Ausbildungsbetrieb Baugeräteführer/-in (m/w/d) - Firmeneintrag

Ausbildungsbetrieb Baugeräteführer/-in (m/w/d) - Firmeneintrag

€299,00 EUR
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Ausbildungsbetrieb Baugeräteführer/-in (m/w/d) - Firmeneintrag

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€299,00 EUR
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Firmeneintrag für Ausbildungsbetriebe der Bauwirtschaft

Als Ausbildungsbetrieb für Baugeräteführer/-in (m/w/d) sichtbar werden

Präsentieren Sie Ihr Bauunternehmen, Ihr Tiefbauunternehmen, Ihren Straßenbaubetrieb, Ihren Abbruchbetrieb, Ihr Gewinnungsunternehmen oder Ihre überbetriebliche Ausbildungsstätte im passenden redaktionellen Umfeld des Berufs Baugeräteführer/-in (m/w/d). Ausbildungsinteressierte suchen gezielt nach Betrieben, in denen sie Bagger, Radlader, Planierraupen, Walzen, Krane und weitere Baugeräte bedienen, Baustellen einrichten, Maschinen umrüsten, Baugruben und Verkehrsflächen herstellen sowie Geräte warten und pflegen können. Ihr Eintrag kann mit Unternehmensprofil, Standorten, Maschinenpark, Baustellenschwerpunkten, Praktikumsmöglichkeiten, Ansprechpartnern und einem direkten Link zu Ihrer Ausbildungs- oder Bewerbungsseite gestaltet werden.

Einmalige Eintragskosten Keine regelmäßige Verlängerungsgebühr für den bestehenden Eintrag
Bis zu Ihrem Widerruf Der Eintrag bleibt bis zur gewünschten Entfernung veröffentlicht
Direkter Unternehmenslink Thematisch passender Link zu Ihrer Ausbildungs-, Praktikums-, Karriere- oder Bewerbungsseite
Zielgerichtete Sichtbarkeit Präsenz bei Menschen, die sich für Baumaschinen, Erdbewegung, Tiefbau, Straßenbau und moderne Maschinentechnik interessieren
Wichtig: So geht es nach der Buchung weiter

Wir stimmen Ihren Betriebseintrag persönlich mit Ihnen ab

Nach Eingang Ihrer Buchung nehmen wir telefonisch oder per E-Mail Kontakt mit Ihnen auf. Gemeinsam klären wir, wie Ihr Unternehmen dargestellt werden soll, an welchen Standorten Sie ausbilden, welche Baugeräte und Maschinen eingesetzt werden, welche Baustellenarten typisch sind und welche Praktikums-, Ausbildungs- und Übernahmemöglichkeiten bestehen. Sie müssen daher nicht bereits beim Kauf alle Texte und Unterlagen vollständig vorbereitet haben.

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Persönliche Kontaktaufnahme Wir melden uns telefonisch oder per E-Mail über die bei der Bestellung angegebenen Kontaktdaten.
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Inhalte und Wünsche abstimmen Gemeinsam besprechen wir Unternehmensprofil, Logo, Standorte, Maschinenpark, Baustellenarten, Praktika, Ansprechpartner, Bewerbungsweg und gewünschte Verlinkungen.
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Redaktionelle Einpflege Wir bereiten die abgestimmten Angaben passend zum Berufsverzeichnis auf und pflegen Ihren Eintrag entsprechend den vereinbarten Inhalten ein.
Warum dieser Eintrag Ausbildungsbetriebe sichtbar macht

Ausbildungsinteressierte möchten nicht nur wissen, welche Aufgaben Baugeräteführerinnen und Baugeräteführer übernehmen. Sie suchen konkrete Bauunternehmen, Ausbildungsstandorte, Maschinenparks, Baustellenschwerpunkte, Praktikumsmöglichkeiten, Ansprechpartner und verständliche Informationen zum Bewerbungsablauf.

