläge einbauen
- Qualität und Funktion prüfen
- Ergebnis, Abweichungen und nächste Schritte dokumentieren
Welche Voraussetzungen sind wichtig?
Schulischer und formaler Zugang
Die Zugangsvoraussetzungen richten sich nach Ausbildungsordnung, Landesrecht, Laufbahnrecht oder Schulordnung. Zusätzlich können Betriebe, Schulen oder Dienstherren Eignungstests, Praktika, gesundheitliche Nachweise, Führungszeugnisse oder bestimmte Sprachkenntnisse verlangen.
Persönliche Stärken
- Handwerkliches Geschick
- Räumliches Vorstellungsvermögen
- Sorgfalt und Maßgenauigkeit
- Materialgefühl
- Körperliche Belastbarkeit
- Sicherheitsbewusstsein
Wie ist der Bildungs- und Ausbildungsweg aufgebaut?
Duale Berufsausbildung in Betrieb und Berufsschule. Als typische Dauer werden 3 Jahre angegeben. Die konkrete Verteilung von Theorie, Praxis, Wahlbereichen und Prüfungen ergibt sich aus der aktuell geltenden Regelung und dem Ausbildungsplan des Trägers.
- BasisHolz und Holzwerkstoffe
- PraxisTechnisches Zeichnen und Aufmaß
- SicherheitHand- und Maschinenbearbeitung
- FachVerbindungen und Montage
- SystemOberflächen
- QualitätCNC und digitaler Abbund
- DigitalBau- oder Kundenauftrag
- ProjektArbeitssicherheit
- PrüfungNachhaltige Materialnutzung
Typische Lern- und Kompetenzbereiche
Fachwissen und Materialien
- Holz und Holzwerkstoffe
- Technisches Zeichnen und Aufmaß
- Hand- und Maschinenbearbeitung
Prozesse, Technik und Qualität
- Verbindungen und Montage
- Oberflächen
- CNC und digitaler Abbund
Recht, Digitalisierung und Zukunft
- Bau- oder Kundenauftrag
- Arbeitssicherheit
- Nachhaltige Materialnutzung
Wie wird der Beruf geprüft?
Fachtheorie und Anwendung
Während des Bildungswegs werden Fachwissen, Planung, Kommunikation, Sicherheit und die Anwendung beruflicher Verfahren überprüft.
Berufliches Handeln zeigen
Praktische Aufgaben prüfen, ob Anforderungen verstanden, Arbeitsschritte geplant, fachgerecht ausgeführt und Ergebnisse kontrolliert sowie dokumentiert werden können.
Zwischen-/Teilprüfung und Abschluss- oder Gesellenprüfung
Die verbindlichen Prüfungsbereiche, Zeiten, Gewichtungen und Bestehensregeln ergeben sich aus der aktuell geltenden Ausbildungs- oder Prüfungsregelung.
Welche finanziellen Rahmenbedingungen gelten?
Monatliche Ausbildungsvergütung nach Vertrag und gegebenenfalls Tarif. Konkrete Beträge können sich nach Region, Tarifbindung, Ausbildungsjahr, Dienstherr, Schule, Bildungsträger oder persönlicher Förderung unterscheiden.
| Bereich | Worauf sollte geachtet werden? |
|---|---|
| Vergütung oder Bezüge | Ausbildungsvertrag, Tarifvertrag, Besoldungsrecht oder Trägerregelung prüfen |
| Mögliche Kosten | Fahrt, Unterkunft, Arbeitskleidung, Lernmittel, Prüfungs- oder Gesundheitsnachweise vorab klären |
| Förderung | Berufsausbildungsbeihilfe, BAföG, Bildungsgutschein oder weitere Hilfen abhängig vom Bildungsweg prüfen |
Wo arbeitet man nach dem Abschluss?
Typische Beschäftigungsfelder liegen bei Tischlereien, Möbelbau, Innenausbau, Fenster- und Türenbau, Messebau, Restaurierungswerkstätten. Je nach Betrieb unterscheiden sich Aufgaben, Arbeitszeiten, Kundenkontakt, Außendienst, Schichtarbeit und Verantwortung.
Tischlereien
Hier stehen die berufsspezifischen Kernaufgaben von Tischler/-in (m/w/d) im Mittelpunkt.
Möbelbau
Je nach Organisation kommen spezialisierte Aufgaben, Teamarbeit, Kundenkontakt und digitale Fachsysteme hinzu.