Ihr Unternehmen wird im thematisch passenden Umfeld des Berufsverzeichnisses für Baugeräteführer/-in (m/w/d) vorgestellt. Interessierte können über den hinterlegten Link direkt zu Ihrer Ausbildungs-, Praktikums-, Karriere- oder Bewerbungsseite wechseln.

Ihre Vorteile als eingetragener Ausbildungsbetrieb
Passende Bewerberinnen und Bewerber erreichen Sie sprechen Menschen an, die sich für Baumaschinen, Technik, Baustellen, Erdbewegung und verantwortungsvolle Maschinenführung interessieren.
Ausbildungsprofil präsentieren Zeigen Sie, welche Bagger, Radlader, Raupen, Walzen, Krane und digitalen Steuerungssysteme Ihre Auszubildenden kennenlernen.
Direkte Verlinkung erhalten Interessierte gelangen ohne Umwege zu Ihrer Ausbildungs-, Praktikums- oder Bewerbungsseite.
Langfristig präsent bleiben Sie zahlen den Eintrag einmalig. Die Veröffentlichung bleibt bis zu Ihrem Widerruf bestehen.
Praktika sichtbar machen Weisen Sie auf Schülerpraktika, Ferienpraktika, Praxistage oder Einstiegsqualifizierungen hin.
Karrierewege darstellen Informieren Sie über Übernahmechancen, Spezialisierungen, Weiterbildungen und mögliche Führungsaufgaben.
Welche Leistungen der Eintrag enthalten kann
✓ Name und Logo Ihres Bauunternehmens
✓ Ausbildungs-, Praktikums- und Beschäftigungsstandorte
✓ Kurzbeschreibung Ihres Unternehmens und seiner Bauleistungen
✓ Hinweis auf die Ausbildung Baugeräteführer/-in
✓ Darstellung von Baggern, Radladern, Raupen, Walzen und Kranen
✓ Angaben zu Tiefbau, Straßenbau, Abbruch, Gewinnung oder Deponiebau
✓ Informationen zu digitalen Maschinensteuerungen und Vermessung
✓ Hinweise zu Praktika, Ausbildungsbeginn und Voraussetzungen
✓ Direkter Link zur Ausbildungsseite oder Stellenanzeige
✓ Kontaktinformationen und Ansprechpartner nach Ihren Vorgaben
So kommt Ihr Unternehmen in das Berufsverzeichnis
1
Eintrag buchen Sie bestellen den Firmeneintrag einmalig über dieses Angebot.
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Kontakt aufnehmen Nach der Buchung melden wir uns telefonisch oder per E-Mail bei Ihnen.
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Inhalte abstimmen Gemeinsam klären wir Texte, Logo, Standorte, Maschinenpark, Baustellen, Praktika, Links und Bewerbungswege.
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Eintrag veröffentlichen Wir pflegen die abgestimmten Inhalte ein und veröffentlichen den Eintrag bis zu Ihrem Widerruf.
Ausbildung und Ausbildungsform

Baugeräteführer/-in (m/w/d) ist ein staatlich anerkannter dualer Ausbildungsberuf. Die Ausbildung dauert regulär drei Jahre und findet im Ausbildungsbetrieb sowie in der Berufsschule statt. Je nach Betrieb können außerdem überbetriebliche Ausbildungsabschnitte vorgesehen sein.