Weitere Einsatzfelder
Innenausbau, Fenster- und Türenbau, Messebau, Restaurierungswerkstätten
Digitalisierung, Qualität und Nachhaltigkeit
Digitale Werkzeuge
- Mobile oder stationäre Fachsysteme nutzen
- Auftrags-, Mess- oder Kundendaten sicher verarbeiten
- Digitale Dokumentation nachvollziehbar führen
Qualität und Sicherheit
- Standards und Prüfkriterien anwenden
- Abweichungen früh erkennen und melden
- Datenschutz, Arbeitsschutz und Verantwortungsgrenzen einhalten
Nachhaltiges Handeln
- Material und Energie sparsam einsetzen
- Reparatur, Wiederverwendung oder Kreisläufe berücksichtigen
- Umweltwirkungen und langfristige Qualität bewerten
Berufseinstieg, Spezialisierung und Weiterbildung
Fachliche Entwicklung
- Spezialisierung auf Bau, Möbel oder Restaurierung
- Meisterqualifikation
- Arbeitsvorbereitung und CNC
Aufstieg und weitere Bildungswege
- Projekt- und Baustellenleitung
- Gestaltung und Planung
- Selbstständiger Handwerksbetrieb
Häufige Fragen zum Beruf
Wie ist der Ausbildungsweg für Tischler/-in (m/w/d) aufgebaut?
Duale Berufsausbildung in Betrieb und Berufsschule. Die typische Dauer beträgt 3 Jahre. Verbindlich sind die aktuell geltende Ausbildungs-, Laufbahn- oder Schulregelung und die Anforderungen des konkreten Trägers.
Welcher Schulabschluss wird benötigt?
Der rechtlich oder schulisch erforderliche Zugang hängt vom Ausbildungsweg ab. Ausbildungsbetriebe, Schulen oder Dienstherren können zusätzliche Auswahlkriterien, Eignungstests, Sprachkenntnisse, gesundheitliche Nachweise oder Praktika verlangen.
Welche persönlichen Stärken sind besonders wichtig?
Handwerkliches Geschick, Räumliches Vorstellungsvermögen, Sorgfalt und Maßgenauigkeit, Materialgefühl, Körperliche Belastbarkeit, Sicherheitsbewusstsein.
Wo findet die praktische Ausbildung statt?
Typische Lern- und Einsatzorte sind Tischlereien, Möbelbau, Innenausbau, Fenster- und Türenbau, Messebau, Restaurierungswerkstätten. Der konkrete Ausbildungsplan kann zusätzliche Abteilungen oder Praktika vorsehen.
Wie wird der Abschluss geprüft?
Zwischen-/Teilprüfung und Abschluss- oder Gesellenprüfung. Inhalt, Gewichtung und Wiederholungsmöglichkeiten richten sich nach der jeweils geltenden Regelung.
Wird während der Ausbildung eine Vergütung gezahlt?
Monatliche Ausbildungsvergütung nach Vertrag und gegebenenfalls Tarif. Maßgeblich sind Vertrag, Tarif, Besoldungsrecht, Landesregelung oder Förderbescheid.
Welche Rolle spielen Digitalisierung und Nachhaltigkeit?
Digitale Auftrags-, Mess-, Kommunikations- und Dokumentationssysteme gehören in vielen Betrieben zum Alltag. Gleichzeitig gewinnen Materialeffizienz, Energieeinsatz, Reparatur, Kreislaufwirtschaft und rechtssichere Datenverarbeitung an Bedeutung.
Gibt es bereits ein eindeutig zugeordnetes Produkt im TPM-Mediashop?
In dieser Seite wird bewusst kein einzelnes Produkt als verbindlich zugeordnet. Über die Shopsuche können aktuell vorhandene Lernmedien geprüft werden; eine fachfremde Produktzuordnung wird vermieden.
Offizielle Informationsquellen zum Nachlesen
- BERUFENET der Bundesagentur für Arbeit
- Berufe und Wege der Bundesagentur für Arbeit
- BIBB-Berufesuche und Verzeichnis anerkannter Ausbildungsberufe
- KMK-Service: Rahmenlehrpläne der beruflichen Schulen
- Gesetze im Internet: Ausbildungs- und Berufsrecht
Redaktioneller Informationsstand: August 2026. Ausbildungsangebote, Rechtsstand, Zugang, Prüfungen und Vergütung können sich ändern. Verbindlich sind die aktuellen offiziellen Informationen der zuständigen Stelle.
Aktuelle Angebote zum Beruf prüfen
Für diese neu erstellte Detailseite wird bewusst kein einzelnes Produkt als fachlich bestätigt dargestellt. Die Shopsuche zeigt, ob bereits Lernmedien, Fragenkataloge, Lehrpläne, Präsentationen oder Onlineangebote zu diesem Beruf vorhanden sind.
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