Duale Berufsausbildung Praktische Maschinen- und Baustellenerfahrung wird mit technischem und wirtschaftlichem Berufsschulunterricht verbunden.
Dauer drei Jahre Unter bestimmten Voraussetzungen kann eine Verkürzung der Ausbildungszeit möglich sein.
Ausbildung in Industrie und Handwerk Ausbildungsbetriebe finden sich unter anderem im Tiefbau, Straßenbau, Hochbau, Abbruch und in der Rohstoffgewinnung.
Praxis an unterschiedlichen Baugeräten Die Ausbildung umfasst Bedienung, Umrüstung, Wartung, Störungssuche und sicheren Transport verschiedener Maschinen.
Abgrenzung zu verwandten Berufen
Baugeräteführer/-in Schwerpunkt auf dem sicheren Bedienen, Umrüsten, Warten und Einsetzen von Baumaschinen auf unterschiedlichen Baustellen.
Land- und Baumaschinenmechatroniker/-in Technischer Ausbildungsberuf mit Schwerpunkt auf Diagnose, Wartung und Reparatur komplexer Maschinen.
Straßenbauer/-in Ausbildungsberuf für den Bau, die Instandsetzung und den Ausbau von Straßen, Wegen und Verkehrsflächen.
Tiefbaufacharbeiter/-in Zweijähriger Ausbildungsberuf mit praktischen Tätigkeiten im Straßen-, Kanal-, Rohrleitungs-, Gleis- oder Spezialtiefbau.
Berufskraftfahrer/-in Ausbildungsberuf für Güter- und Personenverkehr mit Nutzfahrzeugen im öffentlichen Straßenverkehr.
Kranführer/-in Tätigkeit beziehungsweise Zusatzqualifikation für bestimmte Kranarten, jedoch kein Ersatz für die umfassende Ausbildung zum Baugeräteführer.
Für welche Unternehmen sich der Eintrag eignet
Tiefbauunternehmen
Straßen- und Asphaltbauunternehmen
Hoch- und Ingenieurbauunternehmen
Kanal- und Rohrleitungsbauunternehmen
Erd- und Landschaftsbauunternehmen
Abbruch- und Rückbauunternehmen
Gleis- und Bahnbauunternehmen
Spezialtiefbauunternehmen
Steinbrüche und Gewinnungsbetriebe
Kies-, Sand- und Rohstoffunternehmen
Recycling- und Deponiebetriebe
Baumaschinenvermieter mit Ausbildungsberechtigung
Kommunale Bauhöfe
Große Baukonzerne und Bauunternehmensgruppen
Überbetriebliche Ausbildungszentren der Bauwirtschaft
Baustellen einrichten und Arbeitsbereiche sichern
Arbeitsauftrag prüfen Pläne, Bauabschnitte, Termine, Bodenverhältnisse und benötigte Maschinen werden ausgewertet.
Zufahrten beurteilen Breite, Tragfähigkeit, Steigung, Untergrund und Hindernisse beeinflussen die Anlieferung.
Arbeitsbereiche absperren Schwenkbereiche, Fahrwege, Baugruben und Gefahrenzonen werden gekennzeichnet und gesichert.
Maschinenstellplätze vorbereiten Standfestigkeit, Ebenheit, Abstand zu Böschungen und unterirdischen Leitungen werden berücksichtigt.
Verkehrswege festlegen Maschinen, Lkw, Beschäftigte und Baustellenverkehr werden möglichst sicher voneinander getrennt.
Umgebungsbedingungen prüfen Freileitungen, Gebäude, Leitungen, Gewässer, Wetter und Sichtverhältnisse werden einbezogen.
Baugeräte transportieren, verladen und in Betrieb nehmen
Transport vorbereiten Maschinengewicht, Abmessungen, Anbaugeräte, Transportfahrzeug und Route werden geprüft.
Maschinen verladen Rampen, Auffahrwinkel, Untergrund und Einweisung werden beim sicheren Verladen berücksichtigt.
Ladung sichern Maschinen und Anbaugeräte werden mit geeigneten Sicherungsmitteln gegen Verrutschen und Kippen gesichert.
Betriebsstoffe kontrollieren Kraftstoff, Hydrauliköl, Motoröl, Kühlmittel und weitere Betriebsstoffe werden geprüft.
Sichtkontrolle durchführen Reifen, Ketten, Schläuche, Leitungen, Beleuchtung und Schutzvorrichtungen werden kontrolliert.
Funktionsprüfung durchführen Bremsen, Lenkung, Hydraulik, Warnsysteme, Kameras und Arbeitsausrüstung werden getestet.
Bagger und Erdbewegungsmaschinen bedienen
Baugruben ausheben Lage, Tiefe, Böschung, Verbau und vorhandene Leitungen werden berücksichtigt.
Gräben herstellen Breite, Gefälle, Grabensicherung und Arbeitsraum werden nach Vorgaben ausgeführt.
Boden laden Löffelfüllung, Schwenkweg, Lkw-Position und Bodenart beeinflussen den Arbeitsablauf.
Flächen profilieren Höhen, Gefälle und Übergänge werden mit Löffel oder Planiereinrichtung hergestellt.
Anbaugeräte einsetzen Tieflöffel, Grabenräumlöffel, Greifer, Hydraulikhammer und weitere Werkzeuge werden passend verwendet.
Standsicherheit beachten Untergrund, Böschungskante, Reichweite, Last und Maschinenstellung werden ständig kontrolliert.
Radlader, Raupen und Planiergeräte einsetzen
Material aufnehmen Schaufelstellung, Einfahrweg und Materialart werden aufeinander abgestimmt.
Material transportieren Fahrweg, Geschwindigkeit, Sicht und niedrig geführte Last verbessern die Sicherheit.
Lkw beladen Ladeverteilung, Fallhöhe, Fahrzeugposition und Kommunikation mit dem Fahrer werden berücksichtigt.
Flächen planieren Boden wird verteilt, abgezogen und entsprechend den vorgegebenen Höhen profiliert.
Haufwerke anlegen Materialarten, Böschungswinkel, Zufahrten und spätere Entnahme werden eingeplant.
Fahrverhalten anpassen Kurven, Gefälle, Steigungen, weicher Untergrund und eingeschränkte Sicht erfordern besondere Vorsicht.
Verdichtungsgeräte und Walzen bedienen
Bodenart berücksichtigen Bindige, nicht bindige und gemischte Böden erfordern unterschiedliche Verdichtungsverfahren.
Gerät auswählen Walzenzug, Vibrationswalze, Rüttelplatte oder Stampfer werden passend zum Einsatz gewählt.
Schichtdicke beachten Zu dicke Einbauschichten können eine gleichmäßige Verdichtung verhindern.
Fahrspuren planen Überlappung, Geschwindigkeit, Anzahl der Übergänge und Wendebereiche werden festgelegt.
Verdichtung kontrollieren Messwerte, Oberflächenbild und Setzungsverhalten werden ausgewertet.
Erschütterungen berücksichtigen Gebäude, Leitungen und empfindliche Anlagen können die Verwendung von Vibration begrenzen.
Hebezeuge und Krane sicher einsetzen
Lastgewicht ermitteln Gewicht, Schwerpunkt und Abmessungen müssen vor dem Hebevorgang bekannt sein.
Tragfähigkeit prüfen Ausladung, Abstützung, Untergrund und Gerätekonfiguration beeinflussen die zulässige Last.
Anschlagmittel kontrollieren Ketten, Seile, Gurte, Haken und Kennzeichnungen werden auf Eignung und Schäden geprüft.
Lasten anschlagen lassen Das Anschlagen erfolgt nur durch unterwiesene beziehungsweise entsprechend qualifizierte Personen.
Zeichengebung abstimmen Klare Handzeichen oder Funkkommunikation verhindern Missverständnisse.
Gefahrenbereich freihalten Unter schwebenden Lasten dürfen sich keine Personen aufhalten.
Anbaugeräte wechseln und Maschinen umrüsten
Maschine sicher abstellen Arbeitsausrüstung wird abgesenkt, Maschine gesichert und Antrieb entsprechend den Vorgaben stillgesetzt.
Druck abbauen Hydraulische Systeme werden vor dem Lösen von Verbindungen drucklos gemacht.
Anbaugerät aufnehmen Schnellwechsler und Verriegelung werden entsprechend der Bedienungsanleitung betätigt.
Hydraulikleitungen verbinden Anschlüsse werden sauber, drucklos und verwechslungssicher gekoppelt.
Verriegelung kontrollieren Sicht- und Funktionsprüfung stellen die sichere Verbindung sicher.
Maschineneinstellungen anpassen Druck, Durchfluss, Arbeitsmodus und Steuerung werden auf das Anbaugerät abgestimmt.
Maschinensteuerung, GPS und digitale Baustellendaten nutzen
Digitale Geländemodelle laden Planungsdaten werden dem richtigen Projekt und Maschinenauftrag zugeordnet.
Referenzsystem prüfen Koordinaten, Höhenbezug, Basisstation und Maschinenposition müssen übereinstimmen.
Maschinenführung nutzen Anzeigen unterstützen beim Herstellen von Höhen, Gefällen, Böschungen und Profilen.
Automatikfunktionen überwachen Assistenzsysteme entbinden nicht von der Kontrolle des Arbeitsbereiches.
Ist-Daten erfassen Arbeitsfortschritt, Höhen, Mengen und Maschinenzustände können digital dokumentiert werden.
Datenfehler erkennen Unplausible Höhen oder Abweichungen werden geprüft und nicht ungeprüft ausgeführt.
Vermessungen und Aufmaße unterstützen
Pläne lesen Achsen, Höhen, Böschungen, Gefälle und Baugrenzen werden aus Zeichnungen übernommen.
Höhen übertragen Laser, Nivelliergeräte und digitale Systeme unterstützen die Höhenkontrolle.
Arbeitsbereiche abstecken Baugruben, Fahrwege, Böschungskanten und Einbauflächen werden gekennzeichnet.
Gefälle kontrollieren Entwässerungs- und Verkehrsflächen benötigen die vorgegebenen Neigungen.
Mengen erfassen Längen, Flächen, Volumen und transportierte Massen werden dokumentiert.
Abweichungen melden Unterschiede zwischen Planung und Bestand werden an Bauleitung oder Vermessung weitergegeben.
Baugeräte pflegen und warten
Maschine reinigen Kühler, Scheiben, Beleuchtung, Laufwerke und sicherheitsrelevante Bereiche werden sauber gehalten.
Füllstände prüfen Motoröl, Hydrauliköl, Kühlmittel, Kraftstoff und weitere Betriebsstoffe werden kontrolliert.
Schmierstellen versorgen Gelenke, Lager und Bolzen werden entsprechend dem Wartungsplan geschmiert.
Reifen und Laufwerke prüfen Beschädigungen, Verschleiß, Kettenspannung und Luftdruck werden kontrolliert.
Filter und Abscheider kontrollieren Luft-, Kraftstoff- und Hydrauliksysteme benötigen regelmäßige Prüfungen.
Wartung dokumentieren Betriebsstunden, ausgeführte Arbeiten, Mängel und nächste Termine werden festgehalten.
Störungen erkennen und kleinere Reparaturen durchführen
Warnanzeigen beachten Kontrollleuchten, Fehlermeldungen, Geräusche und Leistungsverlust werden ernst genommen.
Fehler systematisch eingrenzen Betriebsstoffe, Leitungen, Sicherungen, Anschlüsse und sichtbare Schäden werden geprüft.
Undichtigkeiten erkennen Öl-, Kraftstoff-, Kühlmittel- und Druckluftverluste werden lokalisiert und gemeldet.
Verschleißteile wechseln Zulässige Austauscharbeiten erfolgen nach Anleitung und innerhalb der eigenen Qualifikation.
Maschine stillsetzen Bei sicherheitsrelevanten Mängeln darf das Gerät nicht weiterbetrieben werden.
Fachwerkstatt einschalten Komplexe Arbeiten an Motor, Hydraulik, Elektrik und Steuerung bleiben qualifizierten Fachkräften vorbehalten.
Böden und Baustoffe beurteilen
Bodenarten unterscheiden Sand, Kies, Schluff, Ton, Fels und Auffüllungen weisen unterschiedliche Eigenschaften auf.
Feuchtigkeit berücksichtigen Wassergehalt beeinflusst Tragfähigkeit, Lösbarkeit, Verdichtung und Befahrbarkeit.
Löseverhalten beurteilen Bodenart und Verdichtung bestimmen Maschine, Löffel und Arbeitsverfahren.
Tragfähigkeit einschätzen Weiche oder aufgeweichte Bereiche können Maschinen und Fahrzeuge gefährden.
Materialien getrennt lagern Boden, Schotter, Recyclingmaterial und belastete Stoffe werden nicht vermischt.
Verdächtige Stoffe melden Unbekannte Gerüche, Verfärbungen oder Fremdstoffe können auf Belastungen hinweisen.
Qualität kontrollieren und Arbeitsleistungen dokumentieren
Höhen kontrollieren Baugruben, Planien und Einbauschichten werden mit Sollwerten verglichen.
Gefälle prüfen Entwässerung, Verkehrsflächen und Leitungsgräben müssen die vorgesehenen Neigungen einhalten.
Verdichtung bewerten Messwerte und Vorgaben werden mit dem ausgeführten Arbeitsgang abgeglichen.
Materialmengen dokumentieren Aushub, Einbau, Transport und Lagerung werden mengenmäßig erfasst.
Betriebsstunden festhalten Maschinenzeiten unterstützen Abrechnung, Wartung und Einsatzplanung.
Abweichungen melden Mängel, Planabweichungen und außergewöhnliche Bodenverhältnisse werden dokumentiert.
Arbeitsschutz und Baustellensicherheit beachten
Persönliche Schutzausrüstung tragen Helm, Sicherheitsschuhe, Warnkleidung, Gehörschutz und weitere Schutzausrüstung werden passend eingesetzt.
Sichtbereiche kontrollieren Spiegel, Kameras und unmittelbarer Maschinenbereich werden vor dem Anfahren geprüft.
Einweiser einsetzen Bei eingeschränkter Sicht oder engen Arbeitsbereichen unterstützt eine eingewiesene Person.
Sicherheitsabstände einhalten Abstand zu Personen, Baugruben, Böschungen, Freileitungen und Gebäuden wird gewahrt.
Maschine gegen Wegrollen sichern Feststellbremse, Abstützung und Arbeitsausrüstung werden korrekt verwendet.
Keine unbefugten Mitfahrer zulassen Personen dürfen nur auf dafür vorgesehenen und zugelassenen Sitzen mitfahren.
Umwelt-, Boden- und Gewässerschutz berücksichtigen
Betriebsstoffe sicher handhaben Kraftstoffe, Öle und Schmierstoffe werden nur an geeigneten Stellen gelagert und eingefüllt.
Leckagen sofort melden Austretende Betriebsstoffe werden eingedämmt und nach betrieblichen Vorgaben aufgenommen.
Bodenschäden begrenzen Fahrwege, Bodendruck und Witterungsverhältnisse werden bei empfindlichen Flächen berücksichtigt.
Staub und Lärm reduzieren Arbeitsverfahren, Geschwindigkeit, Bewässerung und Maschinenzustand beeinflussen Emissionen.
Materialien trennen Boden, Bauschutt, Metalle, Holz und belastete Stoffe werden getrennt erfasst.
Kraftstoff sparen Leerlaufzeiten, unnötige Fahrwege und ungünstige Arbeitsabläufe werden reduziert.
Typische spätere Einsatz- und Beschäftigungsbereiche
Erd- und Tiefbau
Straßen- und Asphaltbau
Kanal- und Rohrleitungsbau
Hoch- und Ingenieurbau
Abbruch und Rückbau
Gleis- und Bahnbau
Spezialtiefbau
Landschafts- und Deponiebau
Steinbruch und Rohstoffgewinnung
Kies-, Sand- und Recyclingwirtschaft
Baumaschinenvermietung und Maschineneinsatz
Kommunale Bauhöfe
Maschinenpflege und Baustellenlogistik
Digitale Maschinensteuerung und Baustellenvermessung
Weiterbildung und berufliche Entwicklung
Baumaschinenmeister/-in Aufstiegsfortbildung für technische, organisatorische und personelle Aufgaben.
Polier/-in Weiterentwicklung in Richtung Baustellenorganisation, Mitarbeiterführung und Ausführungsüberwachung.
Werkpolier/-in Qualifikation für koordinierende Aufgaben innerhalb bestimmter Bereiche der Bauwirtschaft.
Spezialisierte Maschinenführung Zusatzqualifikationen sind beispielsweise für Krane, Großgeräte oder besondere Anbaugeräte möglich.
Digitale Maschinensteuerung Spezialisierung auf GPS-, GNSS-, 2D- und 3D-Maschinensteuerung sowie digitale Baustellendaten.
Studium im Bauwesen Mit entsprechender Hochschulzugangsberechtigung kommen Studiengänge wie Bauingenieurwesen infrage.
Wichtige Hinweise zur Ausbildungsordnung

Baugeräteführer/-in ist ein staatlich anerkannter Ausbildungsberuf mit einer regulären Ausbildungsdauer von drei Jahren. Die derzeit ausgewiesene Ausbildungsordnung stammt vom 12. Mai 1997.

Ausbildungsbetriebe müssen sicherstellen, dass die im Ausbildungsrahmenplan vorgesehenen Maschinen-, Wartungs-, Vermessungs-, Baustellen- und Sicherheitsinhalte vermittelt werden können.

Im Firmeneintrag dürfen nur tatsächlich vorhandene Ausbildungsplätze, Maschinenarten, Baustellenschwerpunkte, Zusatzqualifikationen und Übernahmechancen genannt werden.

Wichtige Hinweise zu Maschinenführung und Befähigung

Baugeräte dürfen nur durch geeignete, unterwiesene und vom Unternehmen beauftragte Personen bedient werden. Auszubildende benötigen eine ihrem Ausbildungsstand entsprechende Einweisung und Aufsicht.

Die abgeschlossene Ausbildung ersetzt nicht automatisch jede zusätzliche betriebliche Beauftragung oder besondere Qualifikation für sämtliche Kran-, Hebe-, Transport- oder Spezialgeräte.

Arbeiten im öffentlichen Straßenverkehr können außerdem eine passende Fahrerlaubnis und die Einhaltung straßenverkehrsrechtlicher Vorgaben erfordern.

Wichtige Hinweise zu Wartung und Reparaturen

Baugeräteführerinnen und Baugeräteführer führen Pflege, regelmäßige Kontrollen, Wartungsarbeiten und kleinere Reparaturen im Rahmen ihrer Qualifikation aus.

Komplexe Arbeiten an Motoren, Hochdruckhydraulik, elektrischen Anlagen, elektronischen Steuerungen, Bremsen und sicherheitsrelevanten Systemen bleiben entsprechend qualifizierten Fachkräften vorbehalten.

Bei Mängeln, welche die Betriebssicherheit beeinträchtigen können, muss die Maschine stillgesetzt, gesichert und an die zuständige Stelle gemeldet werden.

Wichtige Hinweise zu Laufzeit, Änderungen und Reichweite

Die Eintragskosten fallen einmalig an. Der veröffentlichte Eintrag bleibt ohne regelmäßige Verlängerungsgebühr bestehen, bis das eingetragene Unternehmen die Entfernung beziehungsweise den Widerruf erklärt.

Im gebuchten Preis sind keine nachträglichen Änderungen enthalten. Änderungen an Name, Logo, Text, Anschrift, Ansprechpartnern, Links, Standorten, Maschinenpark, Ausbildungsangeboten oder Praktikumsmöglichkeiten bedürfen eines gesonderten Änderungsauftrages.

Die Veröffentlichung erfolgt auf Grundlage der bereitgestellten Angaben. TPM-Media behält sich eine redaktionelle und formale Prüfung sowie die Ablehnung rechtswidriger, irreführender oder nicht zum Angebot passender Inhalte vor. Eine bestimmte Zahl an Bewerbungen, Webseitenaufrufen oder Suchmaschinenplatzierungen kann nicht garantiert werden.

Mehr zum Beruf Baugeräteführer/-in (m/w/d)

Auf der ausführlichen Berufsdetailseite finden Interessierte weitere Informationen zu Berufsbild, Ausbildung, Tätigkeiten, Lerninhalten, Prüfungen und beruflichen Perspektiven.

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